Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Magazine > Spielmann Michels Rattenplage
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Magazine
Buch Leseprobe Spielmann Michels Rattenplage, Michael Völkel
Michael Völkel

Spielmann Michels Rattenplage



Bewertung:
(13)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
144
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
Edition Paashaas Verlag, www.verlag-epv.de
Drucken Empfehlen



Die wundersame Mär des heiligen Bruder Adipositas


 


Eine Geschichte von einem Mönche, da es das Volk stets erfreuet, den Klerus ob dessen Lüsternheit und Leibesfülle zu schmähen.


Bruder Adipositas ist der Name des Mannes, der ob seines Standes der Keuschheit verpflichtet, dennoch vom Herrgott versehen war mit einem Gemächt, gleich dem eines Hengstes. Und das sich aufrichtete, stramm stehend stets im falschen Augenblicke.


Doch vermochte des Wanstes Gewölbe jenes Erigirium zu verbergen, auch, wenn hart auf hart, so hart dies ward, dass die Lust verwandelte die Kutte in ein Zelte. Der Pfeiler, prachtvoll hervorragend, hub an mit echter Manneskraft die Pfunde des Bauches, die sonst in der Nähe des Bodens pendelten.


Wer allerdings nichts von dem wusste, was da geschah unter der Kutten des Bruders Adipositas, vermochte nur zu sehen, wie auf wundersame Weise der Bauch in seinem Umfange mal wuchs, mal schrumpfte in stetem Wechsel.


Ein Wunder!


Ein Wunder muss es sein!


Hat nicht der Heilige Geist höchstselbst den Bauch der Heiligen Jungfrau Maria dick gemacht?


Hat womöglich der Herr selbst in seiner rätselhaften Weisheit ein Zeichen gesetzet, das den Menschen gemahnen soll an das Wunder der jungfräulichen Geburt Jesu Christi zu Anbeginn unserer Zeit?


Und so begab es sich, dass Bruder Adipositas bekannt ward im ganzen Land.


(Anmerkung des Autors: Ab hier den Text rappen)


Befand der


Stand des Klerus,


angerannt solle ein jeder kommen zur


Wand, wo stand


ein Podest mit (Rap Ende) einem Stuhle, worauf saß der Bruder im Glauben, vorzuführen dem gemeinen Volke die Wunder des Herrn, auf dass es im rechten Glauben gestärket, vermehrt der Beichte und der Ablasszahlung zuspräche.


 


Und nicht nieder Stand noch hohe Herren vermochten zu erkennen, dass stets die drallen Maiden es waren, welchselbige durch ihre Fleischesrundungen das göttliche Wunder am Bauche des Mönches, hervorzubringen vermochten.


Mammalisches Drüsengewebe üppigen Ausmaßes, eingepfercht in ein zu enges Gewand, an dessen Ausschnitte der lustverheißende Speck bebend hervorquoll …


Jaaah …


Dies war in den Augen des Paters das wahre Wunder Gottes.


Die Ehre, bei Bruder Adipositas in die Beichte gehen zu dürfen, ward indes nicht jedermann zuteil.


Jederfrau trifft es wohl eher.


Und der Pater vermochte stets so viel Segen an die Sünderin weiterzureichen, dass er selbst ausgezehret, des Bauches ledig und beinah schlank den Beichtstuhl verließ.


Es folget das Ende der Geschichte:


Nun … der Herrgott in seiner Gnade war Bruder Adipositas derart zugetan, dass er der neugeborenen Kindlein viele versah mit dem Antlitz des Paters, auf dass dieser im ganze Lande nimmermehr vergessen solle sein. Der Mann verstarb früh an syphillitischer Hirnerweichung und mit einem selig anmutenden Lächeln auf dem Antlitz.


So edles Volk habet stets im Sinne, dass der prall gefüllte Wanst eines Pfaffen ein unerwartet Geheimnis bergen kann.



Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Anzeige

Anzeige

© 2008 - 2017 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 1 secs