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Buch Leseprobe Ayur VedaHans Georg van Herste
Hans Georg van Herste

Ayur Veda


Der Weg zu einem langen, glcklichen und gesu

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Inhalt Vorwort 7 Kapitel 1 Ayur Veda 28 Calligaris 34 Altägyptische Ohrakupunktur 37 Impulsdehnung 38 Koreanische Massage 39 Afrikanische Geburtsmethode 40 Kapitel 2 Die Verknüpfung 42 Kapitel 3 Ursachenforschung 43 1. Dissoziation – geistige Zerstreuung 44 2. Liebe, Leidenschaft und Zuneigung 48 3. Vergessen und Vergesslichkeit 51 4. Erinnerung 56 5. Hass 60 6. Konfusion 64 7. Schmerz 67 8. Genuss und Freude 71 9. Ruhe und Schlaf 75 10. Emotionen 79 11. Zusätzliche Kombinationen 83 Kapitel 4 Lösungen nach Ayur Veda 1. Chakra – Materie 88 2. Chakra – Sexualität 95 3. Chakra – Intelligenz 103 4. Chakra – Emotionen 105 5. Chakra – Kommunikation 108 6. Chakra – paranormale Fähigkeiten 115 7. Chakra – das vollkommene Glück 120 Kapitel 5 Beispiele 122 Ausfluss 123 Blinddarmentzündung 124 Bronchitis 125 Brustentzündung 126 Darmprobleme 127 Demenz 128 Diabetes 129 Durchblutungsstörungen (ateriell) 130 Ellenbogenschmerz 132 Gebärmuttersenkung, Blasenentzündung, Harninkontinenz 133 Gelbsucht/Leberentzündung 134 Geschwollen Beine oder Füße 135 Hautausschlag/Allergie 136 Herzschmerzen 137 Hüftschmerz und/oder Arthrose 138 Knieschmerz und/oder Arthrose 139 Krampfadern, Thrombose, Phlebitis 140 Kreuzschmerzen (Hexenschuss) 141 Magenschmerzen 142 Mandelentzündung 143 Menstruationsstörungen 144 Migräne (Magen) 145 Migräne (Uro-genital) 146 Nierenschmerzen, -entzündung, -steine 147 Phantomschmerzen 148 Prostataleiden 149 Schmerzen im Daumengrundgelenk 150 Schnarchen 151 Schulterschmerzen 152 Schwindel 153 Spannungskopfschmerz 154 Sucht (Alkohol, Medikamente, Drogen, Spiel etc.) 155 Epilog 156 Widmung und Danksagung 158 Lakshmi 160 Schaubild 163


 


