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Science Fiction
Buch Leseprobe Star Legends Band 4Martin V. Horvath
Martin V. Horvath

Star Legends Band 4


Tod eines Imperiums

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Leseprobe Star Legends Band 4


 


Schon seit fast einem Monat wurde Kehhl’daar Prime belagert, Hunderte Schiffe der United Space Navy, Schiffe der Pon-Arikaner und Taan-Shanarr, umschwirrten den Planeten, lieferten sich harte Kämpfe mit den Kehhl’daaranern, doch keine Seite konnte die Oberhand gewinnen. Die Kehhl’daaraner waren nicht in der Lage den Belagerungsring zu sprengen, die Alliierten konnten die kehhl’daaranischen Linien nicht durchbrechen: Stellungskrieg.


Ein kleiner Space Navy Raumjäger jagte durchs All, zwei gegnerische waren hinter ihm her. Im Cockpit der Thunderbird saß Angela Cañon, die lauthals fluchte: „Verdammt, so war das nicht geplant!“


Sie war nicht die einzige Person, die Verwünschungen ausstieß, aus dem Lautsprecher drangen wüste Worte ihres Bruders: „Beweg deinen Arsch da weg, das Pflaster dort ist einfach zu heiß!“


„Als ob ich das nicht weis, Bruderherz!“, grollte Angela. Sie wurde in ihrem Sitz ordentlich durchgeschüttelt als ein Plasmastrahl, abgefeuert von einem der kehhl’daaranischen Verfolger, den Jäger traf. „Schilde auf zweiundvierzig Prozent gefallen“, verkündete der


Bordcomputer mit seiner typisch tonlosen Stimme.


Angela riss den Steuerknüppel nach backbord, der Raumjäger kippte nach Links und nach unten, um kurz darauf eine enge Schleife zu fliegen. Als sie dieses Manöver vollführte, wurde Angela Cañon von den Fliehkräften heftig in den Sitz gepresst. Mit vollem Schub eine Kurskorrektur zu machen war schon ein waghalsiges Manöver, die Maschine wurde dadurch stark beansprucht. Doch es hatte sich bezahlt gemacht, nun hatte sie die Eidechsen genau vor der Flinte. Sie betätigte den Abzug, von den Tragflächen ihrer Thunderbird lösten sich Raketen, jagten auf die kehhl’daaranischen Raumjäger zu. Der eine reagierte nicht schnell genug, die Rakete prallte auf die geschwächten Schilde, das Feuer der Antimaterieexplosion durchdrang sie, es verschlang den Jäger. Der andere war flinker, der Raumjäger kippte nach unten weg, kurz bevor die Rakete ihn getroffen hätte. Die Lenkwaffe reagierte viel zu träge auf dieses Manöver, wertvolle Sekunden verstrichen, bis sie sich an den neuen Kurs des Jägers anpasste. Plötzlich verschwand die Rakete von den Sensoren der Thunderbird, dafür registrierten sie einen weiteren kehhl’daar-anischen Raumjäger, der an dem anderen vorbeiraste.


Verflixt doch mal, wetterte Angelas Denkorgan. Der Kehhl’-daaraner hat echt Schwein gehabt, das ein Kumpel von ihm seinen Arsch rettet. Eine heftige Erschütterung. „Schilde auf vierunddreißig Prozent gefallen“, schallte der Bordcomputer. Doch wer rettet meinen Hintern, schoss es ihr durch den Kopf. Schon wieder wurde sie durchgerüttelt. „Schilde auf dreiunddreißig Prozent gefallen.“


„Halt die Klappe!“, fauchte sie.


„Schwirr endlich ab da, oder die Kehhl’daaraner werden dich toasten“, plärrte es aus dem Headset.


„Du halt auch den Mund!“, meckerte Angela Cañon. Sie malträtierte den Steuerknüppel, flog Kurven, Loopings, vollführte jedes ihr bekanntes Manöver. Einen weiteren Kehhl’daaraner schickte sie zur Hölle.  Ein Stoß: „Schilde nur noch auf sechsundzwanzig Prozent. Empfehle Wiederaufladeprozedur“, erklang der Computer.


