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Buch Leseprobe 47 Fitness Mythen, Peter Schäfer
Peter Schäfer

47 Fitness Mythen


Häufige Fehler und wertvolle Tipps

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1.1 Frauen werden durch Krafttraining zu muskulös und maskulin


 


 


 


Sagt man einer Frau, dass sie Übungen wie Kniebeugen, Bankdrücken oder Kreuzheben ausführen soll, stößt man häufig auf sofortige Ablehnung. Viele Damen denken, dass sie schnell zu muskelbepackten Tieren mutieren und jegliche Weiblichkeit verlieren. Sie haben die Bilder im Kopf, die man findet, wenn man zum Beispiel im Internet nach ″Bodybuilding Frau″ sucht. Die Körper der Frauen auf diesen Bildern sind auf natürlichem Weg nicht zu erreichen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Athletinnen durch teilweise illegale Mittel nachhelfen.


 


 


 


Die Wahrheit


 


Um zu sehen, welcher Körper durch Krafttraining für eine Frau maximal erreichbar ist, empfehle ich, die Begriffe ″Bikini Klasse″ oder ″Fitness Model Frau″ zu suchen. Die Damen auf diesen Bildern machen allesamt Krafttraining mit komplexen Übungen und schweren Gewichten. Sie erhalten dadurch flache Bäuche, definierte Arme und einen knackigen Po. Um es durch einen anderen Ansatz zu verdeutlichen: Zahlreiche Männer gehen monatelang täglich ins Studio und trainieren mit vollem Einsatz. In der Regel mangelt es den meisten Männern auch nicht an Motivation und schweren Gewichten. Wenn die Muskeln tatsächlich so schnell wachsen würden, wieso sehen dann die meisten die Männer genauso aus wie vor dem Training?


 


 


 


Die Faktenlage


 


Es ist für eine Frau völlig unmöglich, Muskeln in den befürchteten Dimensionen aufzubauen. Allein die Hormonlage erlaubt dies keineswegs. Frauen besitzen von Natur aus nur einen geringen Spiegel an Testosteron, was für den Muskelaufbau erforderlich ist. Selbst eine Frau mit verhältnismäßig hohem Testosteron-Spiegel könnte nicht an das Wachstumspotential eines durchschnittlichen Mannes heranreichen. Dass Krafttraining für Frauen allerdings zahlreiche positive Effekte besitzt, werden wir noch im weiteren Verlauf dieses Buches lesen.


 


1.2 Die Bikini-Figur kommt von Ausdauertraining


 


 


 


In Mythos 1 „Frauen werden durch Krafttraining zu muskulös und maskulin“ habe ich bereits erläutert, dass Frauen auf natürlichem Weg keine Chance haben, die Muskelmassen in ihren Vorstellungen zu erreichen. In diesem Mythos möchte ich speziell auf das Thema Bikini-Figur eingehen, was Jahr für Jahr ein Thema ist.


 


 


 


Wie sieht die Bikini-Figur aus?

 


Natürlich definiert jede Frau für sich selbst, wie die optimale Bikini-Figur auszusehen hat. Manche Damen mögen es schlanker, andere kurviger. Diese Vorlieben sind letztendlich eine Frage des Körperfettanteils, der in erster Linie durch eine entsprechende Ernährung erreicht werden kann. Professionelle Unterstützung gibt es bei Ernährungsberatern, die in der Regel für erste Informationen noch keine Gebühren verlangen. In einigen Punkten sind sich aber fast alle Frauen einig: Der Po soll stramm, der Bauch flach und die Arme sollen definiert sein. An dieser Stelle kommt das Bodybuilding ins Spiel. Hierbei gibt es eigentlich keinen gravierenden Unterschied zwischen Frauen Bodybuilding und Männer Bodybuilding.


 


 


 


Wie hilft Bodybuilding?

 


Die genannten Merkmale (strammer Po, flacher Bauch, definierte Arme) werden nicht durch Ausdauertraining erreicht. Wenn dies der Fall wäre, müssten alle Marathonläuferinnen perfekte Bikini-Körper besitzen. Stattdessen sind sie aber oftmals nur schlank und sehen eher mager sowie schlaff aus. Ich will ihre Leistung in keiner Weise schlecht reden, aber leider entsprechen sie nicht dem allgemeinen Schönheitsideal. Wer meinem Rat aus Mythos 1 gefolgt ist und nach „Fitness Model“gesucht hat, wird diverse trainierte Damen erblickt haben. Diese Damen haben eben die genannten Merkmale. Und sie sind Bodybuilderinnen. Ganz genau, sie gehen mehrmals die Woche ins Fitnessstudio und machen zum Beispiel Kreuzheben, Bankdrücken und Kniebeugen. Auf diese Weise wachsen ihre Muskeln und zeichnen sich unter Haut in eben der Form ab, die wir heutzutage als ansprechend empfinden. Dabei werden sie es niemals schaffen, unweiblich zu werden oder zu einem Muskel-Monster zu mutieren. Hierfür müssten sie auf nicht legalen Wegen nachhelfen. Viele der Damen nehmen an Bodybuilding-Wettbewerben in der Bikini-Klasse teil, in denen eben der perfekte Bikini-Körper gekürt wird. Eine weitere schnelle Internet-Suche nach ″Bodybuilding Bikini-Klasse″ macht deutlich, dass die Teilnehmerinnen allesamt noch weiblich aussehen. An den Wettkampftagen sind sie natürlich braun gebrannt und maximal entwässert, wieso sie vielleicht zu extrem aussehen. Außerhalb der Wettkämpfe sehen sie aber so aus, wie man sich allgemein die perfekte Bikini-Figur vorstellt.


 


 


 


Fazit

 


Wer also die Bikini-Figur erreichen möchte, sollte Ausdauertraining vorerst beiseite legen und sich auf Krafttraining konzentrieren. Frauen Bodybuilding ist eben mehr als das Aufbauen von maximal viel Muskelmasse. Leider ist der Einstieg in effektives Krafttraining nicht leicht und man kann viele Fehler machen. Einer dieser Fehler ist beispielsweise die Trainingsplanung, die in einem späteren Kapitel noch näher erläutert wird. Dennoch sollten sich Frauen von diesem Umstand nicht abschrecken lassen.


 



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