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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Legenden aus der Zwischenwelt, René Junge
René Junge

Legenden aus der Zwischenwelt



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Auszug aus: "Dreamdevil"


 


Als der Junge eingeschlafen war, begann Dr. Spencer ihn aufmerksam zu beobachten. Er hatte ihn mit Leichtigkeit durch eine sanfte Hypnose in den Tiefschlaf versetzt. Jetzt galt es, den Zeitpunkt nicht zu verpassen, in dem er helfend eingreifen musste. Während der Hypnose hatte er Harry die Suggestion mitgegeben, dass er sich seines Traumzustandes bewusst werden sollte, sobald er seine rechte Hand drückte. Mit ziemlicher Sicherheit würde das auch funktionieren.



Nicht so sicher war er ich, ob Harry der Situation gewachsen sein würde.


Ohne die notwendige, therapeutische Vorbereitung war es ein gewagtes Experiment, einen psychisch labilen und verängstigten Jungen von elf Jahren dieser Situation auszusetzen. Letztlich konnte man nicht wissen, wie er mit der Erkenntnis umgehen würde, dass er seinen Traum plötzlich als solchen erkennen und steuern konnte. Möglicherweise würde ihn das noch mehr ängstigen, als der Traum an sich. Vor allem war es aber wichtig, schon zu Beginn des Traums einzugreifen, da ein späteres Bewusstwerden der Traumsituation zu einer völligen Orientierungslosigkeit führen konnte. Eine Steuerung des Traumgeschehens wäre dann kaum noch möglich.


 


Die Atemzüge des Jungen waren tief und gleichmäßig. Ein Wunder, dass er noch so ruhig war. Eigentlich erwartete man bei einem Kind, dass von wiederkehrenden Albträumen geplagt war einen unruhigen Schlaf, flache Atmung und Anzeichen von körperlichem Stress. Offenbar hatte er seinen kleinen Patienten unterschätzt. Vielleicht lag es auch an der außergewöhnlichen Vertrauensbasis, die sich in den letzten Wochen zwischen ihnen gebildet hatte. Der Junge wünschte sich anscheinend von ganzem Herzen, dass ihm geholfen werden konnte. Und er, Dr. Spencer, war derjenige, von dem Harry sich diese Hilfe erhoffte.


 


Da! Fast hätte er es verpasst. Die Augenlider des Jungen begannen zu flackern. Es begann kaum sichtbar, doch innerhalb von Sekunden wurde es heftiger. Jetzt war auch die muskuläre Verspannung da. Harry lag wie ein Brett auf dem Sofa. Jetzt musste es geschehen. Gerade, als Dr. Spencer nach Harrys rechter Hand greifen wollte, begann das Licht im Raum zu flackern und die Temperatur schien um fünf Grad zu fallen.
»Was zum Teufel ist hier los?«
Der Teufel ist los, der Teufel ist los. Wollen Sie spielen kommen, Dr. Spencer?
Hatte der Junge im Schlaf gesprochen? Natürlich. Wer sonst sollte gesprochen haben?
Er schüttelte sich und besann sich auf seine Aufgabe. Entschlossen griff er nach Harry Hand. Sekunden später schoss der Körper des Jungen von der Couch hoch. »Du willst spielen, Doc? Spielen wir!«


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