„Klugscheißer!“, schoss es ihr aus dem Mund. Eine Rolle, neunzig Grad nach oben, nach unten, Looping, Angela Cañon veranstaltete einen   regelrechten   Luftzirkus.  Sie   heftete   sich ans Heck eines


kehhl’daaranischen  Raumjägers,  schoss  aus  vollen  Rohren,  der


Jäger verging in einem Feuerball.


„Schilde nur noch bei fünfzehn Prozent. Situation kritisch!“, gellte der Computer.


„Verdammt doch mal, was tust du dort draußen? Ich habe dir schon zweimal gesagt, dass du zurückkehren sollst!“, war wiederum das Gezeter von Alex Cañon aus dem Headset zu vernehmen.


„Seht ihr auf der RAPTOR nicht das die Kehhl’daaraner mich nicht lassen“, knurrte Angela. „Wie wäre es, wenn ihr euren Arsch hierher bewegt, um mich da rauszuballern.“


„Geht nicht. Wir haben im Moment selbst viel am Hals“, war die Antwort ihres Bruders. Diesmal war seine Stimme nicht von Zorn erfüllt, sie klang eher besorgt, und dafür hatte er auch jeden Grund, es sah nicht gut aus für Angela.


Plötzlich drehten die Kehhl’daaraner ab, gleichzeitig erschienen auf den Sensoren zwei Dutzend Raumjäger der Space Navy. Eine ihr unbekannte Stimme drang aus dem Headset: „Hier Führer des HORNET Geschwaders. Wir übernehmen diese Kehhl’daaraner. Kehren sie zur RAPTOR zurück.“


„Verstanden“, antwortete Angela. Ein Stoßseufzer der Erleichterung kam aus ihrem Mund. Da habe ich mal wieder mächtig Schwein gehabt, fuhr es ihr durch die Gehirnwindungen. Sie betätigte die Schubdüsen, wendete ihre Thunderbird um hundertachtzig Grad und ging auf Heimatkurs.


 


Sie war gerade gelandet, hatte das Cockpit geöffnet, als sie das zornige Belfern ihres Bruders vernahm. Ihr Blick richtete sich nach unten, sah zu Alex Cañon, der neben dem Raumjäger Stellung bezogen hatte, die Hände in die Hüften gestemmt, den Kopf erhoben, mit mürrischem Gesichtsausdruck sah er zu seiner kleinen Schwester hinauf: „Verdammt, was hast du dir dabei gedacht?“ Er hob die rechte Hand, hielt Daumen und Zeigefinger dicht aneinander: „Es hat nur so viel gefehlt und du wärst draufgegangen!“, spie er erbost aus.


„Woher hätte ich wissen sollen, dass sich die Eidechsen zwischen den Wracks verstecken. Das Ganze war als einfache Patrouille gedacht, weit weg von der Hauptkampfzone. Ich habe echt nicht mit  Schwierigkeiten  gerechnet“,   versuchte  sich Angela zu rechtfertigen.


Ihr Bruder reagierte nicht darauf, donnerte: „Gib den Kehhl’daar-anern nicht die Schuld, die liegt ganz allein bei dir. Du warst wieder einmal zu leichtsinnig. Doch das war das letzte Mal, ich enthebe dich des Postens des C.S.G. Zudem verdonnere ich dich zu einem Tag in der Brigg, damit du über das was du getan hast nachdenken kannst!“


Angela donnerte die Kinnlade hinunter, Überraschung wurde geradezu in ihr Gesicht gemeißelt. Sie hatte erwartet, dass ihr Bruder sauer sein würde, doch nicht, dass er derart ausrastet: „Du willst mich in den Bau stecken?“, entrangen sich ihrem Mund Worte des Erstaunens.


