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Hat früher unsere Lokalzeitung eine ganze Serie über mich, meine Reisen und meine Unternehmungen gebracht, so werde ich seit ein paar Monaten absolut ignoriert. Der Chefredakteur fordert mich mehrfach auf, ihm Informationen zu liefern, da die Berichte über mich ein großes und positives Echo ausgel÷st hätten. Wieder und wieder schicke ich ihm Unterlagen als Datei auf CD, Artikel dazu erscheinen allerdings nicht. Eines Tages treffen wir in einem Laden zufällig aufeinander und wieder bittet er mich um Informationen. Ich erkläre ihm, dass ich ihm in-zwischen vier CDs mit Neuigkeiten geschickt habe. Er ist ganz erstaunt und teilt mir mit, dass er nie eine CD bekommen hätte. Er würde sich darum kümmern. Schon am nächsten Morgen erklärt er mir, dass die CDs von einer Lokalreporterin abgefangen und vernichtet worden sei-en. Sie hätte furchtbare Angst vor mir und meiner Sekte und hätte deshalb eine Ver÷ffentlichung verhindern wollen. Sie hätte einmal mit mir gesprochen und ich hätte ihr nicht gefallen. Über meine angebliche Sektenzugeh÷rigkeit sei sie kurz zuvor von einer guten Freundin informiert worden und so hätte sie wohl Vorurteile gehabt. Er sagt mir zu, dass demnächst ein Artikel über mich erschei-nen würde, in dem er mir die Gelegenheit geben wolle, alle Verleumdungen, Lügen und Verdrehungen richtig zu stellen. Es sei eine Schande, was man mit mir machen würde. Und es k÷nne sich nur um ängstliche Kinderschänder handeln, die solche Märchen in Umlauf brächten, um mir zu schaden. Obwohl der Oberbürgermeister das Kopieren des Films untersagt hat, überlässt mir der Bezirksdirektor den Film, um ihn kopieren zu k÷nnen. Ich lade den Verein in den Seminarraum unseres Opferhauses ein und führe den Film vor. Wir schwanken zwischen Lachen und Weinen und uns wird klar, dass den Menschen, die uns nicht pers÷nlich kennen, ein äußerst schlechtes Bild von mir vermittelt wird. Die Aussagen von Monika und Holger sind grotesk. Auch die Kommentare der Sektenstellenmitarbeiterin triefen vor Unkenntnis und Abscheu. Von dem dreistündigen Interview mit mir sind wirklich nur drei Sätze drin und die Kameraeinstellung ist so gewählt, dass ich überheblich und großkotzig erscheine. Mit einer Berichterstattung nach dem Presse-Kodex hat dieser Film bestimmt nichts zu tun. Die Bewohner des Opferhauses sind dermaßen erbost, dass Holger und Monika ab jetzt nichts mehr zu lachen haben. So-bald sie den Hof betreten, werden sie nach ihren Äußerungen, die sie im Film getätigt haben, befragt. Man bemerkt sofort, dass ihnen die Sache peinlich ist und sie versuchen, sich zu rechtfertigen. Die Äußerungen hätten sie so nicht gemeint und die Sektenstelle sei Schuld und der Redakteur und, und, und. Die Bewohner lassen sich nicht beirren oder gar einschüchtern und inzwischen sind es die beiden, die sich nicht mehr aus ihrer Wohnung trauen. Es ist einfach, Menschen aus dem Verborgenem heraus zu attackieren, zu denunzieren und fertig zu machen. In der direkten Konfrontation ist pl÷tzlich Mut gefragt, und damit hapert es offensichtlich bei unseren lieben äFreundenô.
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Hans Georg van Herste hilft seit Jahrzehnten Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch und prangert die Diskriminierung von Frauen, Homo- und Transsexuellen an. Das st÷ßt natürlich bei Tätern, ihren Helfern, sowie einigen Trans- und Homosexuellen, die zu feige sind, ihre angeborenen Neigungen auszuleben, nicht unbedingt auf Gegenliebe. In diesem Roman nach Tatsachen beschreibt der bekannte Autor eine Verleumdungskampagne großen Stils, die ihm in ähnlicher Form selbst widerfahren ist. Daraus ist eine spannende Geschichte voller Hass, Neid, Missgunst, Verleumdung und Intrigantentum erster Güte entstanden. Selbst Betroffene werden sich in diesem Werk sicherlich wieder finden, nicht Betroffenen wird vor Augen geführt, wir schnell jeder in eine Mühle aus Ignoranz und übler Nachrede geraten kann.
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Die Kaputtmacher ist ein spannender und sehr realitätsnah geschriebener Roman. Der Autor kommt hinter ein paar Geheimnisse, die man lieber nicht in der Íffentlichkeit wissen m÷chte und wird dafür massiv bestraft. Während nur ein paar Wenige den Mut haben, den Autor wirklich anzugehen, springen immer mehr Trittbrettfahrer auf. Neider und Missgünstige spielen ein b÷ses Spiel - natürlich nur hinter dem Rücken des Opfers. Lesenswerte Sozialgeschichte, die man kaum glauben würde, wäre sie nicht von van Herste niedergeschrieben worden.
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