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Mit laut trampelnden Schritten liefen Peter Lander und seine Begleiter
schnaufend und schwitzend durch die Gänge der Station, die tief im Inneren
des Tauernmassivs in den österreichischen Alpen lag. Ein Alarm rief sie in die
Beobachtungszentrale. Während Peter vor den Anderen herlief, gingen ihm
die vergangenen Wochen und Monate durch den Kopf und er hatte das
Gefühl, dass es schon Jahrzehnte her sein musste, als er durch einen Sturz in
eine Gletscherspalte dieses Erbe einer außerirdischen Rasse entdeckte. Aber es
war nur ein Staubkorn an Zeit gewesen, im Gegensatz zu der Tatsache, dass
die Station nebst mehreren Raumschiffen vor über 130.000 Jahren von den
Helas auf der Erde zurückgelassen worden war. Sämtliche Außerirdischen
waren spurlos verschwunden.
Das mit dem Verschwinden verstand er bis heute noch nicht und sehr viele
Vorgänge in der Station und den Raumschiffen waren für ihn unerklärlich und
beängstigend. Da half auch die Tatsache nichts, dass der Zentralrechner, der
sich selbst PUL nannte, mit ihm und den Menschen, die inzwischen in der
Station lebten, durch eine Art Gedankenübertragen kommunizierte und ihn
zum Kommandanten auf Dauer erklärt hatte. Aufgrund dieser Tatsache wurde
er inzwischen Commander gerufen, was ihn anfangs etwas unangenehm
berührt hatte, inzwischen aber nicht mehr störte.
Mehr Sorgen hatten ihm die Angriffe von verschiedenen Seiten gemacht,
welche er und seine Freunde nur mit Mühe und Not und durch energisches
Handeln, aber auch durch den Einsatz der überragenden Technik der Helas,
hatten abwehren können. Die Verbrecherbanden, die nicht einmal
Kindesentführungen und Morde gescheut hatten, waren fast harmlos gegen
die Aktionen der politischen und militärischen Machthaber der Erde gewesen.
Bei ihrem Versuch, an das Erbe der Helas zu kommen, scheuten sie genau so
wenig einen politischen Mord, wie einen Giftgasanschlag und die Zerstörung
eines gesamten Gebirgsmassives. Den Höhepunkt des Wahnsinns stellten der
Abschuss eines Kleinflugschiffes mit vier seiner Mitstreiter und die atomare
Vernichtung Veronas dar.
Peter wusste, dass er allmählich verbittert wurde. Teile der Menschheit
erachtete er als unsinnig gierig, so gierig, dass sie vor nichts zurückschreckten.
Er war nun gespannt, welche Katastrophe als nächstes auf ihn zukam.
Eigentlich durfte von der Mächtigen der Erde kein Angriff mehr erfolgen. Zu
deutlich hatte er mit Hilfe der Helas]Technik seine Überlegenheit
demonstriert. Aber die Signale aus dem Weltraum, die in der
Beobachtungszentrale plötzlich angekommen waren, verhießen nichts Gutes.
Kamen gerade jetzt die Helas oder ihre Nachkommen zurück oder war etwas
Anderes, Verhängnisvolles durch den Start des großen Raumschiffes ausgelöst
worden?
Das laute, hektische Gemurmel erstarb augenblicklich, als sie in der
Beobachtungszentrale eintrafen. Die vergangenen Tage waren für die meisten
der Mitarbeiter aus Martins Abteilung aufregend und erschütternd zugleich
gewesen. Sie hatten extrem dicht die verheerende Atomexplosion in Verona
anhand der brillant scharfen Bilder, die von den Beobachtungssatelliten, die
um die Erde herum im Weltraum postiert waren, miterleben müssen und
wurden weiterhin fortwährend mit Bildern und den dramatischen Folgen
konfrontiert. Sie konnten die beginnenden Aufräumarbeiten und den
Abtransport der Verletzten und Toten genau beobachten. Das Nervenkostüm
der meisten Beobachter war deshalb bereits sehr dünn geworden.