„Worauf du eine lassen kannst!“, wetterte Cañon. Er drückte einen Knopf an seinem Armbandkommunikator, sprach mit bebender Stimme: „Zwei Sicherheitsleute zu mir. Lieutenant Cañon steht unter Arrest.“


„Ist  nicht  nötig! Ich kenne den Weg!", zischte Angela. Sie hüpfte aus dem Cockpit, kletterte eine Leiter hinunter. Sie setzte ihren Helm ab und drückte ihn mit einem mürrischen Grummeln ihrem Bruder in die Hand, machte einen Abgang. „Schuft!“, kroch ein geflüsterter Fluch über ihre Lippen.


Alex Cañon sah seiner Schwester nach, zuckte mit den Schultern, drehte sich um und machte sich auch auf den Weg den Hangar zu verlassen. Mit ausladenden Schritten und einer mächtigen Wut im Bauch trat er an einen Lift heran. Als er nur noch wenige Schritte davon entfernt war, da öffnete sich die Tür und die zwei bestellten Sicherheitsoffiziere, ein D-Goriaaner namens A-Sholl und ein Pykejon, der auf den Namen Asusus hörte, traten aus der Liftkabine. Als sie den Captain erblickten, machten sie reflexartig den typischen militärischen Gruß. „Sie haben uns rufen lassen Sir!“, entwich es in einem kraftvollen Ton dem Mund des D-Goriaaners.


Sein Gesicht nahm einen verwirrten Ausdruck an, als er den Grund, weshalb er und sein Kollege hier waren, nicht erblicken konnte. „Sie haben uns doch rufen lassen, um Lieutenant Cañon unter Arrest zu stellen“, sprach er konsterniert.


„So ist es!“, bejahte Cañon.


„Und wo ist sie?“ Noch mehr Konfusion bei dem D-Goriaaner.


„Sie  kennt  den Weg“, erklärte Cañon lapidar. Alex Cañon drückte


dem Sicherheitsmann den Helm seiner Schwester in die Hand, dann trat er in den Lift.


 


Die Tür öffnete sich mit einem leisen Zischen, die Deckenlampe flammte auf, nach wie vor kochend vor Zorn, trat Alexander Horatio Cañon in seine Kabine. Seine Hände fuhren zu den blank polierten Messingknöpfen seiner Uniformjacke, er nestelte sie auf, zwängte sich daraus, schmiss sie anschließend achtlos auf das Sofa. Ein tiefes betrübtes Seufzen drängte sich zwischen seinen Lippen hervor, seine geschundene Seele gab ihren Schmerz kund.


Seine rechte Hand glitt über die Oberfläche des Amuletts, jenes seltsamen Anhängers, den er von diesem mysteriösen Pykejon in Z’ran II erhielt. Er hatte es von Thull’kirr untersuchen lassen, er wollte das Geheimnis um dieses Schmuckstück endlich lösen. Doch es weigerte sich. Thull’kirr setzte alle ihm bekannten Analysemethoden ein, doch ließ sich das Material, aus dem das Amulett hergestellt wurde, nicht bestimmen. Auch die Schriftzeichen blieben ein Mysterium, sie hatten keine Ähnlichkeit mit irgendeiner Schrift. Cañon sinnierte in diesem Moment über eine Sache, die ihm in letzten Monat oft beschäftigt hatte, an die bizarre Begegnung mit Anubis in der Haftanstalt auf Kehhl’daar Prime. War diese Begegnung real oder nur ein Trugbild? Wie oft hatte er sich diese Frage seit seiner Befreiung gestellt, duzende Male, Hunderte? Er wusste nur eins, er hatte keine Antwort auf diese Frage. Das Amulett und diese Begegnung mit Anubis, zwei Mysterien, die sein Hirn marterten.


