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Deutschland - nein danke


von Thomas Arnold

politik_gesellschaft
ISBN10-Nummer:
3833434546
ISBN13-Nummer:
9783833434549
Ausstattung:
Brochiert, 154 Seiten
Preis:
11,9 €
Verlag:
-kein Verlag-
Leseprobe

 

Inhalt
Vorwort
Stolz, Deutscher zu sein
Rechts, links oder geradeaus?
Die staatliche Last Rentner
Abzocke
Asyl oder Ich liebe Deutschland
Die neue Arbeitsagentur - Fluch oder Segen?
Die Währungslüge
Deutsch Sprach schwer
Sonderzug nach Pankow
Volksverdummung Fernsehen
Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen
Wie ich meine Schäfchen ins Trockene bringe
Die Kirche - legale Mafia?
Zuckerbrot und Peitsche
Kassenpatienten - Patienten zweiter Klasse
Der Tod kommt im offiziellen Gewand
Steuerlügen
Man ist, was man isst
Der Osten ruft
Visa für alle
Der Untergang
Die Vergessenen
Ich bring euch um
Das Land der hässlichen Autos
Mehr Wert durch Steuer
Am besten eine Mauer herum
Adressen

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Stolz, Deutscher zu sein

Darf man eigentlich noch stolz darauf sein, ein Deutscher
zu sein? Angenommen, ein Deutscher ginge in einem T-Shirt
durch die Stadt, auf dem eine Deutschlandflagge abgebildet
ist: Es würde nicht lange dauern, bis er entweder mit
verächtlichen Blicken angesehen oder sogar als Nazi
bezeichnet würde. Keiner würde sich jedoch anmaßen,
einem Türken, der sein Landessymbol, den Halbmond
mit Stern, auf dem Hemd spazieren trägt, antinationalistische
Parolen zuzuwerfen - oder irgendjemandem, der
anderer Nationalität ist und dies auch zeigen möchte.
Ein Deutscher mit Glatze wird im ersten Moment als
Skinhead und somit als Nazi eingestuft. Trägt aber ein
dunkelfarbiger Mensch eine Glatze, so wird es als modisch
und attraktiv angesehen.
Warum lasten die Taten dieses machtbesessenen Menschen
aus dem Dritten Reich, der sich selbst zum Führer
ernannt hat, immer noch auf unseren Schultern? Es ist
wahrlich nicht ruhmreich, was sich das deutsche Volk
in dieser Zeit zu Schulden kommen hat lassen, das steht
außer Frage. Aber müssen sich die nachfolgenden Generationen,
die damit nichts zu tun haben, heute noch
dafür verantwortlich fühlen?
Alle Welt spricht mehr denn je über die Verbrechen
der Nationalsozialisten, und Deutsche werden schnell
als ausländerfeindlich abgestempelt. Doch wären wir
wirklich so ausländerfeindlich, würden wir dann zum

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Essen in ein griechisches, türkisches oder japanisches
Restaurant gehen? Würden wir unseren Urlaub dann
nicht viel lieber in heimischen Gebieten verbringen statt
in fremden Ländern?
Darf man also behaupten, stolz zu sein, wenn man
in Deutschland geboren wurde?
Ja, denn jeder Mensch sollte einen Bezug zu seiner
Abstammung haben! Wir sind ein Volk mit einer
jahrhundertealten Kultur. Auch was die deutsche
Geschichte der letzten 60 Jahre anbelangt,
gibt es keinen Grund, sich zu schämen. Die heutige
Generation hat mit dem Dritten Reich nichts zu tun.
Andere Völker haben in ihrer Vergangenheit ebenfalls
Kriege geführt und einige tun es bis heute.
Wer verschwendet jemals einen Gedanken an den Völkermord
an den Armeniern durch die Türken zwischen
1915 und 1923? Damals wurden bis zu 1,5 Millionen Armenier
getötet. Oder die Verbrechen an Häftlingen in russischen
Arbeitslagern: Durch den kommunistischen Staatsapparat
wurden zwischen 1917 und 1953 in sowjetischen
Zwangsarbeitslagern, auch bekannt als Archipel Gulag,
mindestens 20 Millionen Menschen getötet. Für die von
den Russen begangenen Kriegsverbrechen wurde niemand
zur Verantwortung gezogen. Über den Krieg, den Frankreich
von 1954 bis 1962 in Algerien führte und dem eine

