Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Reise > Curry-Competition
Belletristik Bücher
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Reiseberichte
Buch Leseprobe Curry-Competition, Dennis Knickel
Dennis Knickel

Curry-Competition


Mit dem Rucksack durch Thailand

Bewertung:
(17)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
675
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
www.tupamaros-film.de
Drucken Empfehlen

Tag 10: Hell‘s Dennis, Mama Pooh und der Fuck Bucket


Da wir möglichst viel von Koh Pha Ngan sehen wollen, mieten wir uns einen Roller. Das kostet hier für 24 Stunden gerade einmal 200 Baht. Weder Rebekka noch ich haben Erfahrungen im Roller fahren, was die ganze Sache noch etwas spannender macht. Roller kann man eigentlich überall mieten, was wir ja gestern beispielsweise beim Obstständchen in Chaloklum schon feststellen konnten. Außerdem kann man hier vor jedem zehnten Haus »Gasoline« in Flaschen, auf Koh Pha Ngan sogar an retrostylishen Glaszapfanlagen, kaufen.


Die Roller vom Coconut Beach sind bereits alle vermietet. Also laufe ich zum Nachbarn über den Strand und miete mir bei den sehr schön angelegten Coral Bay Bungalows unseren Roller. Durch das Resort spaziert übrigens immer ein angemaltes Schwein, auf dem Coral Bay draufsteht. Ich übergebe der Angestellten, die vermutlich französischen Ursprungs ist, meinen Reisepass und frage, ob sie mir noch schnell erklären könnte, wie das Teil funktioniert. »Not really?«, fragt sie mich – irgendwo zwischen geschockt und verwundert, wie mir scheint …


Tja, das funktioniert weit simpler, als ich erwartet hatte und schon sitze ich auf dem heißen Ofen und plane den lässigen Abgang. Schlüssel rein, auf »On« drehen, Knöpfchen drücken, mit der rechten Hand Gas geben und wuuusch! Die Sache mit dem Gleichgewicht und dem Vertrauen, dass das Teil auch wirklich nicht einfach umkippt, lassen den lässigen Abgang nicht ganz so lässig aussehen. Ich knattere etwa 10 m schwankend den steilen Hang hinauf, bremse erst noch einmal und lenke etwas zu weit nach rechts, wodurch ich den steilen Hang plötzlich wieder herunterrolle! Meine Schuhe haben ja bekanntlich keine Sohlen mehr: Nachdem mir die Sohle am linken Schuh beim Betreten des Piers in Thong Sala abgefallen ist, habe ich mir die andere auch abgerissen … und mir bislang auch keine neuen Sandalen geholt. Von daher laufe ich nur noch auf einer 1 cm dicken Gummifläche herum, die natürlich weder Profil noch Härte besitzt. Mit den Füßen zusätzlich bremsen ist also nicht drin. Die Handbremsen funktionieren aber, trotz steiler und unasphaltierter Piste, soweit ganz gut, wie ich feststelle. »Don’t crash it«, ruft mir die »Not really?«-Frau zu. »I try«, entgegne ich cool und diesmal gelingt mir der lässige Abgang, während ein weiterer Angestellter laut auflacht.


Ich sammle meine Perle im Coconut Beach ein, demonstriere ihr, dass ich ohne umzufallen geradeaus fahren kann, und schon geht es mit äußerst schicken Helmen in die wilde, weite Welt Südostasiens hinaus. Das Meer vor uns, den Dschungel an der Seite und der heiße Ofen unter uns. Ich versuche Rebekka bei »Born to Be Wild« zum Mitsingen zu animieren, was mir aber nicht gelingt. Sie scheint den Text nicht zu kennen und bittet mich stattdessen, das Headbangen zu unterlassen.


In Chaloklum tanken wir unser durstiges Pferd zunächst einmal an einer Glasflaschentankstelle auf. Drei 0,7 l-Whiskey-Flaschen voll Sprit kosten 180 Baht. Es geht auch billiger, wie wir während unseres Rides noch feststellen werden. Wir verlassen die Town westwärts. Die Sonne des frühen Nachmittages brennt erbarmungslos auf den Asphalt nieder.


