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Der Mann... von Nebenan
Drübenam Zeitungskioskkauft er sich Zigarettenum seiner Sucht nachNikotin nachzugehen -gleich in der Tascheder Kaugummi für Danach Gleich nebenanim Bordellzückt er die Geldbörseum Hingebung und Liebegegen ein paarBanknotenzu erhalten An der nächsten Straßeneckestoppt er erneutdie Reiseum mit ein bisschen Geldein wenig Glückim Rauschzu erlangen In der nächsten Stadtkauft er mit Unternehmergeistein riesigesund internationalesImperium -das läuftzu seiner Sicherheit Gleich Zuhausewarten dieMänner in Schwarzmit einem Scheckum IHN zu kaufen -dankend nimmt er an -die Vereinbarungmit einem Handschlag besiegelt Zufrieden reicht er ihmdas Präservativ von drübenan der Eckeund führt ihnwortlosin das kahle Zimmer Wendet sich abvon dort - vom Zimmer -im Ohrdas Echo desschmerzenden Schreiesder kleinen Schwester Greift ernach der Zigarettenschachtelin der Hosentasche -spuckt den Kaugummi herausund bekommt Appetit auf einen Hotdogvon Nebenan Er entzündet seine Kippe -gleich hier -richtet starrseinen Hemdkragen auf -zieht die Geldscheine hervorund zähltmit Gier
Statue
Ich bin ein Narr des Lebens, bin eine Puppe dieser Zeit.Meine Wege sind durchgekreuzt, mein Ziel ist viel zu weit.Meine Fäden hängen lose,die Gesellschaft zieht daran.Ich will mich wehren, ich will kämpfen...Heute? Morgen? Irgendwann. Ich bin der Regen einer klaren Nacht,ich bin das Feuer, das ihr entfacht.Ich will schreien, schrei es laut hinaus.Doch eure Gesten ersticken mich, die Luft geht mir aus. Ich bin im Kreis der nackten Wahrheit,keine Flucht ist hier erlaubt.Verloren sind die Seelen, alle Sinne sind geraubt.Ich denke, ich beweg mich, doch niemand nimmt mich wahr.Eure Herzen sind erfroren, eure Blicke kalt und starr. Ich bin das Wasser in der Wüste,ich bin die Luft im Vakuum,meine Schreie sollten wirken,schweben lautlos nur herum.Ich will alles ändern,will das, was keiner kann.Ich will kämpfen, ich will siegen...Heute? Morgen? Irgendwann. Ich bin im Kreis der nackten Wahrheit,keine Flucht ist hier erlaubt.Verloren sind die Seelen, alle Sinne sind geraubt.Ich denke, ich beweg mich, und bald nehmt ihr mich wahr.Ich beginne nun zu kämpfen, widersetze mich der Scharr.
Der Mond Der Mond, so hell, so leuchtend, so stark,weiß nicht, was er mir zu sagen vermag.Nachts ist er unser ständiger Begleiter, zieht mit uns fort und immer weiter. Doch hat je jemand drüber nachgedacht, warum er nachts uns so anlacht?!Der Mond, nachts ist er immer für uns da,und am Tag ist es, als ob nichts gewesen war.Wie eine Liebe, die mal vergeht und im nächsten Moment schon wieder neu entsteht.
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Die Autorin stellt einen abwechslungsreichen Band vor, in dem Niederschriften verschiedenster Art ihren Platz finden. Durch die Fülle der Texte wird nicht nur das persönliche Gefühlschaos aufgezeigt, sonders auch ein breites Spektrum anderer Bereiche.
Phantasie, Realität, Spannung und Leidenschaft sollen nicht in den Kurzgeschichten, Gedichten und Gedanken fehlen. Aber auch der Anreiz zum Nachdenken soll gegeben sein.
Ein Buch, in dem jeder Etwas und vor allem sich Selbst finden kann.
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