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Ein herzliches Grüß Gott zum Tatsachisieren
Sie haben sich entschlossen, etwas in Ihrem Leben zu verändern - machen wir uns also gemeinsam auf den Weg. Die folgenden 10 Lektionen begleiten Sie Schritt für Schritt zu einem bewussteren, reicheren und erfüllteren Leben.
Eine kleine Einführung:
Sie werden in diesen Lektionen sicherlich einiges wiederfinden, was Sie an anderer Stelle so ähnlich schon einmal gehört haben. Sie werden aber ganz sicher auch sehr viel erfahren, das Sie so noch nicht gehört haben.
Bitte schenken Sie beiden Seiten, den vermeintlich bekannten, als auch den unbekannten gleichviel Aufmerksamkeit. Ja, aus der Erfahrung mit meinen Klienten heraus ist es sogar sehr sinnvoll, die bekannten Dinge etwas mehr und vor allem auch aus einem anderen Blickwinkel heraus nochmals bewusster wahrzunehmen und zu überprüfen. Denn was wir glauben schon verstanden zu haben, übergehen wir gemeinhin.
Sehr oft zeigt es sich, dass wir bezüglich etwas schon Gehörtem oder Gelesenem eben genau das haben, nämlich es gehört oder gelesen. Und sonst nichts. Das allein genügt aber nicht. Wir müssen gerade auf dem Weg der Bewusstwerdung, und nichts anderes ist es, was wir hier in diesem Seminar tun, das, was wir gehört haben, in unsere tieferen Schichten eindringen lassen und auch dort verarbeiten.
Der Weg führt vom Kopf/Verstand (gehört/gelesen) ins Herz (Die berühmten, tief gefühlten AHA-Erfahrungen - „DAS war gemeint!"), hin zum täglichen Anwenden in unserem Leben (jederzeit bewusstes, fokussiertes Wahrnehmen, Entscheiden und Handeln). Erst dann, wenn dieses Wissen wirklich ein Teil von Ihnen geworden ist, dann haben Sie Ihre persönliche Entwicklung dauerhaft auf ein anderes Niveau gehoben.
Der Punkt ist, Sie müssen es verstehen, erkennen und konsequent das neue Wissen umsetzen, egal ob es mal ein Stück weit unangenehm ist oder ob es den Anschein hat, dass Sie wieder von vorne anfangen. Ja auch dann, und vor allem dann, wenn Sie erkennen, dass alte Strukturen, Beziehungen und Gewohnheiten aufgegeben oder verändert werden müssen.
Ziel ist es, sich mit Haut und Haaren diesem Weg zu verschreiben. Sie müssen es wollen und dranbleiben. Dranbleiben heißt, dass es das Wichtigste in Ihrem Leben sein muss - etwas, das Ihnen wichtiger ist, als Ihr Job, Ihr täglicher Kleinkram, Ihre täglichen Verpflichtungen. Erst kommt diese Arbeit, dann kommt all das andere.
Es gibt die Geschichte von dem Schüler, der zum Meister kommt und ihm sagt, dass er unbedingt die Erleuchtung will. Der Meister packt den Schüler und drückt ihm mit aller Macht den Kopf unter Wasser. Er hält ihn dort ziemlich lange. Solange, bis der Schüler mit aller Macht und Kraft und Verzweiflung um sein Leben zu kämpfen beginnt und sich aus der Umklammerung zu befreien versucht. Der Meister lässt ihn schließlich wieder los und der Schüler japst nach Luft. Der Meister sagt: „Wenn du die Erleuchtung so sehr willst, wie die Luft zum Atmen, hast du Sie."
Keine Angst, wir streben hier nicht danach, Buddha oder Jesus zu werden. Aber eine wirklich dauerhafte Veränderung erfordert einfach Tun, Tun, Tun, dranbleiben und die notwendigen Konsequenzen auch umzusetzen.
Weiterhin kann es an der einen oder anderen Stelle auch zu Wiederholungen im Stoff oder in den Erklärungen kommen. Dies ist Absicht und dient einmal der Vertiefung und ist an manchen Stellen einfach zum Verständnis der Gesamtzusammenhänge notwendig.
