Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Satire > Endlich ist der Eisbär weg!
Belletristik Bücher
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail


Bücher Satire
Buch Leseprobe Endlich ist der Eisbär weg!Thomas Fricke
Thomas Fricke

Endlich ist der Eisbär weg!


Humor

Bewertung:
(4)
jetzt bewerten

Aufrufe:
1495
Dieses Buch jetzt kaufen bei:
Drucken Empfehlen

- aus: Tierleben (Kapitel 1)


Der verliebte Elefant


Es liebte im Zoo ein Elefant
Das Fräulein von Giraffe,
Und ihr trompetete er galant,
Sie sprach: „Was für ein Affe!


Zum Glück uns trennt ein Graben stets,
So bleibt mir fern sein Rüssel,
Da kann er noch so schaun, der Fläz,
Nach meiner edlen Schüssel!"



Der junge Amslerich


Nach Mitternacht, so gegen drei,
Da ist es mit der Ruh vorbei,
Da singt ein Lied der Amslerich,
Doch die Amselin erhört ihn nich.
So singt er jede Nacht ein wenig länger
Und lauter, denn ihm wird bang und bänger,
Dass nie erhören ihn wird die Amselin,
Schon zweifelt er an seines Liedes Sinn.
Da kommt ein komischer Kauz geflogen,
Gibt kund, dass den Amslerich betrogen
Die Liebste seit Tagen und fortgeflogen
Mit dem Amslerich aus Nachbars Garten,
Er brauche daher nicht mehr zu warten.
Und als am Morgen die Sonne rot,
Da ist der Amslerich zwar nicht tot,
Doch mies gestimmt und bald besoffen,
Der Liebsten Untreu hat ihn arg getroffen.
Es spricht die Wirtin, die alte Specht:
„Dem Amslerich geht's heute schlecht."



- aus: Historien (Kapitel 2)


Sigmund der Raumfahrer


Wie herrlich ist's im All und ohne Nöte,
Und wie viel kleiner noch ist Morgenröte-
Rautenkranz, mein lieblich Heimatnest,
Jetzt kennt man mich in Ost und West.


Und kosmisch erleuchtet sag ich euch weise,
Was ich erfahren auf meiner Reise:
In etwas mehr als nur elf Jahren
Dürft auch ihr in alle Länder fahren.



Lied eines toten Waschbären aus der Oberlausitz


Ich ging in diesen Wald mit Freude,
Zu suchen ein Futter mir,
Da sah ich ein paar Äpfel heute
Und war ein vergnügtes Tier.


Als ich in einen Apfel gebissen,
Wurd auf den Leib mir - "Pöff!" -
Ein schweres Felsgestein geschmissen,
Und das war der Öff!Öff!.


Öff!Öff! ist der Prophet der Schenker,
Er schenkte mir den Tod,
Dann briet und aß mich auf der Denker
Samt einem geschenkten Brot.



- aus: Literaten und andere Geister (Kapitel 3)


Der Dichter und das Sparschwein


Den Dichter auch das Geld entzückt,
Denn ohne ist er leicht bedrückt,
Muss sich zur Brotarbeit bequemen
Und manchen sauren Job annehmen.


Und käme da ein Sparschwein her,
Begrüßte es der Dichter sehr,
Erzählte ihm von seiner Not
Und schlüg' es in der Nacht dann tot.


(An alle Tierfreunde zur Information:
Das Schwein, es ist aus Ton.)



Dankeslied


Triffst du mal einen sauren Franken,
So musst du ihm nur recht schön danken,
Denn dieser zahlt, wie auch der Bayer,
Den Einheits-Soli, welcher teuer.


Hingegen aber jetzt in Sachsen
Die Bäume deutlich höher wachsen,
Und auch in Preußen geht's voran,
Der Maut-Manfred ist super, Mann!



- aus: Jahreszeiten (Kapitel 4)


Vorbereitungen


Ein jedes Tier sich jetzt wohl vorbereitet,
Manch Bär um Lachs mit andern Bären streitet,
Das Eichhorn sammelt eifrig Haselnüsse,
Ein Wandrer stolpert und hat Blutergüsse,
Und viele Vögel sind schon lang im Süden,
Die Vorbereitungen sind sehr verschieden.



Am Strand


Träge liegt die faule Bande
An dem weißen Badestrande,
Sonnt sich bis zum Melanome,
Schmatzt das Eis mit lautem Tone,
Paart sich schamlos im Gelände
Und versaut die schönsten Strände.


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Sponsoren
Diese Seite merken:

© 2008 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!
suchbuch.de wird unterstützt von loadplanet.de


ExecutionTime: 1 secs