Wir steuern den Wang Sai-Wasserfall an, verpassen jedoch die Abzweigung, haben keine Lust den Roller wenden zu müssen und fahren einfach weiter. Die nächste Abzweigung nehmen wir dann einfach mal. Eine Karte haben wir nicht dabei. Das ist etwas für Autofahrer, nicht aber für Biker. Wir lassen uns einfach treiben … wohin uns die Straße auch führen mag. Diese führt uns am Hat Yao vorbei. Die Aussicht aufs Meer, von der kurvenreichen Hügelstraße aus, ist phänomenal. Wir stoßen weiter gen Süden vor und beschließen uns und der Maschine eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. »Mama Pooh’s Kitchen« scheint hierfür der perfekte Ort zu sein: Unweit des Laem Son Lakes, dem größten Süßwassersee auf Koh Pha Ngan, der bei Ban Sri Thanu liegt, steht direkt an der Straße das kleine, offene Bambusrestaurant von Mama Pooh. Um nicht durch den Straßengraben gehen zu müssen, hat Mama Pooh Spanplatten (?) von ihrem Eingang zur Straße gelegt. Über der Bambushütte hängt eine Bettlakenfahne, mit der Aufschrift: »Mama Pooh’s Restaurant moved to here – Same taste, less expensive« Die kleine Küche, die sich direkt hinter der Bambustheke, an der man auch bestellt, befindet, ist der reinste Saustall. Überall liegen Töpfe, Messer und Lebensmittel herum. Dazwischen schwirren die Fliegen umher. Das Crushed Ice kommt aus einem Styroporkarton, der gerade noch so unter dem Dach steht. Bereits im Freien, und somit auch mitten im Gestrüpp, steht ein klappriger, selbst gezimmerter Tisch, auf dem das (hoffentlich) gewaschene Geschirr trocknet. Die Getränke holt man sich in Thailand so gut wie immer selbst aus dem Kühlschrank. Hier ist das nicht anders. Was dagegen bei Mama Pooh anders ist, ist die Tatsache, dass man seine Coladose erst einmal unter dem ebenfalls im Getränkekühlschrank gelagerten Obst und Gemüse herausziehen muss. Als ich bestelle, piepst mir Mama Pooh in einer unglaublich schrillen Stimme: »Number! Number!«, entgegen. Daraufhin zeige ich ihr auf der Karte die thailändischen Übersetzungen unserer Bestellungen. Fast überall gibt es Speisekarten, auf denen neben der englischen Übersetzung, meist in kleinerer Schrift, der Name der Mahlzeit auf Thailändisch steht. So ist es auch hier. Trotzdem fiepst uns Mama Pooh erneut: »Number! Number!«, entgegen. »53 and 62.«


Bei meiner Bestellung geht dann was schief: Anstelle von Nudeln bekomme ich Reis serviert. Ist aber relativ egal, also sage ich nichts. Kurz darauf bemerken Mama Pooh und ihre Kellnerin (vermutlich ihre Tochter) aber das Missgeschick. Sie stellen sich knapp drei Meter neben unseren Bambustisch und entschuldigen sich peinlichst berührt mehrfach lautstark, greifen sich abwechselnd an den Kopf oder umklammern ihre Oberschenkel, während sie ihre Köpfe schütteln. »No problem, no problem«, beruhige ich lächelnd die beiden. Den Reis haben wir am Schluss als Extrabeilage übrigens noch bezahlen dürfen (15 Baht, 30 Cent). Höhö, dreist. Zudem ist das Essen nicht all zu lecker. Mama Pooh kocht mit viel zu viel Zucker. Alles, sogar der Reis war süß.


Die Straße hat uns wieder. Das Fahren macht wirklich Spaß, da die Straße tolle Ausblicke über das Meer und die Insel, viele Kurven, nicht zu verachtende Steigungen und ebenso heftige Gefälle vorweisen kann. Der Westen Koh Pha Ngans hat durch seine Orte Ban Sri Thanu und Ban Hon Kong eine angenehme und ansehnliche Mischung aus Eastern und Wes­tern erschaffen. Anders als Chaloklum, das sich einen großen Teil seines rein thailändischen Charmes hat erhalten können, ist hier schon eindeutig der Einfluss aus dem Westen zu spüren: Es gibt Reggae-Bars, stylishe neue Bambusrestaurants, die auch mit »vegetarian« oder sogar mit »vegan« werben, und an den Stränden wie Hat Yao bemerkt man durch wenige größere Steinhäuser, dass der Tourismus hier bereits »westlicher« abläuft, als in Chaloklum. Trotzdem: eine schöne Atmosphäre.


