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Kultur Bücher
Buch Leseprobe Zitaten- und Weisheitssammlung, Alexander WINDHOLZ
Alexander WINDHOLZ

Zitaten- und Weisheitssammlung



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Frau, Frauen: *Sphinxe ohne Geheimnisse. (15) *... eine Mehrheit, die wie eine Minderheit behandelt wird. (1796) *... ein liebliches Geheimnis: nur verhüllt, nicht verschlossen. (128) *... die sonderbarsten Geschöpfe: Während ihr Widerspruch zunimmt, lässt ihr Widerstand nach. (1797) *... die Geliebten der Männer in der Jugend, die Gefährtinnen auf der Höhe des Lebens, die Pflegerinnen im Alter. (323) *Fallen, die den Menschen von allen Seiten belauern, um ihn in das Nur-Endliche zu reißen. (1707) *... die einzige Mausefalle, die der Maus nachläuft. (110) *... eine raffinierte Mischung von Brandstifter und Feuerwehr. (1794) *... ein gut gedeckter Tisch, den man vor und nach dem Mahl mit anderen Augen ansieht. (515) *... eine Festung, die sich mit der weißen Flagge wehrt. (1795) *... ein Fisch, der den Angler fängt. (275) *... der schlimmste Feind der Frau. (946) *Ehret die Frauen! sie flechten und weben / Himmlische Rosen ins irdische Leben. (120e) *Jede Frau, die in die Epoche passt, hat schon mal ihren Vater gehasst. (12a) *Und eine Frau mit Seele? Merk dies wichtige: / die klebt ja noch viel fester als die richtige. (12a) *Anständige Frau: diejenige, die noch keiner gefragt hat. (133) *Die schönsten Frauen: die, denen wir gefallen. (137) *Eine intelligente Frau: eine Frau, bei der man so dumm sein kann, wie man will. (813) *Eine liebende Frau: eine Sklavin, die ihrem Herrn die Ketten anlegt. (110) *Eine schlechte Frau: die Art Frauen, deren man nie müde wird. (15) *... die Sache ... mit Mann und Frau kann doch immer nur in Tragik enden. (1570) *Der Frau steht von allen heftigen Leidenschaften die Liebe noch am besten. (157a) *Es gibt wenig Frauen, deren Wert ihre Schönheit überdauert. (157a) *Man findet wohl Frauen, die niemals Liebeshändel gehabt haben, aber selten welche, die nur einen hatten. (157a) *Die Frau schweige in der Gemeinde. (367b) *O wie so trügerisch sind Weiberherzen. (1346) *Eine Frau ist nicht hilflos. Sie soll sich nie für schwächer halten als ein Mann. Und sie soll daher auch nie an das Mitleid eines Mannes appellieren noch sich von ihm abhängig machen. (202a) *Alle Frauen werden wie ihre Mütter. Das ist ihre Tragödie. Männer werden niemals wie ihre Mütter. Das ist ihre Tragödie. (15) *Alte Frauen sind ... wie Kinder; die Tränen kommen ihnen rasch; aber sie versiegen auch rasch. (95a) *Dass die Frauen das letzte Wort haben, beruht hauptsächlich darauf, dass den Männern nichts mehr einfällt. (418) *Die Frau ist wie ein Buch, von dem – gut oder schlecht – schon die Titelseite fesseln muss. (105) *Jede Mutter hofft, dass ihre Tochter einen besseren Mann bekommt als sie selber und ist überzeugt, dass ihr Sohn niemals eine so gute Frau bekommen wird wie sein Vater. (6) *Eine Frau soll aussehen wie ein junges Mädchen, auftreten wie eine Lady, denken wie ein Mann und arbeiten wie ein Pferd. (397) *Eine kluge Frau lernt beizeiten, ihren Mann ohne Grund zu bewundern. (430) *Keine Frau trägt gern ein Kleid, das eine andere abgelegt hat. Bei Männern ist sie nicht so wählerisch. (385) *Es