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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe DIE OPFER DER DDR-GRENZSICHERUNG, Michael Dullau
Michael Dullau

DIE OPFER DER DDR-GRENZSICHERUNG


Eine Chronik von 1949 bis 1989

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CHRONIK DER OPFER DER TÖDLICHEN DDR-GRENZSICHERUNG


Eine Dokumentation von 1949 bis 1989 an der deutsch-deutschen Grenze


 


1949


 


Adolf Wieczorek


Alter: 38 Jahre


Beruf: Arbeiter


Erschossen am 11.01.1949 an der Demarkationslinie bei Seibis im Saale-Orla-Kreis (Thüringen). Adolf Wieczorek wurde von einem sowjetischen Besatzungssoldaten erschossen, der in diesem Grenzabschnitt zur Unterstützung der im Aufbau befindlichen Deutschen Grenzpolizei abkommandiert war.


 


Dr. phil. Hermann Hille


Alter: 48 Jahre


Beruf: Lehrer


Angeschossen im Rücken am 29.01.1949 bei Wackersleben (Sachsen-Anhalt). Hermann Hille war auf dem Weg zur Taufe seines vier Wochen alten Sohnes, als ihn der tödliche Schuss eines Grenzpolizisten aus einer Distanz von nur acht Metern in den Rücken traf. Das Projektil trat aus der Brust wieder aus. Hermann Hille verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus Niendorf.


 


Walter Genthe


Alter: 37 Jahre


Beruf: Malermeister


Getötet durch einen Schuss in den Rücken am 08.02.1949 zwischen Döhren (Sachsen-Anhalt) und Mackendorf (Niedersachsen). Walter Genthe wurde auf dem Sitz seines Autos von einem Grenzpolizisten von hinten erschossen.


 


Familie Ulrich Kaufmann


Alter der Eltern: Unbekannt


Alter des Sohnes Ulrich: 16 Jahre


Alter des Sohnes Gilbert: 14 Jahre


Berufe der Familienmitglieder: Unbekannt


Die vierköpfige Familie Kaufmann ertrank in der Nacht vom 31.03. zum 01.04.1949 bei der Flucht im Schaalsee (Mecklenburg-Vorpommern). Der Leichnam der Frau sowie die Leichen der beiden Söhne wurden am 01.04.1949 im Schaalsee geborgen. Der Leichnam des Mannes wurde nie gefunden.


 


Karl-Heinz Berr


Alter: 17 Jahre


Beruf: Landwirtschaftsgehilfe


Getötet durch mehrere Schüsse von einer Doppelstreife aus Grenzpolizisten und sowjetischen Besatzungssoldaten am 02.04.1949 bei Sichelreuth (Thüringen). Karl-Heinz Berr befand sich auf dem Weg zur Konfirmationsfeier seines Cousins in Bayern, als ihn im Grenzgebiet die tödlichen Schüsse eines Grenzpolizisten trafen. In der geheim gehaltenen Obduktion wurde ein Halsdurchschuss sowie ein Genickschuss festgestellt, zudem fehlte Karl-Heinz Berrs linke Gesichtshälfte.


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