Und nun waren diese ungewöhnlichen, nicht abstellbaren Signale, laut und
deutlich vernehmbar, ohne Vorwarnung aufgetaucht.
Ein großes Bild hatte sich in der Mitte der Hauptwand aufgetan und in
dessen Mittelpunkt war ein blinkendes Dreieck erschienen. Das Bild selbst
stellte unzählige leuchtende, verschieden große Punkte auf einem schwarzen
Hintergrund dar. Es war allen Anwesenden klar, dass es sich um irgendeine
Sternenkonstellation handeln musste, welche keiner von ihnen kannte oder
deuten konnte.
„Sehen Sie, Commander", empfing sie Martin, der Leiter der Beobachtungszentrale,
mit beiden Händen Richtung Wand zeigend, „seit die Signale
ertönen, haben wir dieses Bild stets vor Augen. Wir können es auch nicht weg
befehlen oder verändern. Es bleibt. Auch auf eine Nachfrage, um was es sich
handelt, erhalten wir keine Antwort von PUL. Wir werden hier nicht schlau
daraus, ahnen aber, dass es etwas ausgesprochen Bedeutendes sein muss."
Nachdenklich besahen sich die Neuankömmlinge das Bild und zuckten
nacheinander mit den Schultern. Sie konnten ebenfalls nichts Konkretes damit
anfangen
„Vielleicht handelt es sich um eine Botschaft vom Heimatplaneten der
Helas, ausgelöst durch das Starten unseres Riesenraumschiffes, der SOL?",
mutmaßte Georg Keller, der engste Freund Peters, laut vor sich hin, „vielleicht
stellt es auch eine Warnung an uns dar, das irgend etwas oder irgendwer auf
uns aufmerksam geworden ist?"
„Das sollte sich doch klären lassen", erwiderte Peter, fahrig mit der Hand
durch seine dunklen Haare streichend, und warf einen Blick nach oben, als ob
von dort Hilfe kommen könnte. „Frage an dich, PUL: Worum handelt es sich
hier?"
Kalt und seelenlos tönte die mechanische Stimme PULs durch den Raum:
„Standortnotsignal - Forschungsraumschiff FORA VI."
Staunen machte sich breit. Die FORA VI? Das war doch das verschollene
Begleitraumschiff, von denen es noch drei Stück im Bauch des Mutterschiffes,
die sie SOL genannt hatten, gab.
Sämtliche Mitarbeiter Martins hatten persönlich miterlebt, wie dieser
wiederholt, schon fast verzweifelt PUL um Auskunft gebeten, ja teilweise
sogar angeschrien hatte, ohne jemals auch nur den Hauch einer Antwort
erhalten zu haben. Und nun fragte der Commander ganz lapidar nach, und
schon kam eine präzise Antwort.
Auch Peter ging dieses Phänomen durch den Kopf und ihm wurde bewusst,
dass dies ein hausgemachter Schwachpunkt im Sicherheitssystem der Anlage
war. Scheinbar wurden nur ihm derart wichtige Auskünfte erteilt, weil er noch
keine Berechtigten festgelegt hatte. Dies musste er schnellstens nachholen,
deshalb dachte er intensiv Richtung PUL:
>Anweisung: Ab sofort sind sämtliche, regenerierten Menschen befugt,
derartige Fragen zu stellen und diese müssen umfassend beantwortet werden.
Hierbei sind allerdings immer nur die ersten Drei, die sich in der sinnvollen
Reichweite der inhaltlichen Informationen aufhalten, zu benachrichtigen.<
Das müsste genügen, hoffte er. An Martin gewandt, fuhr er laut sprechend
fort:
„Stellen Sie jetzt mal eine Frage im Zusammenhang mit den Signalen."
Verblüfft sah dieser ihn an und begann fieberhaft zu überlegen, da er gerade
in diesem Moment keine dumme Frage stellen wollte:
„Wo liegt die Quelle der eingehenden Signale", kam es gespannt aus ihm
heraus.
Kein Ton ertönte im Raum. Verärgert und vorwurfsvoll sah er zu Peter
hinüber, als wollte er sagen: „Siehst du, es geht eben doch nicht."