Man muss keine Glatze haben, um sein Land zu lieben

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Million Menschen auch durch Konzentrationslager und
Massaker zum Opfer fielen, spricht ebenfalls niemand.
Sollte man jetzt nicht anfangen, unser Selbstbewusstsein
zu stärken? Die nachfolgenden Generationen dürfen für
das Geschehene nicht mehr verantwortlich gemacht werden!
Es fängt schon in der Politik an: Warum dürfen wir
nicht mehr Sitze im EU-Parlament haben als Frankreich?
Wir sollten uns wehren gegen Aussagen wie jüngst von
einem britischen Radiosender, in dem wir als Adolfs Enkel
bezeichnet wurden.
Selbst Politiker bekommen einen Dämpfer aus den
eigenen Reihen, wenn sie Sätze verlauten lassen wie:

»Wenn wir auf uns nicht stolz sind, wenn wir uns unserer
selbst nicht sicher sind, dann werden die anderen an uns
unsicher. Wenn wir das Natürlichste der Welt, nämlich
den Stolz auf Heimat, Vaterland und Nation, nicht besäßen,
wären wir geradezu eine falsche, eine unnatürliche Nation.«

In anderen Völkern ist Nationalstolz etwas völlig Selbstverständliches.
Es wurde noch nie von der Bevölkerung anderer Länder
über den Satz »Ich bin stolz, Engländer, Franzose, Amerikaner,
Chinese oder Italiener zu sein!« diskutiert.
Zu Recht wehrte sich ein Politiker empört gegen die Vorhaltungen
eines Kollegen: »Ich verbitte mir, dass Sie behaupten, ›stolzer Deutscher‹
bedeute ›Ausländer raus‹!«

Adolfs Enkel?

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Unsere Landesführer sollten mit gutem Beispiel vorangehen,
indem sie bekräftigen, dass man wieder stolz sein kann.
Unser Land ist durch den Fall der Mauer 1989 größer
geworden. Dürfen wir nicht stolz darauf sein, dass wir
wieder ein gemeinsames Deutschland haben und nicht an
einer Grenze um die Erlaubnis bitten müssen, in den anderen
Teil Berlins zu kommen? Dürfen wir uns nicht selbst
auf die Schulter klopfen, weil unser Volk plötzlich einen
Zusammenhalt entwickelte, als ein Teil des Landes vom
Wasser überschwemmt wurde? Oder dass wir tief in die
Tasche gegriffen haben, um andere Länder zu unterstützen,
die plötzlich von einer Flutwelle heimgesucht wurden.
Die ganze Welt war überrascht, als wir vor den Amerikanern
vor Ort waren, um zu helfen. Auch ist es nicht leicht,
den Aufbau in den neuen Bundesländern zu finanzieren,
zumal Westdeutschland diese Gelder selbst gut gebrauchen
könnte. Diese Dinge sind es, die uns stolz machen.
Wir haben es geschafft, aus der Vergangenheit zu lernen.
Wir haben Demokratie nicht nur gepredigt, sondern auch
ausgeführt. In Deutschland gibt es keine Verfolgung von
Minderheiten mehr, und die Menschen aller Nationalitäten,
die hier leben, haben Religionsfreiheit. Dieses Land
macht uns stolz! Wir sollten uns dazu bekennen.
Allerdings liegt es an jedem Einzelnen, was er daraus
macht. Sei es einer, der aus einem anderen Land zugewandert
ist, oder jemand, dessen Familie seit Jahrhunderten
hier lebt: Alle, die in Deutschland leben, müssen
diesem Land ihren Respekt zeigen und sich seiner würdig
erweisen. Wir sind ein Volk, und es ist egal, welche
Hautfarbe unsere Bürger haben, solange sie hinter dem
Land stehen.