Cañon stöhnte deprimiert auf. Mit schwermütigen Bewegungen stakste er zur Bar, nahm eine Flasche d-goriaanischen Brandy und ein Glas heraus, seine Beine trugen ihn weiter zum Sofa, auf das er sich fallen ließ. Flasche und Glas landeten auf den Tisch, Flasche wurde geöffnet, Brandy eingeschenkt. Die giftorange Spirituose, die er bei einem Kurzaufenthalt auf dem Planeten Ju-Goriaa vor zwei Wochen, erstand, gluckerte ins Glas. Alex Cañon stellte die Flasche ziemlich grob auf den Tisch zurück und langte nach dem Glas. Die bittersüße Flüssigkeit mit einem Alkoholgehalt von fast achtzig Prozent fand sehr schnell den Weg in Cañons Magen, in Windeseile war das Glas leer. Doch nicht lange, sogleich wurde nachgeschenkt und sich ein weiteres Mal eine hinter die Binde gekippt. Cañon hatte Lust ein zweites Mal nachzuschenken, den ganzen Inhalt der Flasche in seinen Rachen zu kippen, doch er zögerte, einen Augenblick lang sah er die Flasche an wie ein Kaninchen die Schlange. Dann kroch brennende Rage aus den verborgenen Winkeln seiner Seele hervor, erhitzte sein Blut, brachte das Herz dazu Amok zu schlagen, das Gesicht sich zu einer Fratze zu verzehren. Die rechte Hand schnappte nach der Flasche, mit voller Wucht schleuderte Cañon sie gegen die Wand, Glas splitterte. Andere Gefühle verdrängten brutal die Wut, Trauer, Verzweiflung, Cañons Augen wurden feucht. Für einen Moment befand er sich wieder in der dunklen Zelle, wo er von den Kehhl’daaranern gefoltert wurde, er sah zum wiederholten Mal, wie sein Freund stirbt, erdolcht von einem dieser Echsenwesen, die Cañon über alles hasste.


Nein, ich will das nicht, jammerte sein Hirnkasten. Diese grausamen Erinnerungen, die ihn quälten, ihn marterten, schon seit einem Monat, er wollte sie endlich loswerden. Doch diesen Gefallen taten sie ihn, wie ein Krebsgeschwür wucherten sie in seiner Seele, zerstörten sie.


Alex Cañon schlug die Hände vors Gesicht, ein langes tiefes Seufzen entrang sich seinem Mund. Ein Gewitter aus unterschiedlichsten Gefühlen tobte in seinem Herzen, Hass, Trauer, Verzweiflung. Ich will nicht, ich will nicht, ich will das nicht mehr länger ertragen, heulte seine gepeinigte Psyche.


Er strich sich mit beiden Händen durch die Haare, legte sie in den Nacken, abermalig ächzte er. Es gab nur einen Weg um diese grässlichen Bilder aus seinem Geist zu verbannen, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick. Behäbig erhob er sich vom Sofa, strolchte zur Kommode, öffnete eine Lade. Seine Hände wühlten darin herum, warfen die Socken und Unterwäsche herum. Mit einem Mal hielt Cañon eine kleine Schatulle in der Hand. Sie enthielt etwas das ihm half den Horror zu ertragen, etwas das ihn jedoch auch umbringen wird, wenn er längere Zeit davon gebrauch machte, eine Droge.


Mit der Schachtel in der Hand kehrte er zum Tisch zurück, stellte sich ab, öffnete sie. Eine Phiole und eine Nanospritze kamen zum Vorschein. Er nahm Phiole und Nanospritze zur Hand, steckte die Phiole in die Einkerbung auf der Oberseite der Spritze. Er schob den rechten Ärmel seines Hemdes nach oben, setzte sich die Spritze an, betätigte einen Knopf, die Droge gelangte unverzüglich in seinen Blutkreislauf. Er spürte deutlich, wie sie zu wirken begann, die entsetzlichen Bilder, die dunklen Gefühle, verflüchtigten sich, verdrängt von einem unglaublichen Hochgefühl. Vor seinen Augen tanzten Farben, er bekam den Eindruck zu fliegen, dass er sich in das Glück einwickeln konnte wie in eine Decke. Er wünschte sich das dieser Zustand ewig anhält.