Eine Empfehlung:
Wichtig ist es, möglichst viel aufzuschreiben und viele Übungen auch schriftlich zu machen. Legen Sie sich einen Block oder ein Ringbuch als Arbeitsbuch zu, aus dem Sie auch mal Seiten herausreißen können. Zum anderen legen Sie sich ein Wunschtagebuch zu, in das Sie Ihre wirklichen Wünsche hineinschreiben. Dieses Wunschtagebuch sollte Ihnen wirklich etwas bedeuten. Es sollte Ihnen Freude und ein erhebendes Gefühl verschaffen, jedes Mal, wenn Sie darin schreiben und lesen. Ebenso sollten Sie bei Ihrem Schreibgerät darauf achten, dass es eines ist, mit dem Sie voller Freude und Wertschätzung schreiben.
Ein Wort zu den Bewusstseinsbausteinen (BBSte). Lassen Sie sich Zeit bei diesen Übungen. Es ist sinnvoll, diese Lektionen nacheinander durchzuarbeiten und sich für jede Lektion 14 Tage Zeit zu lassen, um die BBSte und Informationen auch wirklich verarbeiten zu können. Am wichtigsten ist es, dass Sie die Bewusstseinschritte, das Wissen und die daraus resultierenden neuen Blickwinkel schon möglichst weit in Ihren Alltag integriert haben, bevor Sie das nächste Kapitel angehen.
Denn alles, was ich Ihnen an die Hand gebe, baut aufeinander auf und greift ineinander. Es ist fast wie die Grammatik einer Sprache. Sie müssen alle Regeln beherrschen und automatisch anwenden. Erst dann können Sie die Sprache wirklich sprechen. Es wird nichts bringen, wenn Sie am Ende den ersten Teil der Grammatik wieder vergessen haben.
Tatsachisieren ist so aufgebaut und angelegt, dass Sie die BBSte wirklich im Alltag, also wenn Sie im Kochtopf rühren, telefonieren, in einer Besprechung sitzen oder Ihre Kinder vom Kindergarten abholen, einsetzen können. Bitte machen Sie nicht den Fehler, dass Sie glauben, dass diese Übungen nur Übungen sind, die Sie erst dann machen, wenn Sie alles andere erledigt haben. Genau anders herum wird ein Schuh daraus.
Nehmen Sie die BBSte sofort mit in Ihren Alltag und üben Sie diese, während Sie ganz normal Ihren Tagesablauf leben. Besser noch, Sie betrachten die BBSte nicht als Übungen, sondern als neue Gewohnheiten, die Sie sich Schritt für Schritt aneignen und nach einiger Zeit wie selbstverständlich leben. Alles andere wäre verschwendete Zeit.
So, nun genug der Vorrede. Lassen Sie uns mit einem Überblick über die feinstofflichen Zusammenhänge anfangen.
Lektion 1
Die Schwingungsebenen der bewussten Kreation
1.1 Das Allerwichtigste
Das Allerwichtigste ist, dass Sie sich gut fühlen.
Das haben Sie sicher schon gehört. Und unter „gut fühlen" ist wirklich und deutlich GUT gemeint. Beschwingt, unbeschwert, singend, leicht - in etwa dieser Preisklasse. Oder besser: „Ich könnte die ganze Welt umarmen." Das ist das Endziel.
Warum aber ist das so wichtig?
Die bewusste Gestaltung Ihres Lebens und die Tatsachisierung Ihrer Wünsche geschieht parallel auf zwei Ebenen. Die Grundlage ist Ihre Basisschwingung. Diese Basisschwingung setzt sich aus Ihren Basisenergiemustern zusammen. Diese Muster speisen sich aus der Erziehung, Informationen aus der Sippenstruktur, Medien, frühere Leben, dem Elternhaus, Konventionen, Traditionen, usw. In Ihrer Realität spiegelt sich bzw. verwirklicht sich die Quintessenz Ihrer Basisschwingung. Das ist sozusagen der auf lange Sicht aufrechterhaltene Durchschnittswert dieser Schwingung. Dies ist das, was Sie in Ihrem täglichen Leben sehen, erleben und erfahren.
Die zweite Ebene ist dann die bewusste Gestaltung Ihrer Wünsche/Ziele. Die Wünsche, die Sie haben, schwingen höher, als Ihre allgemeine Schwingungsebene ist. Daher haben Sie zwischen der Schwingung, in der Sie sich befinden und der Frequenz des Wunsches eine Differenz oder einen Höhenunterschied, den Sie ausgleichen müssen. Oder anders ausgedrückt - der Wunsch wird dann in der Realität erfüllt, wenn Ihre Basisschwingung mit der Schwingungsfrequenz des Wunsches übereinstimmt.
Bildlich sieht das ungefähr so aus, wie in der Abbildung gegenüber.