Glucksend begann Georg zu lachen, als er diesen Blick Martins erhaschte.
Diese Situation, die Martin soeben durchmachte, kam ihm irgendwie bekannt
vor. Er hatte Sie selbst ebenfalls schon mal erlebt.
„Stell immer das Wort „Frage" voran, dann erhältst du auch eine Antwort,
Martin", redete er beruhigend auf den Chef der Beobachtungsgruppe ein.
Jetzt dämmerte es auch diesem:
„Frage: Wo liegt die Quelle der eingehenden Signale?"
„Sternenhaufen GcSX9165, Entfernung 76,4 Lichtjahre", antwortete PUL
prompt.
Mit gesenktem Blick und rotem Kopf stand Martin vor den Anderen. Er
wäre am liebsten im Boden versunken. Peter spürte, dass er nun sofort
eingreifen musste, damit Martin sein Gesicht vor seinen Mitarbeitern wieder
gewann:
„Sie konnten vorher keine Antworten erhalten, egal was und wie Sie gefragt
haben, da ich vergessen hatte, Sie gegenüber PUL zu berechtigen. Es war mein
Fehler. Entschuldigen Sie bitte. Ab jetzt sind Sie selbstverständlich berechtigt."
Martin, der nicht gerade zu den hochgewachsenen Menschen gehörte, sah
von unten her Peter dankbar an. Trotzdem verstand er nicht genau, hatte er
doch sonst stets das Wörtchen „Frage" vorangestellt und es nur dieses eine
Mal in seiner Aufregung vergessen.
„Allerdings sagt mir ein Sternenhaufen GcSX9165 überhaupt nichts",
wandte Paul, einer der ersten Wissenschaftler, die Peter in die Station geholt
hatte, gegen die Antwort PULs ein, „wo soll denn das sein?"
„Frage: Ich denke die FORA VI wurde vor über 130.000 Jahren zerstört?
Warum kommen gerade jetzt diese Signale von einem Raumschiff, welches
nicht mehr existiert?"
Diese Fragen hatte Georg messerscharf abgeschossen. Gespannt wartete
speziell Peter auf die Antwort. Da kam sie auch schon, wie gewohnt als pure,
nur schwer verständliche Gedankenfetzen:
„Raumschiff = nie zerstört. Besatzung = eliminiert. Start ] Raumschiff ] SOL
= programmgemäß ] Ortungssignale."
Das hatte Peter anders in Erinnerung, aber er konnte sich auch täuschen.
Außerdem konnten Computer nicht irren oder lügen. Er war verwirrt. Hatte er
in der Vergangenheit die übermittelten Gedankenfetzen oder
Gedankenfragmente doch nicht richtig interpretiert? Die
Gedankenübermittlungen, die er mit anderen Mitmenschen austauschte,
kamen ganz klar in der gewohnten, nahezu sprachsaubern, eindeutigen,
absolut verständlichen Form in seinem Gehirn an. Egal in welcher Sprache
gedacht wurde. Warum konnte ihm PUL nicht derartige vollständige
Gedankeninhalte zusenden? Er war wieder, wie schon so oft in der letzten
Zeit, verwirrt und stark beunruhigt.
Als er sich in der Runde umsah, bemerkte er, dass es den Anderen ebenso
erging. Aber das war in diesem Moment wohl auch alles andere als wichtig.
„Frage: Haben wir jetzt unverzüglich zu der FORA VI zu fliegen und diese
zu bergen?", wollte Peter wissen, aufs höchste angespannt.
Und prompt kam die Antwort:
„Nein! Ordnungsgemäß Vollausstattung ] SOL = FORA VI Bergung ]
vorrangig."
Beruhigt atmeten die meisten Anwesenden aus. Keinem war an der Antwort
PULs das aufgefallen, was Peter nun ausgesprochen beunruhigte, obwohl er
bei dieser Antwort mit seinem ganzen Körper hoch geruckt war.
„Frage: Warum habt ihr dann nicht schon damals, vor 130.000 Jahren das
verschollene Raumschiff hereingeholt?"
