Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Wirtschaftbücher > Der verschwendete Wohlstand
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Wirtschaftbücher
Buch Leseprobe Der verschwendete Wohlstand, Thomas Griffi
Thomas Griffi

Der verschwendete Wohlstand


Einsichten ohne Doktortitel

Bewertung:
(114)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
1503
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
In gesamten deutschsprachigen Buchhandel
Drucken Empfehlen

Ein Löwe der eine Beute erlegt hat frisst sich satt, versorgt seinen Nachwuchs, lässt noch ein paar Reste für die Aasfresser übrig, legt sich in die Sonne und genießt den Tag. Ein Löwe denkt nicht darüber nach ob er am nächsten Tag wieder eine Beute erlegen kann, darum haben die besten Jäger unter den Löwen die besten Überlebenschancen, weil sie jeden Tag aufs Neue beweisen müssen, dass sie eine Beute erlegen können.


Ein Mensch, der eine Beute erlegt hat, denkt darüber nach wie er das Fleisch frisch halten kann und wie er alle anderen Lebewesen davon abhalten kann seine Beute zu stehlen. Dann erlegt er einfach alle Beute die er in der Gegend finden kann, kauft Kühlschränke, baut ein E-Werk um den Strom für die Kühlschränke zu erzeugen und wenn er dann erkennt, dass das E-Werk auf genau der Wiese steht, wo früher mal die Tiere gelebt haben, dann bereut er nicht etwa seinen Fehler, er hat die Tiere in dieser Gegend ohnehin schon längst ausgerottet, er genießt einfach die anderen Vorteile die die Elektrizität mit sich gebracht hat und macht sich daran in einer anderen Gegend andere Beute zu jagen.


Dass der Mensch damit nicht nur alle Raubtiere, die bisher in dieser Gegend gelebt haben zum Hungertod verurteilt, sondern auch noch in der anderen Gegend den dortigen Lebewesen ihre Versorgung streitig macht interessiert den Menschen genauso wenig wie die Tatsache, dass es auf dieser Welt nicht genug Ressourcen gibt um alle Lebewesen mit Kühlschränken und Strom zu versorgen. Der Mensch leitet aus dem Besitz des E-Werks für sich als Individuum das Recht ab, zu bestimmen, wer Strom bekommt und wer verhungert.


Der Mensch denkt nicht nur darüber nach, wie er am nächsten Tag etwas zu essen bekommen kann, das hat er mit seinem Kühlschrank längst gesichert, er denkt darüber nach wie er seinen Nachkommen über Generationen hinweg ein Leben in Wohlstand sichern kann, ohne dass die dafür überhaupt irgendetwas können müssen.


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Anzeige

Anzeige

Handelsregisterauszug

© 2008 - 2017 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 2 secs