In Thong Sala geht es dann auch wesentlich hektischer zu. Wohl genauso wie bei unserer Ankunft vorgestern. Wir durchqueren Thong Sala und fahren an der Südküste weiter in Richtung Osten. Diese Gegend ist bei weitem nicht so schön wie der Norden und der Westen des Eilands. Hier ist alles zu laut und es gibt von allem zu viel. Hinter Ban Kai sehe ich einen Wegweiser zu einem Wasserfall. Die Wegweiser hier sind allerdings allesamt grausam aufgestellt: Oftmals stehen sie nur zwei Meter vor der Abzweigung. Und wenn man dann wie ich mit 50 km/h anbrettert … Wir halten also an, um diesmal den Roller doch zu wenden und nicht wieder weiterzufahren. Die Straße ist nicht die breiteste, weswegen ich nicht mit laufendem Motor wenden möchte. Als ich den Roller dann wieder starten möchte, springt das scheiß Teil auf einmal nicht mehr an. Na super. Glücklicherweise sind im Umkreis von 40 m drei »Tankstellen«. Die werden schon wissen, was zu tun ist. Bei der ersten Tanke liegt die Chefin im Bett und teilt mir mit, dass es zu Fuß ungefähr zehn Minuten bis zu einer Werkstatt sind. Hm, blöd. Bei der zweiten Tankstelle ist niemand. Ich probiere es bei der dritten. Dort sagt man mir, dass es in nur einer Minute Fußmarsch, in einer anderen Richtung als jener, in die mich die Frau von Tanke Nummer 1 schicken wollte, einen Menschen gibt, der sich mit so etwas auskennt. Das klingt doch schon viel besser. Also schieben wir uns in Richtung Helfer, als uns ein junger Thai auf einem alten Roller entgegenkommt. Er lächelt uns fragend an und ich grinse bittend zurück, woraufhin er auch tatsächlich stehen bleibt und absteigt. Es gibt zwei Probleme, mache ich ihm klar. Zum einen springt das Maschinchen nicht mehr an und zum anderen habe ich aus Versehen die Zündschlossverriegelung geschlossen, die Rebekka und ich nun nicht mehr aufbekommen, hehe … Der junge Thai ist wesentlich geschickter als wir und hat binnen weniger Sekunden das Verriegelungsproblem gelöst. Er steckt den Schlüssel ins Zündloch, dreht ihn um, drückt das Knöpfchen und schwups: Der Motor knattert los. »Uh!«, rufe ich und glücklicherweise zeitgleich auch Rebekka verwundert aus. Der Mann mit den goldenen Händen grinst uns lieb, aber dennoch mit einer feinen Nuance: »Ach, die Farangs«, in seinen Augen, an, wendet seinen Roller, fährt die Schotterpiste wieder in der Richtung zurück, aus der er gekommen ist und parkt vor einem kleinen Häuschen. Von der Hauptstraße aus wäre das ein Fußmarsch von ungefähr einer Minute gewesen … Haben die netten Leute von Tanke Nummer 3 etwa tatsächlich beim Rollerwunderheiler angerufen und uns angekündigt, woraufhin er uns entgegen gekommen ist? Da fällt mir der Slogan des Independent Bo wieder ein: »Good Place – Nice People«. Am White Sand Beach in Koh Chang haben wir auch einmal ein Schild gesehen, auf dem »We have room! We love you!« stand. Very good place – very nice People.


Wir holpern über die Schotterpiste wieder tiefer in den auf Koh Pha Ngan immer und überall vorhandenen Wald hinein. Der Regenwald nimmt etwa 80 % der Insel ein! Eine Amerikanerin kommt uns auf ihrem Roller entgegen. Ich frage sie, ob wir noch auf dem richtigen Weg zum Wasserfall sind. »Yes, it’s so great! There are these pools in the rocks. Cold water. So nice!« Klingt gut. Weiter geht’s. Wir parken den Roller, da das Schottersträßchen zu einem besseren Trampelpfad zusammenschrumpft, und laufen die restlichen – laut Wegweiser – 200 m zum Wasserfall. Wieder begegnen wir einer Frau aus dem Westen, die uns mitteilt, dass es am (in Anführungsstrichen) »Wasserfall« total langweilig sei. Hm, klingt ja nicht mehr so gut. Trotzdem weiter. Links von uns türmen sich auf einmal riesige Felsblöcke den steilen Hang hinauf. Auf den Felsen stehen kleine Bungalows und zwischen ihnen gibt es – wie versprochen – größere und kleinere Pools voller Süßwasser. Von einem Wasserfall ist allerdings noch nichts zu sehen. Wir betreten das kleine Bungalowdorf. Offenbar ist dieses Resort noch im Entstehen, sodass sich – vermutlich größtenteils leer stehende – Urlaubshäuschen und das Bambusrestaurant mit seiner Terrasse, von wo aus man sicherlich einen wunderbaren Ausblick auf den Wald hat, mit den von wenigen Thailändern bewohnten, weit älteren Steinhäuschen abwechseln.


Die Atmosphäre, die durch das Fels- und Waldpanorama erzeugt wird und die erstaunliche Stille lassen das Dorf wie eine vergessene Siedlung in den entlegenen Bergen wirken. Leider wird die Stille aber durch Bauarbeiten und Rollergeräusche regelmäßig unterbrochen. Wir erklimmen die steilen Wege des Dörfchens und lassen es schließlich hinter uns. Vom Wasserfall ist noch immer nichts zu sehen. Das sind aber lange 200 m … Nach mehreren Hundert Metern steilsten Bergaufwanderns auf einem tiefsandig und steinigem Pfad, beschließen wir, die Suche nach dem Wasserfall in dieser Richtung aufzugeben und in der Felssiedlung­ ­nachzufragen. Dort treffen wir auf einen Farang, der uns erklärt, dass der Wasserfall derzeit nicht existiert. In der Regenzeit wird es ihn erst wieder geben. Hm, »Wasserfall«. Ich frage den in einer Badehose vor einem der Felsenpools Stehenden, ob wir zur Abkühlung mal in seinen Pool springen dürfen. Geht klar.