„SOL ] Flug = fünf berechtigte Personen ] Raumschiffzentrale. Zusätzlich =
sechs berechtigte Personen = Abruf - SOL = bisher nicht existent."
Mit dieser Antwort hatte Peter gerechnet. Den Anderen war sie ohnehin klar
gewesen und sie wussten nicht, worauf er hinauswollte und wozu er diese
trivialen Fragen stellte. An Martin gewandt, stellte er die nächste Frage:
„Habt ihr irgendein Lebenszeichen von der BELL 1 erhalten?"
Bedauernd und traurig schüttelte dieser den Kopf. Immer wieder hatte er
versucht, irgendwie Kontakt mit dem hinterhältig abgeschossenen,
verschollenen Kleinflugzeug aufzunehmen, aber jede Mühe war vergeblich
gewesen. Sie lag tief im Geröll eines Bachbettes mehrere Hundert Kilometer
südlich der Station begraben und mit ihm die leblose Besatzung.
„Na gut", fuhr Peter fort, sich an sämtliche Anwesenden wendend, „ich
schlage vor, dass wir uns in zwei Stunden nochmals in umfangreicher Runde
zu einer Besprechung im großen Konferenzraum hier in der Station
zusammenfinden. Fred und Paul Wenig sollten genauso anwesend sein, wie
Sie, Martin. Auch Admiral Miller werden wir hinzuziehen. Dort werden wir
dann festlegen, wie wir in der kommenden Zeit vorgehen sollten."
Nach diesen Worten verließ er, flüchtig grüßend, energisch, aber
nachdenklich die Beobachtungszentrale und zog sich in seine Privaträume
zurück.
Peter hatte sich kaum auf die alte Ledercouch in dem gemütlich
eingerichteten Wohnzimmer, das sich sehr nahe zur Zentrale des großen,
würfelförmigen Raumschiffes, welches in der Station geparkt stand, geworfen
und seine Beine auf den flachen Couchtisch gelegt, als sich Ellen, seine bessere
Hälfte, zu ihm setzte, ihn mit grübelnder Stirn anschaute und weich und
einfühlsam ansprach:
„Dich bewegt doch noch viel mehr, als die kürzlich abgelaufenen
Geschehnisse. Das sehe ich dir deutlich an. Worum geht's?"
Sie kannte ihn aufgrund ihrer langjährigen Ehe wirklich sehr gut und sie
wusste auch, wie sie ihn zu nehmen hatte. Drängeln wäre das verkehrte Mittel
gewesen. Einfühlsam hinterfragen war in der Vergangenheit immer noch die
beste Methode gewesen, alles herauszufinden, was von Bedeutung war. So
auch jetzt.
Mit bedächtiger Stimme, die Fingerspitzen beider Hände gegeneinander
klopfend antwortete er:
„Die Probleme, die in unserer jüngsten Vergangenheit durch menschlichen
Strukturen und Eigenartigkeiten entstanden sind, kann ich irgendwie noch
ganz gut nachvollziehen. Auch die Tatsache, dass wir hier vor einer
ausgereiften, außerirdischen Technologie stehen, ist einigermaßen fassbar,
selbst wenn wir die meisten technischen Vorgänge noch nicht verstehen oder
erklären können. Was mich mehr beunruhigt sind die Vorgänge, die mit
diesem Zentralrechner, der sich selbst PUL nennt, sowie den Funktionen der
nicht betretbaren Räume hier an Bord der SOL zusammenhängen. Da stimmt,
verdammt noch mal, etwas nicht. Ich komm nur nicht dahinter, was?"
Die letzten Worte hat er richtiggehend eifrig herausgerufen, als wollte er
sich die Last des Zweifelns von der Seele brüllen. Mit der flachen Hand schlug
er so heftig auf das weiche Leder der Couch, so dass es laut knallte.
„Gut", begann nun Ellen betont leise vorzutragen, „genau von der Seite
irgendwelcher Funktionen, wie du die Ungereimtheiten siehst, kann ich sie
nicht erkennen. Aber von einer anderen Seite komme ich immer mehr ins
Grübeln. Vor zwei Wochen waren in der Station noch etliche Räume nicht zu
betreten, weil sie angeblich bioenergetische Sperrbezirke waren. Was immer
man darunter zu verstehen hat. Dieser Dreckscomputer erklärt das ja nicht.