gibt nichts Natürlicheres für eine Frau als Selbstaufopferung. Und es gibt nichts Unangenehmeres an ihr als Selbstsucht. (55a) *Ist die Güte der Frau grenzenlos, so kann auch ihr Zorn grenzenlos sein. (272) *Je schöner eine Frau ist, desto aufrichtiger sollte sie sein; denn durch ihre Aufrichtigkeit kann sie dem Schaden vorbeugen, den ihre Schönheit verüben kann. (127) *Es gibt drei Dinge, die eine Frau aus dem Nichts zaubern kann: einen Hut, einen Salat und einen Ehekrach. (275) *Ich will gar nicht bestreiten, dass die Frauen töricht sind. Der Allmächtige hat sie halt auf uns Männer zugeschnitten. (379) *Solange man hinter einer Frau herläuft, hat man nichts zu befürchten. Gefährlich wird es erst, wenn man sie eingeholt hat. (633) *Wer von Frauen nur Gutes sagt, kennt sie nicht genug; wer von ihnen nur Schlechtes sagt, kennt sie überhaupt nicht. (641) *Wie viel höher steht die Frau bei Moses als bei den anderen Orientalen, noch auf den heutigen Tag bei den Mahometanern, diese sagen bestimmt, dass die Frau nicht einmal ins Paradies kommt. Mahomet hat sie davon ausgeschlossen. Glaubte er etwa, dass das Paradies kein Paradies mehr sei, wenn jeder seine Frau dort wiederträfe? (380) *Frauen von besonderen Schönheit sind zum Unglück verurteilt. Auch solche, denen alle Bedingungen günstig sind, denen Geburt, Reichtum, Talent beistehen, scheinen wie verfolgt oder besessen vom Drange zur Zerstörung ihrer selbst und aller menschlichen Verhältnisse, in die sie eintreten. ... In ihrer Jugend haben sie die Wahl. Das macht sie wahllos: nichts ist definitiv, alles lässt sogleich sich ersetzen. (975a) *Ohne die Frauen wäre der Anfang unseres Lebens ohne Hilfe, die Mitte unseres Lebens ohne Vergnügen und das Ende unseres Lebens ohne Trost. (?) *Und wieder (nach dem Krieg – A.W.) erst lernen, was Frauen sind. Und wie die weißen tun und wie die blauen sind; was Hände sie haben, wie sie ihr Lachen singen. (140c) *... da sie (Elisabeth – A.W.) an Manes dachte und ihm einmal lachend gesagt hatte, bei ihr sei alles verkehrt gegangen, sie hätte nämlich zuerst ein Kind geliebt und erst sehr viel später einen Mann. Und wenn bei einer Frau das eine vor dem anderen kam, dann könne man wohl kaum erwarten, dass sie ganz normal sei. (344p) Spr.: *Es gibt nur eine böse Frau auf der Welt, aber jeder glaubt, er habe sie. *Wenn zwei Frauen zusammenkommen, wird die dritte in die Hechel genommen. *Drei Frauen, drei Gänse und drei Frösche machen einen Jahrmarkt. *Frauen haben lange Kleider und kurzen Mut. *Frauen und Geld regieren die Welt. *Die Frau im Haus, so selber wacht, aus einem Pfennig zehne macht. *Die Frau ist das Paradies der Augen, das Fegefeuer des Beutels und die Hölle der Seele (span.). *Eine Frau ist ein Engel mit zehn, eine Heilige mit fünfzehn, ein Teufel mit vierzig und eine Hexe mit achtzig (engl.). *Da wir wissen, dass Gott nichts Böses tun kann, lässt sich leicht erraten, wer die Frau erschaffen hat (fr.). *Eine Frau wählen ist wie seine Hand in einen Sack voll Schlangen stecken: mit Glück trifft man vielleicht auf eine ungiftige (arab.). s. Allein, Alt, Älterer, Angefaltet, Angeln, Alter, Amerikanisch, Ändern, April, Aufhalten, Auge, Ausgehen, Ausleihen, Ausrede, Auto, Automation...


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