Die Felsenpools sind alle mit zusammengesteckten blauen Rohren verbunden, durch die das Wasser von weiter oben aus dem Wald in die Becken geleitet wird. In den Becken ist das Wasser erfrischend kühl und unter dem Strahl des gerade aus den Rohren einfließenden Wassers eiskalt. Grandios!


Der Roller will wieder nicht anspringen. Diesmal dauert es aber nur wenige Sekunden und Versuche und dann schnurrt das Kätzchen wieder. Wir beschließen noch schnell nach Hat Rin zu fahren. Hier wird monatlich die riesige Full-Moon-Party gefeiert. Der Weg nach Hat Rin ist extrem hügelig. Nach so mancher Steigung jubeln wir, dass unser Roller es geschafft hat, oben anzukommen, ohne vorher umzukippen. Hier gibt es 20 %-Steigungen und -Gefälle! Hat Rin ist an manchen Stellen ziemlich hässlich, speziell im Zentrum dann aber durchaus charmant. Enge Gässchen führen zum wunderschön gelegenen Full-Moon-Party-Strand, der allerdings vollkommen zugemüllt ist und mit massenhaft, seltsam beschrifteten Getränkeständen aufwartet: »I don’t give a fuck. I just want to fuck bucket.« Oder: »Rambo says: Drink it, lick it, suck it, fuck it. Have my fucking bucket.« … Und schließlich: »Fuck bucket. No bucket, no boom boom!«


Außerdem gibt es hier neben den unendlich vielen Taxivermittlern auch jede Menge kleiner Stände, an denen man sich kleine Eimerchen kaufen kann, die mit einer Flasche Hochprozentigem und einer Softdrinkdose gefüllt sind. Um sich ins Koma zu saufen, muss man hier also nicht unbedingt auf den Mondzyklus Rücksicht nehmen. Also, hier wollten wir nicht liegen.


Es beginnt zu dämmern, als wir uns auf den Rückweg machen und ich versuche, mein Biker-Mäuschen bei »Höllenfeuerlicht« der D-Punk-Götter von »Casanovas schwule Seite« zum Singen zu bewegen:


»Ein heißer Ofen, Hauptsache schnell! In Richtung Hölle, Auf dem Highway to Hell! Ein sexy Burn-out – oder zwei. Und auch die Pump Gun ist wie immer mit dabei! Die Sonnenbrille ist hier Pflicht! Sie schützt die Netzhaut vor dem Höllenfeuerliiiicht!«


Vergeblich. Dafür grüßen mich außerhalb von Hat Rin gleich ein Dutzend junger Thai-Frauen, die vor einer Bar namens Lady Club oder so ähnlich sitzen. Die Maschine ist ein Frauenmagnet.


In Chaloklum halten wir noch einmal vor dem 7-Eleven, vor dem eine Rollergang leger auf ihren geparkten Maschinen sitzt. Ich achte darauf, meinen Helm möglichst cool über meine Schulter hängen zu lassen. Die meisten hier fahren ohne Helm, weswegen Biker wie Rebekka und ich bei dem ein oder anderen Kollegen womöglich als »weich« betrachtet werden könnten. Da es bei uns aber eindeutig der Style und nicht die Angst ist, die uns zu Helmträgern macht – schließlich fahren wir ja auch in T-Shirt und kurzer Hose –, muss die Art, wie wir den Helm an der Gang vorbei tragen, mit unserer »attitude« stimmig sein. Rebekka will die Wichtigkeit dieser Selbstdarstellung vor den unbekannten Bikern allerdings nicht verstehen und hält den Helm dadurch ziemlich uncool. Schlimmer jedoch ist, dass unser Automatikroller nach unserem Getränkekauf vor versammelter Bikergang mal wieder nicht mehr anspringen will. Der Hohn erschlägt uns, als die Gang ihre Motoren aufheulen lässt, wegfährt und uns ganz schön doof aussehend zurücklässt.


Der Kellner hat sich schon zweimal mit mir über meine super Frise gefreut, sich aber auch gleichzeitig darüber aufgeregt, dass ich den »Farangpreis« bezahlt habe. Ihn kostet ein Besuch beim Friseur keine 250 Baht (5 Euro), sondern nur 80 Baht (1,60 Euro). Was lernen wir daraus? Immer vorher nach dem Preis fragen und auch durchaus mal verhandeln. Wenn man nämlich bedenkt, dass man für 250 Baht durchaus auch zu zweit in einem Restaurant zu Abend essen kann, ist das schon ein heftiger Preis für einen Männerhaarschnitt.


