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Lyrikbücher
Buch Leseprobe Zeitenwende, Michelle Klemm
Michelle Klemm

Zeitenwende


Gedichte und Bilder

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WUNDERWEISSER ANFANG


 


Im fahlen Tageslicht


wirbeln die weißen Flocken


wie weiche Wattebausche,


fallen sacht zur Erde nieder,


 


bedecken sie mit zartem Hauch,


auf dass sie Ruhe finde,


bedecken ihre alten Wunden,


damit sie heilen können.


 


Besonders ist dieser Augenblick,


Ausgangspunkt und Anfang,


Abschütteln von Altlasten,


neuen Atem schöpfen.


 


Bedecke meine Sehnsüchte,


auf dass ich Frieden finde;


bedecke das Vergangene,


damit es neu beginne.


 


***


 


LANDREGEN


 


In schnellem Flug


ziehen dunkle Wolken


ihre Bahnen,


verdecken


das blaue Himmelszelt,


lassen die Sonne


nicht hindurch.


In dünnen Fäden


ergießt sich


gleichmäßiger Landregen


über die Fluren.


Die Temperatur fällt,


Tropfen wandeln sich


in Graupel,


dann dicke weiße Flocken.


Wo bleibt der Frühling?


 


***


 


ALTER WINTER


 


Der alte Wintergreis


duldet keine Wärme,


wehrt den Frühling ab,


will nicht locker lassen,


lässt uns weiter frieren.


 


Die Sonne schmilzt das Eis,


begrüßt die Vogelschwärme,


verlängert uns den Tag,


lässt das Grau verblassen.


Der Winter wird verlieren.


 


***


 


SOMMERTAG AM MEER


 


Drei Jahre ist es nun schon her,


endlich wieder zurück am Meer.


Warmes Wasser, heißer Sand,


Bikini nicht dabei;


kaum auszuhalten hier an Land,


Sommertag im Mai.


 


Ganz vom Alltagsstress befreit,


bei Träumen da verfliegt die Zeit.


Wohltuende, reine Luft


weckt großen Appetit;


Wellenrauschen, Möwe ruft,


als wär\'s ein Wiegenlied.


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