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Nachruf
für eine Sahneschnitte
Verschied sie heut, die arme Schnitte,
sahnig süß gar bis zur Mitte,
war es von San Marco eine,
so geschmeckt mir zuvor keine.
Fiel sie heut zum Opfer mir,
genoss ich sie nach Stier-Manier,
hab nicht lang mit ihr gerungen,
sondern gierig sie verschlungen.
Nachdem ich sie geküsst natürlich,
ohne dem, wär's ungebührlich,................. u.s.w.
Grün
ein Hauch lichten Grüns
durchwirkt
den schier unlösbaren Knoten
dunkler Gedanken
löst Fesseln
der Angst
zersetzt Fäden
der Trostlosigkeit
webt
Hoffnung
durchzogen
von Goldfäden
Wie die Zeit vergeht...
Heute Morgen - 28.3., 07:00h - dachte ich, Mensch, ein toller Tag! Alles in hellem Grün draussen und die Vögel zwitschern. Hach, da geh ich nur mal kurz an den PC meine Mails abrufen, dann schön frühstücken und raus in die Frühlingsluft. Aus diesem „Kurz" wurde dann ein Ausflug ins Internet.
Nett ist es, aber was ist eigentlich „Inter"? Könnt ja mal eben googeln, aber mein Kaffee ist fertig. So ein Schiet, ständig muss ich das Licht an- und ausmachen! Reiß mich dann doch mal eben los vom Leuchtquadrat, um meinen Kaffee zu holen. Mann, bin ich müde! Ich kann kaum aufstehen... ............... u.s.w.
Kopfweh... oder... Die Insel im Dunkel
zu viele Schiffe
liegen hier vor Anker
hoch beladen, übermächtig
versperren sie den Blick
auf Himmels Auen
erdrückend, schmerzend
lastet Dunkel
zum Strand... atmen
ein...
den Himmel
all sein Blau
aus...
gen Horizont
die ungebetnen Schiffe
schieben... weiter... weiter... weiter... ................u.s.w.
SINN BILD
Gehe, suche, sammle Teile
Schnür sie in mein Tuch, heißt Leben
Um sie einst, nur keine Eile
Wohl behütet, heimwärts strebend
Sicher, ganz nach Plan und heile
Dann ins Mosaik zu geben
Dieses große aller Teile
Welch's uns zeigt, das Bild
SINN LEBEN
Gehörte Freiheit
gelähmt die Zeitzeiger
Tod aller Wichtigkeiten
gesprengte Körperketten
abgetrenntes Hier
freie Sicht ins Dort
nur noch
schwebende Weite
molekularer Tanz
pulsierendes Sein
funkelnde Einheit
Hören ist Fühlen
Fühlen ist Sehen
alles ist Klang
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