Beim Abendessen sagt mir dann der Chef bereits zum dritten Mal, dass ich mit meiner neuen Frisur super aussehe. Yeah. Als Rebekka und ich uns gerade die Speisekarte anschauen, setzt er sich zu uns. Er kommt allerdings nicht etwa, um zu warten bis wir in unser Büchlein unsere Bestellung eingetragen haben, um dieses dann der Köchin zu übergeben. Nein, er will einfach ein wenig quatschen und erzählt uns von daher seine Geschichte: Seit 2 ½ Jahren lebt und arbeitet der 29-jährige Boat nun schon im Coconut Beach. Eigentlich kommt er aus Bangkok, wo seine Frau, sein vierjähriger Sohn und seine sieben Monate alte Tochter leben, die er in zwei Wochen endlich mal wieder besuchen wird. Wenn wir sein zwar relativ einfaches aber dennoch recht gutes, aber oftmals schwer verständliches Thai-Englisch richtig verstanden haben, ist der lustige, pummelige Kellner seit 20 Jahren bereits sein bester Freund, der schon in Bangkok sein Nachbar war. Boats Eltern sind die Besitzer der Coconut Beach Bungalows. Außerdem findet er es schön, dass wir mit ihm reden. Andere drehen sich oft nur irritiert zur Seite und unterhalten sich nicht mit ihm. Zwischendurch – der sympathische Kerl redet ununterbrochen – versuche ich von Rebekka zu erfahren, was sie essen und trinken will, damit ich es ins Bestellungsbuch eintragen kann. Nach einer viertel Stunde hat der Chef sich dann ausgequatscht und schaut sich an, was ich ins Büchlein geschrieben habe. Ich frage ihn, ob es heute wieder Tofu gibt, woraufhin er die Frage sofort an eine Küchenhilfe weitergibt, die kurz zuvor auf der Bambusbank neben unserem Tisch eine Telenovelapause angefangen hatte. Die von uns Gestörte verdreht kurz genervt die Augen, richtet sich dann langsam auf, geht in die Küche und kommt kurz darauf nickend wieder an die Tür getreten. Na dann: »With tofu, please.«


 


Tag 19: Die bescheuerte James-Bond-Tour


Etwas Ungewöhnliches steht an! Wir begeben uns auf fremdes Terrain und machen eine Pauschaltouristentour. Na, hoffentlich geht das gut … In der Nähe von Krabi befindet sich die Bucht von Phang Nga, die in den 70er Jahren durch einen Doppel-Null-Agenten des britischen Geheimdienstes weltberühmt wurde: Hier, in der riesengroßen von Karstfelsen durchsetzten Ao Phang Nga, wurden Szenen für »James Bond 007 – Der Mann mit dem goldenen Colt« mit Roger Moore gedreht. Ich möchte meine Cinéphilie befriedigen und die Bucht ist zudem ein Naturphänomen. Also müssen wir uns das ganze mal anschauen. Überall in Krabi kann man sich sein Ticket für die »James-Bond-Tour« kaufen; selbst in unserem Guesthouse. Wir haben uns bereits gestern unsere Tour-Tickets beim Rezeptionisten organisiert. Allerdings wollten wir keine 1350 Baht (27 Euro) für die Tour bezahlen und haben verhandelt. Bei 950 Baht (19 Euro) wurden wir uns dann einig. Das hat besser geklappt als erwartet. Die Tour beinhaltet nicht nur die Besichtigung von »James Bond Island«, wie die Insel Khao Phingan von allen hier genannt wird, sondern auch noch einen Abstecher inklusive Mittagessen nach Koh Panyi, was auch als »Floating Village« bezeichnet wird, den Besuch des Wat Suwankuha, auch bekannt als »Monkey Cave Temple« und Baden im Becken des Manora Wasserfalls.


Morgens um 8 Uhr geht es los: Wir werden von einem Minibus abgeholt, der schon sehr touristisch aussieht. Es geht nach Ao Nang, dem eigentlichen Touristendomizil Krabis. Dort beginnt das Grauen: Rentner steigen zu. Nur Rentner! Sogar ein englischer Rentner in Begleitung seiner Thai-Urlaubsflamme. Unsere Tourleiterin Demi (wohl ein »eingewestlichter« Name) informiert uns zuerst einmal fett grinsend darüber, dass gestern nur zwölf Farangs bei der Tour dabei waren, heute aber 27 Touristen in zwei Bussen an der Tour teilnehmen werden. Ach du Scheiße. Als Nächstes checkt Demi, welche Nationalität heute die Oberhand hat. Deutschland gewinnt und der alte Engländer lässt seinem Unmut freien Lauf: Mit beiden Daumen nach unten plärrt er: »Buuuuh! Buuuuh!«, durch den Bus. Ein netter Kerl. Es steigen immerhin noch drei Engländer aus unserer Generation zu, die ähnlich geschockt wie wir schauen, als sie feststellen, dass sie scheinbar eine Rentnertour gebucht haben.


