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Science Fiction
Buch Leseprobe Protonische Liebe, Stefan Läer
Stefan Läer

Protonische Liebe



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Es zischte und brodelte. Das war gut, denn so hörte er die Uhr nicht. Dieses ewige, neurotische Ticken, das ihn ganz rasend gemacht hätte – erst recht zum jetzigen Zeitpunkt. Und dennoch wusste er, dass es existierte. Wenn er einen Moment innehielte und die Ohren spitzte, würde er es hören, da war er sich sicher. Denn die Zeit schlief nicht.


Andor Corwell begutachtete noch einmal misstrauisch den Versuchsaufbau, während er sich an seinem borstigen Kinn kratzte. Er tat das immer, wenn er haderte. Irgendetwas stimmte nicht, das roch er förmlich mit seiner wissenschaftlichen Nase. Nur was es war, das ihn beunruhigte, darauf kam er nicht. Dabei war es so einfach: Zwei faustgroße Glaskolben, die – über ein kurzes Rohrstück miteinander verbunden – eine Einheit formten, jeweils angeschlossen an die Versuchsmaschine. Bei einem derart wichtigen Experiment hatte er lieber auf seine eigenen Fähigkeiten vertraut und die Anordnung mit eigener Hand konstruiert, statt sich vollends den Automatismen auszuliefern.


Aber diesmal misstraute er sich selbst aus irgendeinem Grund. Bis jetzt war immer alles gutgegangen. Er rang innerlich mit sich: Sollte er das Experiment tatsächlich starten? Oder war es besser, wenn ihm sein Leben lieb war, einen Rückzieher zu machen? Unentschlossen kratzte er sich am Kinn.


Nein! Unentschlossenheit war genauso fehl am Platze für einen Wissenschaftler wie Feigheit. Beide Eigenschaften zeugten von Schwäche, und Schwäche wurde im Zeitalter des Verfalls nicht gebraucht. Moellender wollte Ergebnisse sehen, und zwar schnellstmöglich. Wie am Fließband. Ein Restrisiko blieb immer, besonders, wenn er mit so hochenergetischer Materie arbeitete wie heute.


 


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