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Politik, Gesellschaftskritik
Buch Leseprobe Anthologie: Gedichte, Gedanken, ein, Jürgen Zwilling
Jürgen Zwilling

Anthologie: Gedichte, Gedanken, ein



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Ich hörte das Tier nachts leiden. Die Katze schrie wie ein kleines Kind. Meine Frau, Ursula und ich reagierten nicht, trotz unserer Naturverbundenheit. Auf die Idee, dass das eine ausgesetzte Katze, vom Raubtier Mensch ist, kamen wir erst Tage später. Der Alltagsstress machte uns blind, was keine Entschuldigung darstellt. Stellt man sich vor, wie die Katze gelitten hat, dass sie uns Menschen um Hilfe rief und keiner reagierte, ist dies unfassbar. Da wir sie nicht sahen, versorgten wir sie zuerst mit Verpflegung. Die Fortsetzung der Geschichte bis zur Rettung habe ich mehrfach dargestellt. Dank des Einsatzes von Ursula, sind die fünf Streunerkatzen heute unsere Gartenkatzen. Sie haben sich prächtig entwickelt und sind sehr gesunde, lebensfrohe Tiere. Schön zu beobachten ist immer, wenn sie täglich zweimal gefüttert werden, ohne Streicheleinheiten geht kein Weggehen von der Fütterung. Willensstark setzen sie dies durch. In die Gartenhütte haben wir ein kleines Sofa gestellt. Sie warten dann, bis ihr Frauchen sich auf dieses setzt und legen sich daneben, mit der Forderung nach Streicheleinheiten. Die Zeit für die Tiere wird sich genommen. Ursula hat sich sehr genau überlegt und mit der Familie abgestimmt, bevor sie die Verantwortung für die fünf Kitten, damals übernahm. Dies ist die Grundvoraussetzung für die Entscheidung für die Tiere. Ich sah das Leid des Tieres, ich sah die Hilfe des Menschen, ein Ruf in mir erwachte, wecke mehr Menschen auf. Ein Plädoyer für die Tiere. Ein Thema was im Grunde nicht in Worte fassbar ist. Deshalb habe ich versucht, unsere erlebte Geschichte aufzuarbeiten. Wir Menschen und das Tier, sind beide Geschöpfe aus und in der Natur. Ein Weckruf sich mit dem Thema zu beschäftigen, soll deshalb auch ein Weckruf bleiben. Viele weitere Themen hätten hier besprochen werden können. Von Hunden in Rumänien, Tierversuche, Fleischproduktion, Kosmetik, Tiertransporte, internationale Tierquälerei, Großwildjäger und und und….. . Mein Anliegen ist, Mensch wach endlich auf, die Tiere haben Gefühle wie wir Menschen auch. Leben mit diesen artgerecht zusammen, Quäle sie nicht, sehe sie nicht als Wegwerfsache an. Mein Anliegen ist nicht, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben, die in den Buchregalen verstaubt. Der Weckruf muss ankommen. Das Denken beim Mensch muss einsetzen. Der Tierschutz fängt bei uns Menschen an. Die Tiere vertrauen uns. Missbrauchen wir dieses Vertrauen nicht. Die von der Natur bestimmte Ethik gibt das vor. Viele Philosophen habe ich in diesem Buch zu Wort kommen lassen. Frau Johanna von Steinwehr (1922-2008), die Gründerin der Katzenhilfe Mainz e.V. schrieb in ihren Memoiren: „Was für Menschen sind wir? Die Evolution hat uns mit einem hoch entwickelten Gehirn bedacht, mit erstaunlichen Erkenntnis-Fähigkeiten. Was nutzt es, dass uns die Evolution ein so differenziertes Gehirn gebracht hat mit unvorstellbaren Erkenntnismöglichkeiten, wenn der einfache emotionale Umgang mit unseren Mitgeschöpfen nicht mehr geht? Was für Menschen sind wir?“ Sie lebte für die Tiere. Davor schrieb sie: „Schluss der Aufzeichnung: Mein Haus ist bestellt. Meine Arbeit getan. Ich habe keine Kraft mehr. Ich bin müde, kann kaum noch gehen. Mein Körper versagt, es ist demütigend. Ich kann nicht mehr. Die ganzen letzten Jahre musste ich leben mit dem Bodensatz der Traurigkeit. Hier und jetzt gibt es das Leid der Tiere: Massentierhaltung, Transport, Tierversuche falsch. Jeder wusste es, in Umfragen waren immer 60-70% der Bundesbürger dagegen und Essen das feine saubere Schnitzel aus dem Supermarkt. Verdrängen geht nicht mehr. Manchmal ist das unbewusste Vergessen mit mir gnädig. Jetzt will ich nicht mehr leben. Der Tod ist schon ganz nah. Ich entbiete ihm meinen Willkommensgruß: auf bald. Das Verdrängen ist die Folge von generationenlanger Prägung durch die drei tierfeindlichen monotheistischen Religionen, die Tiere zum Sach-Opfer degradiert haben.“ Den Worten von Frau von Steinwehr ist nichts hinzuzufügen. Wir haben noch keine Namen für alle fünf Katzen. Die schwarze Katze nennen wir Mimi- James Bond 007, die kleine Graue Mimi-Prinzessin. Wir überlassen die Namensgebung dem Zufall. Sie bestimmt sich aus dem Zusammenleben von uns mit unseren Katzen Mimis. Ich schließe die Anthologie mit dem Wunsch unserer Katzen Mimis, Mensch nimm dir die Freiheit, denke über das Verhältnis von uns Tieren zu dir nach und behandele uns so, wie du auch behandelt werden willst.


 


 


 


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