Hieraus wird sichtbar, warum es so wichtig ist, sich gut zu fühlen. Einmal natürlich, weil es einfach angenehm ist, sich gut zu fühlen. Das allein ist schon ein Gewinn. Zum anderen zeigt dies aber vor allem, dass dieses gute Gefühl permanent dazu beiträgt, Ihre Basisschwingung auf eine andere Frequenz zu bringen. Das bedeutet ganz automatisch, dass die Schwingungsdifferenz zwischen Ihren Wünschen und Ihrer durchschnittlichen Schwingungsessenz immer kleiner wird, je besser Sie sich im Durchschnitt fühlen.
Je geringer die Schwingungsdifferenz ist, desto geringer sind Ihre Blockaden am Arbeiten, umso weniger können sich alte, störende Muster und Programmierungen ausbreiten und Fuß fassen.
Die erste Sache, die wir also in Angriff nehmen müssen, ist unsere Grundbefindlichkeit. Diese schrittweise Erhöhung unserer Basisschwingung ist die Basisarbeit, die uns permanent begleiten wird. Dies ist schon eine gewichtige Herausforderung, denn Sie werden feststellen, dass Ihre Stimmungen sehr oft situationsabhängig sind.
Die andere Aufgabe, der wir uns intensiv widmen müssen, ist die Aufhebung der Schwingungsdifferenz bzgl. des Wunsches. Bei dieser Energiearbeit begegnen uns für gewöhnlich all die Blockaden, Programmierungen und Glaubenssätze, die uns hemmen und die Schwingungserhöhung behindern und verzögern. Je mehr wir unsere Blockaden erkennen und auflösen, umso höher steigt auch hier unsere Basisschwingung, die Gesamtqualität unserer Quintessenz verändert sich und damit auch unsere Umwelt. Beiden Großthemen werden wir uns schrittweise ausführlich widmen.....
Lektion 4
Die Befreiung oder vom Glauben zum Wissen
Nachdem wir uns in der letzten Lektion mit den Wünschen in unserem greifbaren, wahrnehmbaren und beeinflussbaren Bereich beschäftigt haben, lassen Sie uns nun anschauen, was auf der feinstofflichen Ebene passiert.
Dieses Kapitel ist das Zentrum - dies ist das zentrale Wissen - das wirkliche Geheimnis, das Sie sich in seinem vollem Umfang bewusst und auch „gefühlsbewusst" machen müssen, um sich vom größten Hindernis, das Sie vom Tatsachisieren abhält, überhaupt zu befreien, nämlich dem Zweifel. Dem Zweifel, ob Sie das, was Sie sich wünschen, auch tatsächlich bekommen.
Schon in der Bibel wird sinngemäß gesagt „Noch bevor Ihr gefragt habt, habe ich schon geantwortet, ist es euch schon gegeben" und genauso ist es.
Was meine ich damit?
In den meisten Büchern über Erfolg, Manifestieren und Wunscherfüllung ist immer wieder und sehr eindringlich sinngemäß zu lesen: „Sie müssen nur ganz fest an Ihren Wunsch glauben, damit er sich erfüllt." Oder „Sie müssen ganz fest glauben und sich vorstellen, dass Sie das, was Sie wollen, schon bekommen haben." Oder „Sie müssen sich den Wunsch nur lange genug vorstellen und dann wird er Wirklichkeit." Dies erweckt bei den meisten Menschen den Eindruck, dass ich das, was ich mir wünsche, durch meinen Glauben und durch meine Vorstellung überhaupt erst für mich herstellen muss. Ich muss es mir „erglauben" oder ich muss es durch ein ganz genaues Bild in meiner Vorstellung erst erschaffen.
Und wenn es nicht funktioniert, dann war mein Glaube oder mein Bild nicht stark genug. Und wie viele von Ihnen haben sich nicht auch schon völlig ratlos gefragt: „Wie kann ich denn nun meine Glaubensfähigkeit verstärken?" Und wem ist das tatsächlich schon gelungen auf Knopfdruck? Und viele sagen dann resigniert: „Ich kann's nicht. Ich bin es nicht wert."
Dies stimmt aber so nicht. Denn Sie müssen nichts herstellen, Sie müssen nichts erglauben, Sie müssen nur verstehen, was im Hintergrund abläuft. Dann werden Sie sofort in der Lage sein, den Glauben zu überspringen und zum absolut sicheren Wissen übergehen. Sie werden damit sämtliche Zweifel ausrotten.