Vorwort


Schon als Kind erlebte ich die ersten Phänomene, die ich allerdings damals noch nicht deuten konnte. Ich wurde Opfer häuslicher Gewalt. Einmal wurde ich dermaßen traktiert, dass ich den Schmerz kaum noch aushalten konnte. Plötzlich hatte ich das Gefühl, meinen Körper zu verlassen und die ganze Szene von oben zu betrachten. Ich schwebte an der Decke in einer Zimmerecke und sah, wie meine Mutter, meine Großtante und eine Nachbarin mich quälten. Plötzlich wurde es schwarz um mich und ich wachte später in meinem Bett wieder auf. Im Alter von fünf oder sechs Jahren sah ich zum ersten Mal einen bunten Schein, der die Körperkonturen mancher Menschen nachzuzeichnen schien. Mal war dieser Schein mehr gelblich, mal mehr rötlich und mal violett. Sah ich viele Tage hindurch keinen Schein, so trat dieses Phänomen plötzlich wieder auf, um nach drei oder vier Tagen erneut zu verschwinden. Ich erzählte meiner Mutter davon. Die schaute mich merkwürdig an und meinte, ich hätte eine blühende Phantasie und wolle mich nur wichtig machen. Auch ein Onkel wollte nichts davon wissen und lachte mich obendrein noch aus. In dem Moment beschloss ich, nicht mehr darüber zu sprechen. Ich versuchte immer wieder, Einfluss auf diesen Farbenschein zu nehmen, um ihn loszuwerden. Ich wollte nicht anders sein, als die anderen Menschen um mich herum. Allerdings ließ sich der Schein nicht vertreiben. Er kam und ging, wann er wollte. Ich konnte mich darüber ärgern oder es lassen. Der Schein ließ sich nicht beeinflussen. Nach ein paar Monaten stellte ich fest, dass er zumindest verblasste, wenn ich mich intensiv mit etwas anderem beschäftigte. Es sollte allerdings Jahre dauern, bis ich ihn beherrschen und selbst ein- und ausschalten konnte. Zwei weitere Ereignisse sollten mein späteres Leben nachhaltig prägen. Im Alter von etwa zwölf Jahren sackte ich unter einem Kartoffelsack zusammen, den ich auf einen Wagen hieven sollte. Ich hatte plötzlich furchtbare Rückenschmerzen. Zwei Ärzte konnten nichts feststellen und erklärten meinem Vater, ich würde mir diesen Schmerz wohl einbilden. Ein paar Muskelverspannungen wären schon vorhanden, aber diese Schmerzen könnten die ganz bestimmt nicht auslösen. Daraufhin verschrieb mir einer der Ärzte Massagen. Widerwillig fuhr mich mein Vater zu einem Masseur in der Nachbarstadt. Ich hatte natürlich schon von Massagen gehört, konnte mir aber nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Ich kroch also in die Praxis und stand plötzlich einem ganz normal aussehenden Mann gegenüber. Das sollte der Masseur sein? Ich hatte zwar bis jetzt noch keinen kennen gelernt, aber so hatte ich mir den ganz bestimmt nicht vorgestellt. Ich hatte bis dahin angenommen, dass Masseure große und mit Muskeln bepackte Männer seien, die den Leuten das Fleisch von den Rippen reißen. Dieser Masseur war sehr nett und bat mich, mich auf eine seiner Liegen zu legen. Mit viel Mühe erklomm ich die Massagebank. Er fackelte nicht lange und warf mich hin und her. Mehrmals knackte es gar fürchterlich in meinem Rücken und ich wähnte mich meinem letzten Stündlein recht nahe. Plötzlich ließ er von mir ab und bat mich – immer noch sehr freundlich – aufzustehen. Ich dachte, der kann gut reden. Wider erwarten ging es aber doch – und zwar äußerst gut. Meine Schmerzen und die damit verbundenen Bewegungseinschränkungen waren fast komplett verschwunden. Er lächelte mich zufrieden an und bat mich erneut darum, auf der Liege Platz zu nehmen. Ich legte mich auf den Bauch und er knetete mir den letzten Rest Seele aus dem Leib. Völlig zerschunden traten wir den Heimweg an. Es ging mir um Klassen besser. Nach weiteren fünf Massagen war ich so gut wie neu und nach und nach wurde mir klar, dass ich ebenfalls Masseur werden wollte. Diese Absicht stieß nicht unbedingt auf Begeisterung. Wäre es nicht besser für mich, wenn ich bei der Bahn anfangen würde. Da könnte ich Beamter werden und müsste mich körperlich nicht so abstrampeln. Ich wog jeden Berufsvorschlag, den ich erhielt, ab, blieb aber auch nach längerem Nachdenken meinem Vorhaben treu. Der Mann hatte mir – im Gegensatz zu den Ärzten – sehr schnell geholfen. Und genau das wollte ich auch können. Meine Großmutter hatte von ihrer Tante das Besprechen von Warzen oder Hautflechten gelernt und wandte dieses Wissen zum Wohle der Hilfesuchenden gern an. Sie strich mit zwei oder drei Fingern