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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Tödliche Begegnungen, Rosemarie Benke-Bursian
Rosemarie Benke-Bursian

Tödliche Begegnungen



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Was wirklich geschah

„Hallo, können Sie mich hören?“ Simone versuchte sich zu erinnern, wem diese Stimme gehören könnte, doch es gelang ihr nicht.
„Frau Weber, haallooo.“ Die Stimme klang, als käme sie von irgendwo über ihr. Wenn da nur nicht dieses grelle Licht wäre.
„Versuchen Sie doch einmal, Ihre Augen ganz aufzumachen.“
Gut gesagt. Knips doch bitte mal einer diese grässliche Lampe aus. Aus Simones Mund purzelten ein paar unverständliche Töne und es dauerte eine Weile, bis sie begriff, dass sie es war, die dieses Kauderwelsch fabrizierte. Als nächstes registrierte sie, dass sie eigentlich fürchterliche Kopfschmerzen hatte, während ihr übriger Körper, taub oder gefesselt war oder ... gar nicht mehr da? Mit aller Kraft riss Simone die Augen auf, stöhnte und sank mit dem Kopf in ein Kissen zurück. Über sich gebeugt sah sie ein unbekanntes Gesicht, das zu einer jungen Frau mit weißem Kittel gehörte. Eine Lampe brannte nirgends, vielmehr war es taghell und durch das Fenster auf ihrer linken Seite schien die Sonne herein. Simone blinzelte. Die junge Frau lächelte.
„Es fühlt sich schlimmer an, als es ist“, sagte die Unbekannte, „Sie haben viel Glück gehabt.“
Glück gehabt? Simone versuchte sich zu erinnern. Wieso Glück gehabt? Wobei Glück gehabt? Fragend schaute sie die junge Frau an.
„Sie sind hier in der Theresien-Klinik, auf der Unfall-Station. Sie hatten einen Auto-Unfall. Erinnern Sie sich? Aber Sie haben viel Glück gehabt, Frau Weber. Ich hole jetzt Dr. Ackermann.“

Als die Krankenschwester das Zimmer verlassen hatte, versuchte sich Simone umzublicken. An der Wand rechts von ihr stand ein weiteres Bett. Es war leer, soweit sie erkennen konnte. Links an ihrem Bett war ein Ausziehtischchen, auf dem ein Glas mit einer klaren Flüssigkeit stand. Beim Versuch das Glas zu ergreifen, schoss ihr ein stechender Schmerz durch die Schulter.
Und das nennt die Glück gehabt?, dachte sie, trank gierig ein paar Schlucke und sank erschöpft zurück auf das Kopfkissen.
„Na, prima, sie trinken ja schon“, erklang eine sonore Stimme. Ein Arzt trat an Simones Bett. „Ich bin Dr. Ackermann. Wie fühlen Sie sich?“
Simone versuchte es noch einmal mit Sprechen und diesmal klappte es schon besser: „Ich habe fürchterliche Kopfschmerzen und meinen rechten Arm kann ich nicht richtig bewegen und sonst ... benommen. Müde. Nicht gut“, gurgelte sie hervor.
Der Doktor nickte. „Sie haben eine Gehirnerschütterung, ein paar harmlose Schnittwunden im Gesicht, aber am Kopf habe ich Sie nähen müssen, deshalb haben wir ein paar Ihrer schönen blonden Haare abrasiert. Also erschrecken Sie nicht, wenn Sie in den Spiegel schauen. Das wird alles wieder. Außerdem haben Sie sich eine Rippe gebrochen und das rechte Schlüsselbein. Der Bruch ist aber glatt und wird gut verheilen. Das war´s. Sie haben verdammt Glück gehabt, nach allem, was ich weiß.“


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