Hierzu müssen wir uns den Zusammenhang anschauen zwischen Ihrem Wunsch, Ihrer Realität und dem, was feinstofflich, also in Ihrem nichtphysischen Teil passiert....
Lektion 5
Loslassen = Annehmen + Erkennen + Aufgeben
Sicherlich kennen Sie das. Sie haben sich etwas schon so lange und ganz intensiv gewünscht und gewünscht und gewünscht und ...
Aber irgendwie haben Sie es nie erhalten. Irgendwann hat sich die Sache dann überholt und Sie brauchen das, was Sie sich gewünscht haben, nicht mehr. Und - Hokuspokus - schon haben Sie es bekommen - jetzt wo Sie es nicht mehr brauchen. Ziemlich ärgerlich - lächerlich - frustrierend?!
Was ist passiert?
Nun, Sie haben losgelassen, aber leider nur unbewusst, d. h. Ihnen stand bisher dieses mächtige Instrument des Tatsachisierens nicht bewusst zur Verfügung.
Wie können Sie das ändern?
Zunächst müssen Sie wissen, dass das so genannte „Loslassen" wirklich die Kraft eines Turboladers hat, sofern Sie es richtig und bewusst einsetzen. In Wahrheit wird ein erfolgreiches Tatsachisieren sogar ohne dies nicht funktionieren. Was bedeutet das nun? Was lasse ich los und wie funktioniert das?
Aus den vorherigen Lektionen wissen Sie, wie Sie einen Wunsch finden, formulieren und ihn mit einer entsprechenden Schwingung versehen. Sie haben also einen sehr mächtigen Sog erzeugt. Viele meinen nun, „Loslassen" heißt, diesen Wunsch loszulassen, ihn sozusagen abzuschicken und sich nicht mehr darum zu kümmern.
Dies ist leider ein Irrtum.
„Loslassen" bedeutet, die jetzige Situation, so wie sie ist, anzunehmen. Und es bedeutet, dass Sie außerdem erkennen, welchen Vorteil Ihnen Ihre jetzige Situation bringt. Es bedeutet weiterhin, den Kampf gegen das, was ist, zu beenden und den Kampf für das gewünschte Ziel oder den Wunsch aufzugeben. Es bedeutet nicht, das Ziel oder den Wunsch aufzugeben.
Ein Beispiel:
Jemand hat seit Jahren Migräne und macht außerdem schon lange eine entsprechende Therapie, mit dem Ziel die Migräne loszuwerden. Er hat mittlerweile erkannt, dass die Migräne ein wichtiges Navigationsinstrument für die Ausrichtung auf sein neues Leben ist. Und er hat auch gelernt, damit umzugehen.
Tatsächlich los ist er aber die Migräne erst in dem Moment, in dem er plötzlich erkennt und fühlt, dass er zutiefst dankbar ist, diese Migräne als Navigationssystem zu haben und nicht z. B. Herzprobleme. Denn Migräne ist zwar sehr schmerzhaft, aber beim Herz kann es leicht schnell tödlich ausgehen.
Also, wenn er jetzt schon körperliche Beschwerden braucht, um in diesem Abschnitt seines Lebens weiterzukommen, dann schon lieber Migräne. Dieses bewusste Annehmen dessen, was ist und dies auch mit dem Verstand zu erkennen, aber, noch viel mehr, es wirklich aus tiefstem Herzen zu fühlen, welches Geschenk darin verborgen liegt, ist absolutes „Loslassen" - ist also die Beendigung des Kampfes gegen die Migräne.
Wohlgemerkt das Ziel, letztendlich die Migräne eines Tages nicht mehr zu haben, hat er niemals aufgegeben. Dies ist ein feiner, aber wichtiger Unterschied.
Gleichzeitig hat er mit diesem Annehmen der Situation allen Widerstand aufgegeben, gegen das was ist, und sich bedingungslos und rückhaltlos in die Situation ergeben. Darüber hinaus hat er sogar die Vorteile dieser Migräne erkannt und war dankbar dafür. Dies bedeutet, dass der Kampf für das Loswerden der Migräne ebenfalls aufgehört und er den Vorteil seiner Situation erkannt hat. Und diese beiden Dinge sind der zweite und dritte Faktor des Loslassens.
Für den einen oder anderen mag dies wie „Wortklauberei" oder „Situationszerpflückerei" wirken. Tatsächlich sind das aber ganz entscheidende Unterschiede und Vorgänge, die sich immer unmittelbar und sofort auswirken.
Echtes „Loslassen" tatsachisiert mit wahrer Zauberkraft....
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