Demi ist irgendwie doof, was wohl daran liegt, dass sie jeden Tag die gleiche Tour macht und somit auch jeden Tag exakt das Gleiche erzählt. Zudem hat ihr wohl mal jemand geflüstert, dass unglaubwürdiges Dauergrinsen super ankommt. Eine typische Animateurin … und die mag ich nicht. Der nächste nervige Punkt unserer Touri-Tour ist, dass wir mit dem Bus über eine Stunde benötigen, um in die Ao Phang Nga zu gelangen. Dort steigen wir in ein Longtail Boat um, das uns dann zur »James Bond Island« tu­ckern wird. Vorher halten wir natürlich noch an einer Raststätte an, die den Touristenbesuch tagtäglich bekommt und wohl auch meistens damit durchkommt, falsche Preise an der Kasse zu berechnen. Bei uns – wir sind ja noch keine 70 – sind die Damen aber nicht erfolgreich. Endlich in der Bucht von Phang Nga angekommen, fahren wir mit dem Longtail Boat knappe 15 Minuten bis wir uns einen ersten Eindruck von Koh Panyi, der »schwimmenden Stadt«, verschaffen können. Jetzt fahren wir aber nur daran vorbei und dringen tiefer in diese wahrlich unglaubliche Bucht vor.


Die riesige Bucht wirkt durch die bizarr geformten, massenhaften Karstfelseninseln in allen Größen und dem ententeichflachen Wasser eher wie ein See, als ein Ozean. Solch eine Landschaft haben wir noch nie gesehen.


Nach schätzungsweise einer halben Stunde erreichen wir dann die James-Bond-Insel. Der Schockzustand setzt wieder ein: Die Insel ist nicht unbedingt die spektakulärste Insel der Bucht, auch nicht die größte und allerschönste … dafür aber die vollste. Auf maximal 500 m² begehbarer Fläche drängen sich mindestens 500 Touristen. Vor lauter Menschen kann man die durchaus vorhandene Schönheit der Insel in keiner Weise genießen. Man wird vom Anlegeplatz über schmale Steintreppen zu einem Strand voller Souvenirstände durchgeschoben. Jeder knipst wie wild um sich, post in James-Bond-Manier mit zum Colt geformter Hand und tritt anderen auf die Füße. Eigentlich wäre die Insel wie gesagt ganz schön: Vor dem Strand ragt der Khao Tapu (»Nagelberg«) aus dem Wasser – allerdings wesentlich kleiner, als ich ihn mir vorgestellt habe. Hinter dem Strand befindet sich eine kleine Höhle und links und rechts vom Strand erhebt sich die Insel senkrecht (bestimmt 50 m) nach oben. Demi gibt uns 40 Minuten Zeit, die Insel zu erkunden.


Nach 20 Minuten inklusive ausgiebigsten Fotografierens ist das dann auch bereits geschafft. Getränke kosten hier das Doppelte als im Restaurant und an Souvenirs gibt es nur Muscheln aber keine James-Bond-Merchandising-Artikel. Das verwundert mich schon, da die Thais ja sonst auch aufs Copyright scheißen. Das wäre also geschafft, ab zurück ins Boot. Nächstes Ziel: mit dem Kajak durch irgendeine Höhle rudern. Wir erreichen mit dem Longtail Boat ein fest verankertes Schiff, um das sich Dutzende Kajaks drängen. Wir stellen fest, dass wir selbst den Kajak wohl nicht werden rudern dürfen, sondern ein Ruder-Thai die Arbeit / das Vergnügen übernimmt. Wir machen mit unserem Longtail am Schiff fest und Demi bittet die sechs Touris zu sich, die die Tour mit Kajak gebucht haben. Wir wundern uns, dass man die Tour offenbar auch ohne Kajak buchen konnte und erheben uns. Daraufhin wundert sich Demi, dass neben sechs anderen auch wir nun stehen und informiert uns darüber, dass wir die Tour ohne Kajak gebucht hätten. Das verwundert uns dann wiederum sehr, da auf dem Flyer im Guesthouse eindeutig was von Kajakfahren stand. Die Grinsekatze macht uns nun darauf aufmerksam, dass der Sack vom Guesthouse einen anderen Flyer auf unseren Voucher getackert hat, als den, den er uns offiziell verkauft hat. Soll heißen: Wir haben keine 1350-Baht-Tour auf 950 Baht heruntergehandelt, sondern für den Preis eine 1200-Baht-Tour verkauft bekommen. Da hat der Kollege uns einfach was anderes verkauft, ohne uns darauf aufmerksam zu machen. Nett. Das klingt jetzt vielleicht etwas kleinkariert, aber wir fühlen uns doch sehr unwohl zwischen all diesen Pauschalrentnern und haben uns auf ein paar Minuten Ruhe in einem seniorenfreien Kajak gefreut. Und nun das. Wir fühlen uns »kubanisch« behandelt, d. h., man wird verarscht und der Typ, der einen verarscht, denkt, man würde es niemals merken. Tja, da wir nun aber kein Kajak unter uns haben, haben wir es bemerkt. So sitzen wir also, nachdem wir mit den Rentnern noch eine kleine Runde im Longtail gefahren sind, auf dem verankerten Schiff und warten bis die sechs Kollegen mit ihren Kajaks wieder zurückkommen.


