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Buch Leseprobe Jenseits des Irdischen, J.d.I.-Autorenteam
J.d.I.-Autorenteam

Jenseits des Irdischen



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Es ist ohne Frage eines der „großen“ Themen der Grenzwissenschaft: Das so genannte Bermudadreieck. Es handelt sich um ein Meeresgebiet zwischen den Bermuda-Inseln, Florida und Puerto Rico, in dem angeblich seit unbekannten Zeiten Menschen, Schiffe und Flugzeuge verschwinden. Der Mythos um das Bermudadreieck hatte seine Geburtsstunde im Jahre 1964, als Vincent Gaddies einen Artikel über das Dreieck in dem Magazin „Argosy“ veröffentlichte. In seinem Buch „Invisible Horizon“ berichtet er dann ein Jahr später umfangreich über die angeblichen Phänomene und Rätsel, die in diesem Gebiet geschehen sein sollen. Auch wenn das Gebiet des „Dreiecks“ eigentlich geographisch nicht ganz festliegt, so sollen doch in diesem begrenzten Meersgebiet mehr Verluste an Menschen und Material zu verzeichnen sein, als irgendwo anders auf den Weltmeeren. Der Mythos um das Dreieck des Todes wurde aber erst durch Charles Berlitz weltweit bekannt. In seinen Büchern „Das Bermuda Dreieck“ und „Spurlos“ schildert er dramatische Ereignisse, die sich von spurlosen Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen bis zu unheimlichen Begegnungen mit Geisterschiffen und anderem ziehen. Berlitz löste mit seinen heftig umstrittenen Büchern eine globale Welle von anderen Büchern aus, die alle das Thema des Bermudadreiecks behandelten. Selbst heute noch, Jahrzehnte später, erscheinen derartige Arbeiten. Berlitz und andere Befürworter des Unheimlichen widmen sich in ihrer Beweisführung oftmals ausführlich den unheimlichen Ereignissen, die sich um einen „Flug 19“, einer Staffel Militärmaschinen mit Flugschülern, drehen. Gaddis schrieb über die Ereignisse vom 5. Dezember 1945 bereits 1965, aber erst durch Charles Berlitz Klassiker „The Bermuda Triangle“ im Jahre 1975 wurde dieser Fall zum „klassischen Beispiel“ erhoben. Die fünf Torpedobomber starteten von Fort Lauderdale in Florida auf zu ihrem Flug und verschwanden angeblich bei dem herrlichsten Wetter. Kurz vor dem Verschwinden der Staffel erreichten sonderbare Funksprüche die Bodenstation und auch später gestartete Suchflugzeuge seien über dem Bermudadreieck ins Unbekannte verschollen. So die Version der Autoren. Doch genauere Nachforschungen, wie sie zum Beispiel BBC London durchführte, ergaben, dass an diesem Tag das Wetter alles andere als „sonnig und ruhig“ gewesen ist. Die Untersuchung des Funkverkehrs zwischen der Staffel und der Basis sowie Aussagen des damaligen Funkers zeigen auch, dass der Kommandant der Staffel, Taylor, offensichtlich die Orientierung verlor und mehrfach seinen Kurs änderte. Er glaubte, er sei über den Florida Keys und langsam aber sicher ging ihn der Treibstoff aus. In Wahrheit waren die Maschinen nördlicher der Bahamas. Auch die gestarteten Suchflugzeuge, die in Militärkreisen aufgrund ihrer enormen Treibstoffreserven „fliegende Bomben“ genannt wurden, verschwanden nicht einfach so: Ein Schiff sah am Himmel eine Explosion und zwar dort, wo eines der Flugboote plötzlich vom Radar verschwand. Auch ist das Gewässer vor Florida als sehr, sehr ruhig bekannt. Doch in Wahrheit können hier unerwartet sehr heftige Stürme auftreten, die vor allem im Sommer kleineren Schiffen zum Verhängnis werden. Auch ist das Phänomen der „Mico burst“, kurzzeitige, sehr heftige Winde, selbst in diesen Gewässern nicht fremd. Lawrence Kusch versucht seit Jahren nachzuweisen, dass die Autoren des Bermudadreieck-Mythos die Fakten nicht ganz berücksichtigen. Bei fast allen Fällen von unheimlichem Verschwinden, verdrehten die Autoren die Fakten. So beispielsweise bei dem Schoner „Gloris Colita“, der 1940 verlassen bei ruhiger See im Golf von Mexiko aufgefunden wurde. Aber