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Reiseberichte
Buch Leseprobe Roots, S.M.R.
S.M.R.

Roots



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Im Taxi fuhr er auf eine barabara, die vom Industriegebiet an der Küste bis nach Uganda führte und von vielen LKWs befahren wurde. Dadurch, dass es sich um eine der unfallreichsten Straßen der Welt handelte, war diese auch als ″Killerroad″ bekannt erklärte der Fahrer namens Andrew. Etwas stolzer erzählte er vom Rift Valley, einer riesigen Schlucht zu ihrer Linken, die in der Dunkelheit leider kaum zu erkennen war. Dazu sagte er, dass die Erdkruste in dieser Region besonders dünn sei und daher rühre auch der Name eines National Parks in Naivasha, der sich Hell′s Gate nannte. Ali kam das Lied Highway to hell in den Sinn und er vergegenwärtigte sich das Gleichnis der unterirdischen Wurzeln.


 


Bei einem gewagten Überholmanöver kam direkt vor ihnen ein Wagen von der Fahrbahn ab. Um Haaresbreite wurde er von einem entgegenkommenden LKW verfehlt und kam Zentimeter vom Abgrund der Schlucht entfernt zum Stehen. Andrew lisema: ″Man muss sich nicht wundern, wenn man seinen Führerschein an einem Tag machen kann. Eigentlich kannst du hier jedes Zeugnis oder Dokument einfach gefälscht kaufen. Ich könnte dir auch eine Arbeitsgenehmigung besorgen, wenn du willst.″ - ″Mal sehen. Gibt es vielleicht einen anderen Weg nach Naivasha?″ Der Fahrer grinste. -  ″Ja. Hakuna Matata.″ und bog bei der nächsten Gelegenheit ab.


 


Nach einer Weile sagte Andrew: „Wir brauchen ein neues Fahrzeug“. Ali hatte den Verdacht er habe vor ihn zu entführen und würde mit einem anderen gari nicht so leicht gefunden. Sie hielten in einer verlassenen Gegend bei ein paar marafiki oder Kollegen des Fahrers. Dieser stieg aus und ging zu den anderen. Den Autoschlüssel des Toyota hatte er im Schloss gelassen und Ali dachte darüber nach einfach davonzufahren. Dann klopfte Andrew an seiner Scheibe, öffnete die Tür und sagte: ″Alles klar, wir können den anderen Wagen nehmen.″


 


Sie entfernten sich mit dem neuen gari immer weiter von der Hauptstadt und Andrew versicherte es sei der Weg nach Naivasha. Die Zeit verging. Ali hatte schon seit einer halben Stunde keine Häuser oder andere watu gesehen und war jetzt fest davon überzeugt Opfer einer Entführung zu sein. Andrew würde labda bald anhalten, eine Waffe hervor holen, ihn ausrauben, umbringen und irgendwo verscharren, wo er nie gefunden werden würde. Die Umgebung wirkte in der Dunkelheit wie eine Art Wüstenlandschaft und Alis Plan war es nun Andrew möglichst unerwartet und schnell während der Fahrt k.o. zu schlagen, das gari von der barabara abzulenken und nicht weiter zu fahren ohne noch einen Umweg über den am Boden liegenden Taxifahrer zu machen. Chuki stieg in ihm auf, doch dann kam ihm eine andere Idee...



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