Jetzt plötzlich sind bloß noch zwei Räume für uns absolut verschlossen, und
die werden nur noch als Energiekonverter bezeichnet. Auf meine Nachfrage
bei unserem PUL, diesem Superhirn, wurde mir erklärt, dass sämtliche
bioenergetische Sperrräume aus Sicherheitsgründen in die SOL verlegt
wurden. Es ist schon merkwürdig, wie selbständig hier so ein Riesencomputer
Entscheidungen fällt und auch technisch in der Lage ist, sie ungesehen von
uns, auszuführen. Was sagst du dazu?"
„Bist du sicher, dass die Räume, von uns unbemerkt verlegt wurden?"
„Ja. Ich habe bei unseren Mitbewohnern Nachforschungen darüber
anstellen lassen. Keiner hat auch nur das Geringste bemerkt. Im Gegensatz
zum Tunnelbau. Da kann nahezu jeder, der befugt dazu ist, sich die
Baumaßnahmen vor Ort ansehen und den Fortschritt beobachten. Es wird ja
gleich noch besser. Ich kann, weil ich dazu scheinbar berechtigt bin, mir
aktuelle Bilder von jedem Raum in der Station zeigen lassen. Es ist dabei egal,
ob sich Menschen oder nur Gegenstände darin befinden. Auch die
Reinigungsmaschinen oder außerirdische Lagerware kann ich so in
Augenschein nehmen. Sogar vergangene Zeiten bis ungefähr hundert Jahre
kann man scheinbar nachträglich betrachten. Aber nie die Aktionen des
Umzuges oder den Inhalt dieser verdammten bioenergetischen Räume. Ist das
nicht sonderbar?"
„Hmmm", brummte Peter nur nachdenklich vor sich hin.
„So, und nun gleich noch eins drauf", fuhr Ellen fort, die sich jetzt richtig
schön in Schwung geredet hatte: „Ganz verrückt wird die Sache nun an einer
anderen Stelle. Ich war doch die Erste, die sich mit der systematischen
Erforschung der Station und des Raumschiffes befasst hat und besitze daher
inzwischen auch das umfangreichste Wissen, welches ich permanent mit
Bianca, Günther und Paul abgleiche. Wir haben festgestellt, dass zu Beginn
unserer Zeit hier, ungefähr ein gutes Drittel aller Räume für uns nicht
zugänglich war und dass diese Räume scheinbar teilweise nach irgendeinem,
für uns nicht erkennbaren oder nachvollziehbaren System verlegt wurden und
scheinbar immer noch werden. Was meinst du, was der augenblickliche Status,
was diese Räume angeht, ist?"
Auffordernd sah sie Peter an, der nur hilflos mit den Schultern zuckte und
fragend antwortete:
„Weiß nicht. Worauf willst du hinaus?"
„Ich würde sagen, dass nur noch maximal zehn Prozent der Räume der SOL
dergestalt belegt sind, wenn überhaupt ] und die Abnahme scheint weiterhin
voranzuschreiten. Wie kommt das und was hat das zu bedeuten? Sollte der
kurze Flug der SOL so genannte Bioenergie verbraucht haben und das in einer
so gewaltigen Menge. Was ist überhaupt bioenergetische Maße. Wozu dient
sie. Und warum erhalten wir auf all diese wichtigen Fragen partout keine
Antwort von PUL?"
Schweigen trat ein. Betroffen und verunsichert sahen sie sich an. Beide
ahnten, dass die Beantwortung gerade dieser Fragen ungleich wichtiger war,
als alles andere, was um sie herum geschah.
Saßen sie auf einem Pulverfass, welches jederzeit hochgehen konnte und die
gesamte Erde vernichten würde? Oder zerfiel inzwischen aus irgendeinem
Grunde die Technik der Außerirdischen und zurück blieben am Ende nur
noch wertlose, nicht mehr funktionierende Gegenstände?
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