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Missmutig strich sich Hartmann eine Strähne seines langsam ergrauenden Haares aus der Stirn und warf einen prüfenden Blick in den Spiegel über dem Waschbecken.
„Sie scheinen ja gar nicht zu altern, mein lieber Herr Hartmann.“ hatte Kroth, der mit den übrigen Geschäftspartnern draußen am Tisch auf ihn wartete, vor einer halben Stunde bemerkt. Was ein Kompliment hatte sein sollen, trieb Hartmann vor den Spiegel der Herrentoilette des Restaurants. Im letzten halben Jahr hatte er derartige Bemerkungen ein wenig zu oft gehört.
Erneut prüfte Hartmann die Fältchen um die Augen und wieder machte ihn das Ergebnis dieser Prüfung nicht eben ruhiger. Es schien, als sei wieder einmal der Moment gekommen, alles, was ihm vertraut geworden war, zu verlassen. Hartmann, obwohl er engen zwischenmenschlichen Beziehungen so konsequent aus dem Weg ging, dass er selbst manchmal Mühe hatte, sich an seinen Vornamen zu erinnern, bedauerte das. Dennoch, das Risiko, dass man sein Geheimnis entdeckte, war zu groß.
Das Grau in seinen Haaren, ebenso wie die Fältchen und Falten in seinem Gesicht, waren das Resultat diverser kleiner Hilfsmittel, derer er sich bediente, um einen Alterungsprozess vorzutäuschen. In Wirklichkeit war er in den zwanzig Jahren, die er in seinem derzeitigen Umfeld verbracht hatte, nicht einen Tag gealtert.
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Die komplette Kurzgeschichte findet sich hier.
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