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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Schlecht vernetzt im Internet, Joachim Weifels
Joachim Weifels

Schlecht vernetzt im Internet


Hilfe bei Rufschädigung und zur Datenhaltung

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Ja, was ist eigentlich Datenschutz? Ich möchte Ihnen am Anfang eigentlich keine trockene Materie zumuten, aber eigentlich kann ich nicht anders. Eigentlich. Eigentlich ist ja ein Füllwort, und es bedeutet, dass im Grunde genommen alles klar ist. Aber eigentlich nicht. Genauso ist das mit dem Datenschutz. Im Grunde genommen ist alles klar, aber eigentlich nicht. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, frisch erstellt 1949, zuletzt geändert im Jahre 2010, regelt die Grundlage zum Datenschutz. Sie finden, pathetisch formuliert, im Artikel 1 die folgende, noch durch den Weltkrieg beeinflusste Regelung: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Wie unschwer zu erkennen stammt das Grundgesetz aus der Zeit vor dem Internet, denn wie ließe sich sonst erklären, dass das Medium keine Erwähnung im Grundgesetz findet, die Post aber schon? Ja, das Postgeheimnis wird explizit erwähnt. Nun, die fehlende Aktualisierung des Grundgesetzes mag daran liegen, dass sich viele Dinge inzwischen mittels der Rechtsprechung konkretisieren. So wurde durch die Deutsche Gerichtsbarkeit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aus Artikel 1 abgeleitet, allerdings wurde noch ein weiteres Grundrecht herangezogen: Die freie Entfaltung der Persönlichkeit, zu finden in Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes. Man sieht übrigens an den niedrigen Paragraphen die hohe Bedeutung dieser Gesetzgebung. Ja, die informationelle Selbstbestimmung besagt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst über die Verwendung seiner Daten bestimmen möge. Das gilt hierzulande natürlich auch im Internet. Daher werden innerhalb abgeschlossener Netzwerke, wie sie in Unternehmen existieren, inzwischen hohe Maßstäbe an den Schutz der Mitarbeiterdaten gelegt. Zumeist werden nicht einmal Mitarbeiterfotos im Intranet ungefragt hinterlegt. Inzwischen unterstützend wirkt übrigens die Gesetzgebung der Bundesländer, welche sich mutig bereit erklärt haben, jeweils eigene Datenschutzgesetze zu erstellen. Die dann selbstverständlich nur im jeweiligen Land gelten. Wer in einer modernen Firma arbeitet, der weiß, wie schwierig der Umgang mit personenbezogenen Daten für Vorgesetzte und Personalabteilungen geworden ist. Einerseits werden E-Mails zu diesem oder jenem Beschäftigten versendet, die vermutlich jahrelang gespeichert bleiben, andererseits haben die Mitarbeiter ein Recht auf den Schutz der persönlichen Daten, ja, sie können sogar jederzeit Auskunft zur Datenspeicherung erhalten. So werden immer ausgefeiltere Systeme innerhalb von Firmen entwickelt, welche den Schutz persönlicher Daten ermöglichen sollen.


 


Inhaltsverzeichnis


1. Persönliche Daten im Internet


2. Datenschutz und Internet


3. Anonym im Internet – Der große Irrtum
4. Wer nutzt die Daten?

Kapitel 2
Ermittlung und Bewertung
1. Die Suchmaschine als Partner
2. Analyse von Daten im Internet
3. Erstellung einer Suchmaschinenvita
4. Bewertung der Suchmaschinenvita

Kapitel 3
Datenverbreitung im Internet steuern
1. Ein „sauberer“ Auftritt
2. Alkohol und Internet
3. Die E-Mail im Internet
4. Umgang mit Daten von Dritten
5. Soziale Netzwerke
6. Telefonbucheinträge
7. Partnerbörsen
8. Der Chatroom
9. Nutzung von Foto- und Videodiensten
10. Produktbewertungen
11. Elternforen und Dienste für Kinder
12. Personensuchmaschinen
13. Der eigene Webauftritt

Kapitel 4
1. Beruf und Internet
2. Wann sind Einträge beruflich zielführend?
3. Der Hausmann
4. Steuerberater/Rechtsanwalt/Notar
5. Personalreferent
6. Geschäftsführer
7. Polizist, Richter, Politesse
8. Angehöriger des Öffentlichen Dienstes
9. Gewerkschafter
10. Politiker
11. Sportler
12. Schauspieler
13. Beschäftigungssuchende
14. Rentner
15. Alle Beschäftigten

Kapitel 5
Negative Beiträge im Internet durch Dritte
1. Rufmord, Verleumdung und Üble Nachrede
2. Rufmordforen - Die Pranger im Internet
3. Veröffentlichung von Bildmaterial
4. Negative Presse im Internet
5. Negative Bewertungen durch Dritte
6. Datenschleudern zu Insolvenzverfahren

Kapitel 6
Eliminierung von Daten im Internet
1. Bestandsaufnahme
2. Ermittlung der Verantwortlichen – Denic und Whois-Abfragen
3. Grundsätze zur Kontaktaufnahme
4. Löschen von Bild- und Filmmaterial
5. Löschen persönlicher Daten in Foren
6. Löschen von Daten in Auskunfteien
7. Löschen von Daten auf Bewertungsplattformen
8. Löschen von Daten in Diffamierungsforen
9. Verdrängung von Suchmaschinenergebnissen
Was Suchmaschinen an Hilfestellung bieten

Kapitel 7
Verdrängung von Daten im Internet
1. Die Keywords: Eva und Adam
2. Am Anfang steht die E-Mail
3. Indirekte Strategie: Die Nutzung der eigenen Website
4. Kniffe zur Positionierung in der Ergebnisliste von Suchmaschinen
5. Direkte Strategie: Soziale Netzwerke, Newsletter und Co.
6. Vernetzungen der Einträge
7. Altmodische Promotion

Anhang
Weitere Hilfestellung
1. Handlungsempfehlungen
2. Begriffserklärung


 


 


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