über die entstellte Hautpartie und murmelte dazu mir unverständliche Worte. Die meisten Hilfesuchenden schienen zufrieden zu sein, da sie sich noch nach Wochen überschwänglich bedankten oder ihr kleine Geschenke brachten. Manche empfahlen meine Großmutter weiter. Natürlich fragte ich sie mehr als einmal, was sie da tut und was passiert, wenn sie es tut. Sie antwortete mir stets, dass sie selbst die Vorgänge nicht versteht, es aber ja offensichtlich funktioniert. Als ich etwa dreizehn oder vierzehn Jahre alt war, konnte ich die ersten Zusammenhänge herstellen. Nahm der Schein um eine Person herum eine bestimmte Farbe an, war die Person krank. Nahm ich Farben wahr, die sich mischten, hatte die Person ein psychisches Problem, war also wütend, eifersüchtig, neidisch etc. Zwischendurch hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich diese „Gabe“ nicht mehr haben wollte. Und wenn ich mir zusammenreimte, dass mit der Person, die ich anschaute etwas nicht stimmte, und ich mit niemandem darüber reden konnte, belastete mich das oft sehr. Obwohl ich mit meinem Schulabschluss hätte studieren können, setzte ich eine Ausbildung zum Masseur durch. Ich erntete zwar oft ein Kopfschütteln, war aber glücklich über meine Entscheidung. Ich wollte wissen, wie der Masseur, der mir so schnell hatte helfen können, das angestellt hatte. Arzt zu werden, kam mir überhaupt nicht in den Sinn. So schlug ich mich also mit lateinischen Ausdrücken herum – ich hatte während der Schulzeit auf Bitten meiner Mutter Französisch belegt, weil die Sprache so schön klingt – und quälte mich durch Massagelehre, Anatomie, Physiologie, Pathologie, Elektrotherapie und Gesetzeskunde, lernte Kneipp´sche Güsse, gymnastische Übungen und das Gießen und Anlegen von Fangopackungen kennen und schmierte mich mehr als einmal mit Naturmoor und Heilerde voll. Da ich von Haus aus keine große Unterstützung zu erwarten hatte, arbeitete ich oft nachts in einer Fabrik oder am Wochenende als Disc-Jockey, um Geld zu verdienen. Ich wollte diese Ausbildung erfolgreich zu Ende führen, koste es was es wolle. Anschließend ging ich ins Praktikum und stellte fest, dass der größte Teil meiner Arbeit häufig nur aus klassischer Massage bestand, die zwar die eine oder andere Verspannung lösen, aber nicht wirklich nachhaltig heilen konnte. Allerdings guckte ich mir viel bei älteren Kollegen ab und entwickelte nach und nach meine eigene Massagemethode. Da ich mich richtig reingehängt hatte, war ich bereits im Alter von zwanzig Jahren in der Lage, die komplette Abteilung für Physikalische Therapie in einem Kneipp-Sanatorium zu leiten. Der Badearzt im Haus hatte großes Vertrauen zu mir und keine Bedenken, mir diese verantwortungsvolle Position zu überlassen. Eines Tages stieß ich auf ein Buch, das mich sofort in seinen Bann schlug. Es handelte von Akupressur. Ich kaufte es sofort und ackerte es von vorn bis hinten durch. Obwohl ich von dem Zeitpunkt an von einigen Kollegen und Ärzten aus der Nachbarschaft als Spinner bezeichnet wurde, hielt „mein“ Badearzt zu mir. Nach und nach und immer häufiger wandte ich die Akupressur an und konnte damit schon nach kurzer Zeit Heilerfolge erzielen, von denen ich früher noch nicht mal geträumt hätte. Dieser erste Kontakt mit ostasiatischer Heilkunde führte dazu, dass ich von dem Zeitpunkt an immer auf der Suche war. Leider gab es damals noch nicht viele Abhandlungen zu diesem Thema. Im Alter von zweiundzwanzig hatte ich die Möglichkeit in eine große Praxis zu wechseln und dort den Posten des stellvertretenden Chefs zu übernehmen. Allerdings hielten sich meine administrativen Tätigkeiten in Grenzen, da der Chef nur ein Ziel hatte, nämlich Geld zu verdienen. Das Arbeitsklima war katastrophal und ich hatte neben meiner Tätigkeit als Masseur alle Hände voll zutun, um die Kolleginnen und Kollegen bei der Stange zu halten. Mehr als einmal musste ich miterleben, wie der Chef jemanden aus nichtigen Gründen fristlos entließ oder Kollegen nach „dem Zigaretten holen“ einfach nicht mehr wiederkamen. In dieser Zeit kam ich zum ersten Mal wissentlich mit lesbischen Frauen in Kontakt. Sie nahmen den Grünschnabel vom Lande unter ihre Fittiche. Dadurch hatte ich die Möglichkeit in eine Welt einzutauchen, die mir bis dahin völlig fremd gewesen war. Diese Frauen lebten glücklich miteinander.


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