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Tierbücher
Buch Leseprobe Kater Bobus, Melina Hilger
Melina Hilger

Kater Bobus


und die Liebe

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Mit einem Happs hatte er den kleinen Kerl gepackt und aus dem Loch gezerrt. Als er ihn in sein Maul nehmen wollte, um ihn hochzuwerfen, so wie Katzen das eben tun, um die Beute zu betäuben, hörte er eine kräftige Stimme. Ein Maulwurf, der sprechen konnte und sogar „Katzisch“, das musste er sich genauer anhören.


Der kleine „Gräberich“ sprach mit energischer Stimme: „Nein, das darfst du nicht. Ich bin ein Maulwurf und stehe unter Naturschutz. Ich bin keine Maus. Ich bin nicht zum Fressen da!“ Bobus war sprachlos. Der Maulwurf nutzte die Verdutztheit des Katers und machte weiter mit seinem Vortrag: „Also, dass du es weißt, wir sind eine aussterbende Rasse. Niemand, kein Mensch, kein Hund, keine Katze darf  uns töten. Außerdem sind wir ganz nützliche Tiere. Und ich sage dir, du riesiger Kater, es ist verboten zu töten.“ Bobus war platt, allmählich kehrte seine Stimme wieder: „Ja, bist du denn vom wilden Mann gebissen! Von was soll ich denn leben, wenn ich nicht töten darf?“ Der Maulwurf kratzte sich hinter den kleinen Öhrchen:


Naja, ich weiß nicht, was du sonst frisst. Es findet sich sicher etwas, das besser schmeckt als ein alter Maulwurf. Was frisst du denn so?“ „Naja,“ meinte Bobus „eigentlich fresse ich das Futter aus dem Napf, den mein Frauchen mir richtet. Ich weiß nicht welches Fleisch ich zum Fressen bekomme - Fleisch ist es auf jeden Fall!“ Maulus (so hieß der Maulwurf) meinte: „Ja gut, wenn du Fleisch kriegst, wozu brauchst du dann meines? Töten ist ein Verbrechen!“  Bobus war nachdenklich geworden: „Naja, schon, ich bräuchte dein Fleisch nicht, ich könnte nach Hause gehen und schauen, ob mein Napf voll ist, ich bin nämlich hungrig



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