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Reiseberichte
Buch Leseprobe Libyens grüne Hügel, Hermine Schreiberhuber, Marita Vihervuor
Hermine Schreiberhuber, Marita Vihervuor

Libyens grüne Hügel


Drei Frauen im Jeep durch das Land Gaddafis

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In dem vertrauten Kasten saß ein alter Araber, weniger streng als seine Vorgänger. Es gab ein großes Heer von Kunden, die ihre Hinterteile hin- und her wetzten und mit den Füßen scharrten. Eine Frau hatte einen umfangreichen Stapel von Reisepässen. Eine Gruppenreise oder ein Bauprojekt, dachte ich.


Fräulein L. erschien an der Seite des abwartenden Pöbels. Sie schenkte uns keine Aufmerksamkeit. Der mysteriöse, in der Visitenkarte erwähnte, Dr. Hamid erschien persönlich, um seine Gäste abzuholen. Ein grauhaariger Gentleman mit dicker Brillenfassung. Jedenfalls war er im Hause. Hoffentlich dauerte die Audienz nicht allzu lang.


Wir kamen nicht an die Reihe. Auch niemand anderer. Hermine sprang einige Male auf, aber der alte Araber verwies sie auf ihren Stuhl zurück. Ich las Jamahiriya Mail. Das Blatt war einige Monate alt. Anscheinend erschien diese Publikation, die in manchen Quellen als zweite Tageszeitung des Landes eingestuft wird, nur dann, wenn die Libyer ein inneres Bedürfnis zur Kommunikation hegten. Das traf nicht oft zu.


Die Zeit kroch dahin. Der kritische Mittag näherte sich. Nichts geschah. Das Telefon schellte nicht, der Torhüter rief nicht an. Die Zeiger der Uhr deuteten schon auf die Nachmittagsstunden hin, als es der alte Araber endlich satt hatte, die Kundenherde aufzuhalten. Er drückte den Knopf für die Seitentür und schickte die ganze Gruppe zur Konsularabteilung. Wir füllten die Sitzecke und starrten auf die Glaswand. Dahinter blätterte Fräulein L. in einem Papierstapel.


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