|
Depression und einige wissenswerte Informationen.
Depression ist inzwischen eine schwere und stark ausgebreitete Krankheit geworden, die leider von vielen unter uns nicht nur auf die leichte Schulter genommen, sondern auch erheblich unterschätzt wird. Da sie in den unterschiedlichsten Formen vor kommt, wird sie von den Betroffenen auch sehr unterschiedlich erlebt. In jedem Fall aber ist unbedingt ärztliche Hilfe erforderlich. Alleine schon aus dem Grund, da viele Betroffene Selbstmordgedanken entwickeln. Das können manchmal nur Gedankenspiele sein, gelegentlich sind es aber auch stark ausgeprägte Todeswünsche, wo dringend Hilfe für den Betroffenen erforderlich ist.
Früher wurde die Depression auch gerne als Melancholie bezeichnet.
Millionen Menschen haben schon unter ihr gelitten und haben neben unzähligen Opfern viel Leid über viele Familien gebracht.
Die Depression kann jeden treffen, egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, reich oder arm.
Viele Mitmenschen machen sich darüber sogar lustig, ohne die eigentlichen Hintergründe oder Tragödien der einzelnen zu kennen.
Dabei ist es relativ normal, dass ein jeder von uns sich schon mal mit einer Depression auseinandersetzen musste, bewusst oder auch unbewusst.
Denken wir nur einmal an die erste große Liebe. Als sie vorbei ging, trauerte jeder in sein Kopfkissen, der eine kürzer, der andere länger.
Die einen verschlossen sich komplett und brauchten Zeit um darüber wegzukommen, während andere sich schnell davon erholten.
In beiden Fällen bekam man aber spätestens zu diesem Zeitpunkt das erste Mal ein depressives Tief. Während die einen so etwas relativ leicht von sich schütteln konnten, brauchten wiederum andere sehr lang dafür oder haben es bis heute nicht verwunden.
Wie viele Menschen waren so stark verletzt und wollten sich zu diesem Zeitpunkt sogar das Leben nehmen? Vor allem, wie viele haben es tatsächlich getan?
Wenn man den Zahlen glauben schenken darf, stellt die Depression demnach für 67 Millionen Menschen eine Behinderung in der Form dar, dass die Lebensqualität der einzelnen stark herab gesetzt ist.
Wenn man nun weiter noch die These berücksichtigt, dass sich Menschen mit Depressionen rund fünfzehnmal häufiger das Leben nehmen und die Hälfte der Erkrankten schon einen Suizid versuchen, müssen wir mittlerweile verstehen, welch großer Leidensdruck bei den Betroffenen herrscht.
|