Zeitungsberichte von 1940 belegen, dass der Schoner in schwere Stürme geriet, das Ruder zerbrach, die Segel nur noch in Fetzen von den Masten hingen und der Laderaum des Schiffes komplett mit Wasser vollgelaufen war. Alan Landsburg aus Los Angeles jedoch versucht in seinem Buch „Bermuda Triangle Secrets“ zu beweisen, dass sich Kusch auf jeden Fall irrte. So habe sich Kusch beispielsweise nur mit einem Drittel der bekannten Fälle auf dem Dreieck befasst habe. Auch will Alan nachgewiesen haben, dass es, wie oft berichtet, tatsächlich rätselhafte magnetische Anomalien in diesem Gebiet vorkommen können. Die Autoren, die der Meinung sind, dass im Bermudadreieck tatsächlich rätselhafte Phänomene geschehen, berichten auch, dass schon die ersten Seefahrer von seltsamen Geschehnissen berichteten. Tatsächlich ist das Saragossa Meer, eine Region rund 1200 Kilometer vor der Küste Floridas, eine vermeintlich friedliche Region. Das Gebiet wird von zwei entgegengesetzt verlaufenden Meeresströmungen umrahmt und ist deshalb sehr ruhig. Dort breiten sich gewaltige Algengebiete aus und vermitteln so den frühen Seefahrer, dass sie bald Land sichten werden. Die Tatsache, dass immer wieder behauptet wird, die Zeugen des Unheimlichen im Bermudadreieck habe von einer schäumenden und weißen See gesprochen, versucht eine neue These zu erklären. Tief unten auf dem Meersgrund gibt es große Methangasvorkommen in Form von Metahnhydrat, das bei sehr niedrigen Temperaturen und hohen Druck auf dem Meersgrund entsteht. Wenn nun diese eisähnlichen Klumpen Methangas bei Temperaturschwankungen sich lösen, wird es gefährlich. Das Gas strömt an die Oberfläche, verändert die Oberflächenspannung des Wassers und kann so Schiffe versenken. In Versuchen mit Schiffsmodellen ist dies auch der Fall. Auch die See ist dann natürlich schäumend und aufgewühlt. Der Haken ist jedoch, dass solche gewaltigen Methangasvorkommen auch vor den Küsten Westafrikas oder auch Venezuelas vorhanden sind. Also nicht nur im berüchtigten Dreieck des Todes. Einige Grenzwissenschaftler weisen auch darauf hin, dass es im Bermudadreieck auch andere Phänomene wie UFOs oder Seeungeheuer gibt. Dies ignoriert natürlich, dass UFOs, Seeungeheuer oder auch Spukschiffe weltweit auf allen Meeren beobachtet wurden und werden. Es ist also kein Phänomen des Bermudadreiecks. Doch die Spekulationen gehen noch weiter, denn teilweise ist man den Spekulationen nicht abgeneigt, dass sich im Bermudadreieck sogar einen Basis von Außerirdischen befindet oder sogar, dass hier der Eingang in eine innere Welt und zu einer dortigen Zivilisation verborgen liegt. Auch Atlantis, das nach den meisten Thesen um diese geheimnisvolle Insel, im Atlantik gelegen haben soll, diente schon als Ursache für das Verschwinden von Mensch und Material. Die Bewohner der Insel sollen einen geheimnisvollen Kristall zur Energiegewinnung besessen haben, der nach dem Untergang des Inselreiches nun im Bermudadreieck weiterhin arbeitet und die besagten Phänomene verursachen würde. Das jedoch sind sehr voreilige Spekulationen! Andere sprechen von einem „Tor zu fremden Dimensionen“ oder ins Universum. Wieder andere von Schwarzen Löchern im Kleinformat oder von einem Zeittunnel in ferne, fremde Universen. Vincent Gaddis berichtet auch, dass das Bermudadreieck ein irdisches Gegenstück im Pazifik vor der Küste Japans habe. Es nennt sich dort „Drachen Dreieck“ und sei, wie das Pendant in der Karibik, ein Ort unheimlicher Ereignisse. Charles Berlitz widmete diesem angeblich unheimlichen Seegebiet sogar ein ganzes Buch. Gerne bringt man diese Meeresgebiete miteinander in Zusammenhang und spricht sogar von einer Verbindung durch die Erde hindurch. Etwa nach Art eines Schwarzen Loches nur halt auf der Erde. Das alles sind Spekulationen, teilweise sehr exotische und esoterische.

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