Unser Tourplan diktiert uns zum Mittagessen ins »Floating Village«. Das Boot macht an einem der Großraumrestaurantpiers fest. Das gebuchte Essen wartet bereits auf uns. Rebekka und ich bekommen tatsächlich ein extra veganes Menü serviert. Das ist cool … findet wohl auch die dicke Frau neben mir und schaut lüstern auf meine Gemüseplatte. »Ist das scharf?«, fragt sie mich. Ich ahne, was sie vorhat und lüge: »Oh ja. Und wie …« Scheinbar glaubt sie mir meine Lüge nicht und greift doch tatsächlich nach dem Löffel. Sie will mir mein Essen klauen! Nicht mit mir! »Ach, sie haben auch das vegetarische Essen bestellt?«, frage ich die Diebin. Nach einem kurzen Zucken des Ertapptwerdens lügt die feiste Allesfresserin ohne mich anzublicken leise zurück: »Hm … ja.« Den Löffel, den sie sich bereits in ihre kriminellen Finger gesteckt hat, entleert sie noch schnell über ihrem Shrimp-Leichenberg, bevor sie errötet das Essbesteck wieder zurücklegt. Eine einzelne Tomatenscheibe ist übrigens ihre einzige Beute auf dem Raubzug gegen die Vegetarier. Demi kommt an unseren Tisch und informiert uns darüber, dass wir ganze 40 Minuten Zeit haben, um zu essen und uns das komplette Dorf anzuschauen. Na, das ist ja mal gemütlich.


Wir stopfen uns daher schnell das Essen hinein und erkunden Koh Panyi. Koh Panyi ist ein 200 Jahre altes Dorf, das von drei muslimischen Fischerfamilien aus Malaysia gegründet wurde. Man könnte es als kleine, nicht all zu schöne, südostasiatische Schwester von Venedig bezeichnen – allerdings ohne durch den Ort führende Wasserstraßen. Die Holzhäuser des mittlerweile auf 350 Haushalte angewachsenen Dorfes stehen auf Holzpfählen im seichten Wasser. Das Dorf liegt direkt an einem steil aufragenden, riesigen Karstfelsen, um den Adler kreisen. Die Gassen sind eng und voll auf Tourismus ausgelegt. Verlässt man das Restaurant in Richtung Dorf, steht man sofort in der »Hauptstraße« des Ortes und bekommt von allen Seiten alles Mögliche angeboten: Essen, Thailand-T-Shirts (hier alle mit dem James-Bond-Felsen als Motiv darauf), Souvenirs aller Art, Muscheln, Schmuck und Affen in Pampers, die man – ob man will oder nicht – auf die Schulter gesetzt bekommt. Die Verkäufer sind unangenehm aufdringlich und es ist traurig mitanzusehen, wie sehr sich dieser Ort für den Tourismus prostituiert. Wir zwängen uns deshalb und wegen Demis Zeitdruck durch die Verkaufsgasse und versuchen das eigentliche Dorf zu entdecken. Dies gelingt uns sogar und die Farangs werden weniger.


Koh Panyi ist ein muslimischer Ort. In der Provinz Krabi und im restlichen Süden Thailands leben viele Moslems. Auf das komplette Land verteilt, machen die Muslime 5 % der Gesamtbevölkerung aus. Wie die prozentuale Verteilung der Religionszugehörigkeit in Thailands Süden ist, wo die meisten der hauptsächlich malayischstämmigen Moslems leben, könnte ich nur schätzen. Fakt ist aber, dass sich neben der Mentalität auch der Kleidungsstil (Kopftuch) erheblich von den anderen Orten, die wir bislang in Thailand gesehen haben, unterscheidet. Außerdem gibt es neben den üblichen buddhis­tischen Wats nun auch viele Moscheen in dieser Gegend. Der leckere Massaman Curry ist übrigens auch ein muslimischer Curry, der seinen Ursprung im Süden Thailands hat.