Klappentext

Das aktuelle Buch. Es zeigt, was nicht stimmt in unserem Land. Durch immer höhere, teilweise nicht gerechtfertigte Steuerabgaben, Hartz IV, unsichere Renten und Arbeitslosigkeit werden viele Familien in die Armut getrieben. Gleichzeitig werden Steuergelder in Millionenhöhe für unsinnige Projekte verschwendet. Bei den Politikern herrscht Selbstbedienungsmentalität. Sie vertrauen auf das schlechte Gedächtnis der Bürger. Vor allem vor den Wahlen. Durch Egoismus und fehlende Hilfsbereitschaft öffnet sich die Schere zwischen den Bedürftigen und den Wohlhabenden immer weiter. Daraus ergibt sich die Frage: "Ist es in Deutschland überhaupt noch lebenswert?" Ein Buch, nicht nur über die Kapitalverschwendung, die Abzocke von Steuergeldern oder über die gesellschaftlichen Probleme in Deutschland, die den Zusammenhalt untereinander erschweren. Ein Buch mit Sarkasmus und nachdenklichem Hintergrund.

Rezension

Ein Leser aus Berlin schrieb:

Entgegen dem Titel des Buches möchte der Autor den Leser aufrütteln, etwas in unseren Land zu ändern. Es beschreibt in einer verständlichen Weise wie die Bevölkerung mit ihrem Land umgeht. Teilweise sarkastisch, dann wieder mit einem gewissen Humor. Ein solches Buch, das einen solchen provokanten Titel trägt, will aufrütteln. Alles Jammern, nachtragen und zaudern nützt nichts, wenn der einzelne nicht gründlich nachdenkt. Nachdenken und dann handeln lautet die Devise des Autors.
TIPP: Mehrmals lesen lohnt sich.

Ein Leser aus Bamberg schrieb:

Ich muss dem Autor Recht geben. Leider vergessen die Menschen viel zu schnell, was auch immer wieder ausgenutzt wird. Man sollte das Buch wirklich öfters lesen, damit man morgen nicht vergißt, worüber man sich heute aufgeregt hat.

Herr oder Frau Hofmann aus Köln schrieb:

Was sich keiner sagen traut wird in dem Buch beschrieben. Jeder hat zwar einen Unmut in unserem Land, aber sie äußern sich nur mit vorgehaltener Hand. Der Deutsche ist feige geworden. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Vielleicht wachen die Menschen hier doch noch Mal auf.

kaptain-kirk aus Zarpen schrieb:

Leider ist das Buch viel zu kurz. Aber anscheinend wollte der Autor den Leser nicht allzu überfordern. Ansonsten ein sehr gutes Buch und sehr empfehlenswert.

Ein Leser aus Karlsruhe schrieb:

Ich kann mich nur den vorangegangenen Rezensionen anschließen.
Dieses Buch ist nur zu empfehlen. Man kann dann nur noch hoffen, daß das Geschriebene nicht wieder so schnell vergessen wird. Es ist beschämend was die Politik und die Korruptheit aus unserem Land gemacht hat. Alles wofür nach 1945 gekämpft und hart gearbeitet wurde wird nach und nach zerstört. Frustriert über die Korruptheit, Verlogenheit und Inkompetenz unserer Politiker muß sich die Bevölkerung langsam mal aufwenden. Es gibt keine Werte mehr in unserem Land. Ausbeutung zum Wohle des Kapitalismus ist die Devise Nummer 1 im 21. Jahrundert.