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Übersicht
Vorwort
Seite 6
Katzenjahre
Seite 8
Gedanken
Seite 14
Nachts
Seite 20
Was noch zu sagen war
Seite 26
Feiertagsgedichte
Seite 38
Natur
Seite 45
Sturm
Seite 57
Schwarze Wolken
Seite 63
Schlafes Bruder
Seite 70
Wahres
Seite 76
Mythos
Seite 89
Herzblut
Seite 97
Wärme
Seite 103
Schwanger
Seite 116
Postnatal
Seite 123
Coffee and Wine
Seite 133
aus Katzenjahre>
Amelie
Die Sonnenstrahlen, die es durchs Fenster schaffen,
Tauchen sie in goldenes Licht,
Beglänzen ihre versteckten Waffen,
Begrenzen meine Sicht.
Ganz majestätisch, göttlich fast,
Sitzt sie ruhig, ganz still,
Zeigt keine Sorge, keine Last,
Tut, was allein sie will!
Ihre Augen schweifen nebenbei
durchleuchtend über die Welt.
Nichts ist auf diese Art frei,
Wie sie, wenn sie sich zu uns gesellt.
Eine rasche Bewegung, ein lauter Ton,
Und sie entschwindet, versteckt,
Vorüber ist unser kleiner Lohn.
Sie hat ihn zugedeckt.
aus Gedanken>
Alte Mauern
Alte Mauern können sprechen
von Morden und Verrat,
Von Betrug, Intrigen und Verbrechen,
Von der Wurzel der bösen Saat!
Alte Mauern können reden
von Regierungen, die vergangen,
Von Päpsten, die längst nicht mehr beten,
Von erbleichten Wangen!
Alte Mauern können schwärmen
von lauter Freude, stillem Geschrei,
Von Sonnenstrahlen, die noch wärmen,
Von Vögeln, die kommen noch vorbei!
Alte Mauern flüstern leise
von der süßen Liebesqual,
Von der Küsse alter Weise,
Von des Herzens wahrer Wahl!
Alte Mauern haben gesehen,
Was niemand kann beweisen,
Wie die Zeiten kommen und gehen,
Sind die echten Weisen!
aus schwarze Wolken>
Dämonen
Zerklirrte Träume, zerstörtes Glück,
Nie wieder kommt das zurück!
Verlorene Hoffnung, gestohlene Liebe,
Wer waren nur diese Diebe?
Die nehmen ohne wieder zu geben,
Und unter uns als Freunde leben,
Die verletzen nur zum Spaß,
Für die Neid ist der Lebensfraß.
Sie zu enttarne mag schwer sein,
Denn sie stecken in jedem ob groß, ob klein
Dämonen, die uns befallen,
So dass uns Hass und Krieg gefallen.
Wehrt euch bevor wir untergeh`n,
Denn dann gibt es kein Auferstehn!!
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