In Koh Panyi gibt es eine Koranschule, die Spenden für den Neubau einer Moschee sammelt, Katzen schlafen überall und Arbeiter basteln weiter am Dorf oder ruhen sich im Schatten aus. Ein Tsunami-Fluchtweg führt auf die an den Ort angrenzende Insel. Allerdings ist dieser Fluchtweg wohl eher ein Placebo, da nur eine schmale Treppe auf die Insel führt, die zudem kaum mehr als drei Stufen hoch ist und wohl niemals das ganze Dorf auf den unbefestigten und mal wieder nahezu senkrechten Hang führen wird. Andererseits: Wie soll hier eine Riesenwelle hinkommen? Die Bucht ist im Westen von Phuket und im Osten vom Festland geschützt. Sollte aus dem Süden etwas kommen, retten vermutlich Hunderte Inseln, die als Wellenbrecher fungieren würden, Koh Panyi vor der Katastrophe. Seit dem Tsunami 2004 wurden in ganz Thailand in Wassernähe Tsunami-Fluchtwegschilder aufgestellt. Auch auf Koh Chang, das im maximal 60 m tiefen Golf von Thailand liegt, haben wir diese Schilder bereits gesehen. Ein landesweites Trauma …


Die 40 Minuten sind um und wir düsen wieder zurück zum Festland. Nächs­ter Halt: Wat Suwankuha, der »Affenhöhlentempel«. Hierbei handelt es sich um eine große Höhle, in der neben anderen Statuen ein beeindruckend großer, liegender Buddha (15–20 m lang) zu bestaunen ist. Vor dem Buddha sitzt auf einem Kissen ein Mönch, der mit anwesenden Buddhisten ein Ritual – sieht für mich als Laien wie eine Art Segnung aus – vollzieht. In einem anderen Teil der Höhle hängen Hunderte Fledermäuse an der Decke und die Höhle öffnet sich in einem enormen Bogen dem dahinter liegenden Dschungel. Das eigentliche Highlight sind aber die unzähligen Affen, die vor der Höhle auf Touristen warten. Thais verkaufen Erdnüsse und Bananen, womit der geneigte Farang die wilden Äffchen füttern kann.


Demi gibt uns mal wieder kaum Zeit und schon springen wir wieder in den Bus zu unserem letzten Ziel: Der Manora Wasserfall lädt zum Schwimmen ein. Demi motiviert uns allerdings mal wieder mit einer tollen Info vorneweg: Da heute Sonntag ist, werden sehr viele Thais den Wasserfall besuchen und somit wohl kaum ein Platz für uns im Becken des Wasserfalls zu finden sein. Außerdem ist das Wasser braun, wenn Thais darin baden … was auch immer das zu bedeuten hat. Ich vermute, dass sie nur auf die Sedimentaufwühlung anspielt, dies aber etwas seltsam formuliert. Ich habe sowieso keinen Bock mehr auf die ganze Tourikacke hier und sehne nur noch das Ende herbei. Überraschender- und erfreulicherweise bewahrheitet sich Demis Prognose aber nicht. Zum einen sind nicht viele Menschen außer uns dort, weswegen genug Platz im Becken für alle ist und zum anderen ist dieser Stopp der bei weitem angenehmste. Zwar ist der Wasserfall sehr mickrig, das Wasser aber ist schön kühl. Demi wird endlich mal lockerer und wirkt wie ein echter Mensch und nicht wie eine Maschine. Kleine Fische, die in dem Becken leben, knabbern uns die überschüssige Haut von den Füßen, was sich sehr lus­tig anfühlt. All zu lange – welch Überraschung – bleiben wir natürlich auch hier nicht. Noch 90 Minuten mit dem Bus zurück nach Krabi und dann ist es endlich geschafft.


Der Tag war zwar durchaus interessant, wir haben Orte gesehen, die wir ohne diese Tour wohl nicht zu sehen bekommen hätten, aber das ist einfach nicht meine Art von Urlaub und Sightseeing. Alles ging viel zu hektisch vonstatten, die Ziele waren übervoll mit Touristen und das animateurhafte Dauergegrinse von Demi offenbart die komplette Fließbandarbeit solcher Massentourismustouren. Nie wieder machen wir bei so etwas mit.


Abends beruhigen sich unsere strapazierten Nerven recht schnell wieder: Wir entdecken eine »Rooftop Bar« und genießen dort oben – ganz alleine – den Ausblick über Krabi. Danach essen wir in einem Restaurant namens Siboya unglaublich lecker zu Abend – der Massaman Curry hier ist der Wahnsinn! – und freuen uns schon auf morgen: Dann werden wir Krabi verlassen und nach Khao Lak weiterreisen. Dort erwarten mich weitere Tauchabenteuer und mein Kollege Dirk, mit dem ich 2008 bei den M. E. First Class Divers auf Mallorca zusammengearbeitet habe.


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Sponsoren

© 2008 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!
suchbuch.de wird unterstützt von loadplanet.de


ExecutionTime: 1 secs