 


Cheyenne Hamilton blickte zu der anderen Frau, die ihr gegenüberstand, durch ein Kraftfeld von ihr getrennt. Angela Cañon stand mit den Armen vor der Brust verschränkt da, das Gesicht voller Wut.


„Was hast du den verbrochen?“, fragte Hamilton Alex Cañons kleine Schwester schnippisch.


„Ich verbrochen?“, antwortete Angela nicht minder spitz. „Ich habe gar nichts getan. Mein Bruder hat eine an der Waffel, das ist das Problem.“


„Sei nicht so streng zu ihm, er hat in letzter Zeit sehr viel durchgemacht.“


„Haben wir das nicht auch?“, konterte Angela mit ärgerlichem Ton. „Jeder von uns hat in diesem verdammten Krieg Opfer bringen müssen.“ Sie hielt inne, schlug die Augen nieder. Ein Moment Schweigen, dann brach es wie eine Urgewalt aus ihr heraus: „Ich habe meinen Verlobten sterben sehen, verflucht doch mal! Jedes Mal, wenn ich meine Augen schließe, sehe ich ihn in meinen Armen sterben. In mir wohnt unendlich viel Schmerz inne, doch ich reagiere nicht darauf, indem ich meine Mitmenschen anschnauze, denn die sind nicht verantwortlich für das, was geschehen ist.“


„Dein Bruder schnauzt dich nicht an. Du bist seine Schwester, und in Moment ist er ein wenig überfürsorglich. Er will einfach nicht, dass auch dir etwas zustößt“, sprach Hamilton sanft.


Angela ließ zischend Luft aus ihren Lungen entweichen: „Vermutlich hast du recht. Alex hat es immer als seine Aufgabe gesehen auf mich aufzupassen, dabei des Öfteren mit seiner Fürsorglichkeit übertrieben.“


„Sieh   die   Sache   positiv.  Diese  Patrouillenflüge  sind  sehr  an-


strengend, hier drinnen kannst du dich ein wenig ausruhen.“


Die Tür öffnete sich und eine weitere Person trat in den Gefängnistrakt. Es  war  ein  Mann  von  ansehnlicher Statur, fast zwei Meter


groß, kräftiger Körperbau, seine schulterlangen Haare pechschwarz. Sie umfassten ein Antlitz mit mongolischen Gesichtszügen, rotbrauner Färbung, dass seine indianische Abstammung verriet. Liwanu Greatbear war sein Name, er war dem verstorbenen Robert Powell als XO nachgefolgt.


„Unser Captain hat heute wohl wieder einen ziemlich schlechten Tag gehabt“, meinte er.


„Im Moment hat er nur schlechte Tage“, entgegnete Angela trocken.


„Grämen sie sich nicht darüber, dass ihr Bruder sie zu einem Aufenthalt in der Brigg verdonnert hat, mich hat er auch ständig auf den Kieker.“


„Vor allem sie!“, warf Hamilton ein. „Alex ist es gewohnt, dass ein


Robert Powell seine rechte Hand ist, er wird einen anderen Ersten Offizier nicht so leicht akzeptieren.“


„Das sollte er aber, Differenzen erschweren die Arbeit“, vermerkte


Greatbear. „Wo steckt er übrigens?“


Hamilton wollte ihm etwas antworten, doch dazu bekam sie keine Gelegenheit, plötzlich schrillten Alarmsirenen, Alarmleuchten flammten rot auf, aus einem Lautsprecher erschallte eine Stimme: „Alles auf Gefechtsstation, drei kehhl’daaranische Schlachtkreuzer nähren sich unserer Position.“


„Das ist schon das dritte Mal heute. Hat sich was mit ruhigen Patrouillendienst abseits des Kampfgebietes!“, kommentierte Greatbear knorrig.


 


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