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> Zeitzeugen > Labskaus, Liebe und kein Luxus
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Buch Leseprobe Labskaus, Liebe und kein Luxus, Kirstin Maria Krause
Kirstin Maria Krause

Labskaus, Liebe und kein Luxus



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»Pst«, zischte er. »Sei still, Deern!« Er stand ganz ruhig da und horchte in die Nacht. Mia hielt die Luft an, dachte aber ihr Vater würde mit seinem Scherz fortfahren und ihr Angst machen wollen. Doch dann hörte sie es auch – das Brummen. »Woher kommt das?« Es wurde immer lauter, Mia sah sich um und schrie laut: »Oh nein! Da! Sie kommen direkt auf uns zu!« Mathis hatte die Jagdbomber auch entdeckt. »Schnell, Deern! Wir müssen uns verstecken!« Er zog Mia blitzschnell am Arm, riss sie mit und zerrte sie hinter einen der großen Chausseebäume, die links und rechts der Straße standen. Dann rutschten sie tiefer in den Graben dahinter. Mia hockte im dreckigen, matschigen Gras, zitterte am ganzen Körper und ihr Herz klopfte ganz stark. Sie war gelähmt und geschockt. Wie naiv wir gewesen sind! Albern herum, als ob kein Krieg ist! Vielleicht müssen wir das nun mit dem Leben bezahlen! »Meinst du, die haben uns gesehen?«, brachte sie ängstlich hervor, als mit einem lauten Getöse die Jagdbomber die ganze Straße mit kleineren Bomben und Granaten attackierten. Mia kreischte und krümmte sich noch mehr zusammen. Links und rechts neben ihnen sprengte der Boden auf. Erdklumpen wirbelten durch die Luft und sie hörten immer wieder dieses pfeifende Geräusch, wenn die Bomben Richtung Erde fielen! Das irrsinnige Krachen beim Einschlag! Mia zitterte vor Todesangst. Aus der zusammengeduckten Position hob sie ihren Oberkörper wieder leicht an. Langsam wurden die Motorengeräusche leiser. Sie öffnete ihre Augen und sah, dass ein Teil des Baumes neben ihnen wie ein Streichholz krachend auf die Straße umknickte. Mia drehte den Kopf und schaute sich nach ihrem Vater um. Dieser lag ein, zwei Meter entfernt im Graben. »Vater? Was ist mit dir?«, flüsterte Mia. ...


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