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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Krimiparty Plötzlich und erwartet, Cornelia H.-Müller
Cornelia H.-Müller

Krimiparty Plötzlich und erwartet


Sonderausgabe 1

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Edition Paashaas Verlag
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Mithilfe dieses Buches können Sie zu Hause gemeinsam mit Ihren Familienmitgliedern und Gästen auf Tätersuche gehen. Sie tauchen ein in einen spannenden Mordfall, ermitteln, befragen und bewerten Tatsachen und Aussagen.

Dabei werden von niemandem schauspielerischen Fähigkeiten verlangt. Sie sitzen mit Ihren Mitspielern in gemütlicher Runde beisammen und versuchen gemeinsam, dem Täter auf die Spur zu kommen!

Zu diesem Krimi gibt es eine Geschichte des Verbrechens, die in der Runde vorgelesen wird und darüber informiert, was passiert ist, sowie Rollenbeschreibungen für alle Mitspieler und eine schlüssige Auflösung.

Der Krimi ist so angelegt, dass in einem Raum ermittelt wird. Ob Sie also im Wohnzimmer oder im Freien während eines Grillfestes versuchen, mit Ihren Gästen den Fall zu lösen, spielt keine Rolle.

Das Buch ist mit dem Internet gekoppelt.
Das benötigte Zubehör können Sie ganz einfach herunterladen und ausdrucken.

Auszug aus der Vorlesegeschichte:
...



Karl-Friedrich nickte zustimmend. Es gab Dinge, die änderten sich niemals. Erwartungsgemäß antwortete er:


„Natürlich weiß ich das, meine Liebe! Wie könnte ich das je vergessen!“


 


Normalerweise antwortete Monika an dieser Stelle stets: „Oh mein Gott, wie die Jahre vergehen; es ist wirklich kaum zu glauben!“, woraufhin Karl-Friedrich stets mit einem: „Wie wahr, wie wahr“, zu antworten pflegte.


 


In diesem Jahr aber nahm das Gespräch eine neue Wendung.


 


Jackie trat selbstbewusst neben Karl-Friedrich und hakte sich bei ihm ein.


„Es wird Zeit“, schnurrte sie liebevoll, „es wird Zeit, dass bald wieder ein kleiner Junge oder ein kleines Mädchen unter dem Baum spielt, nicht wahr, Liebling?“


 


Einen Moment war es totenstill im Raum.


 


Irene fasste sich als erste.


„Was genau heißt das jetzt?“


 


Alle Blicke richteten sich kritisch auf Jackies Bauch.


 


„Ist das die von dir eben angesprochene Veränderung, die es im nächsten Jahr geben wird?“, fragte Monika heiser und fächelte sich hektisch mit einem Taschentuch Luft zu. Sie sah sich suchend nach einem Stuhl um und ließ sich mit einem sorgenvollen Seufzer auf einem Schemel am Kamin nieder.


 


„Das wirst du dir in deinem Alter doch wohl nicht mehr antun, oder?“ Caroline nahm einen Schluck Champagner und trat neben ihren Schwiegervater; fast belustigt sah sie ihn an.


„Auch Pablo Picasso und Anthony Quinn wurden noch spät Vater und haben es sehr genossen“, stellte Jaqueline fest und strahlte. Dann legte sie vielsagend eine Hand auf ihren Bauch.


 


„Du glaubst auch alles, was die Klatschpresse schreibt, was? Ich bezweifele, dass man mit über 70 Jahren Kindergeschrei genießen kann“, klinkte sich Johannes in das Gespräch ein.


Er richtete das Wort an seinen Vater: „Ich jedenfalls hoffe, dass du so einen Blödsinn sein lässt und einem weiteren Kind Internate und Nannys ersparst. Dass du dich selbst um ein Kind kümmerst, kann ich mir bei dir jedenfalls nicht vorstellen.“


 


Karl-Friedrich ignorierte sämtliche Äußerungen und holte den Zigarrenkasten aus dem Raucherschrank. Er öffnete ihn und hielt ihn seinem Sohn, Dr. Schaller und Arthur Seidemann hin.


 


„Ganz neu eingetroffen“, schmunzelte er. „Ihr könnt wählen zwischen erdigen Aromen wie Moos, Pilze und Humus oder animalischen Aromen wie Leder, Stall oder Moschus.“


 


Dr. Schaller und Johannes lehnten dankend ab und wanderten stattdessen zu den Damen hinüber, aber Arthur Seidemann griff gerne zu.


„Hast du für Montag alles vorbereitet?“, fragte Karl-Friedrich als Arthur sich vorbeugte, um die Zigarre auszuwählen.


Dieser nickte. „Natürlich, es ist alles fertig! Und du bist sicher..., dass du es so willst?“


Karl-Friedrich steckte die Zigarre zwischen seinen Lippen an. Dann blies er ein kleines Rauchwölkchen in die Luft und nickte entschlossen.


„Absolut, Arthur, absolut!“


 


Gegen 24:00 Uhr löste sich die Gesellschaft auf.


Arthur Seidemann nahm die leicht angetrunkene Monika mit in die Stadt. Irene fuhr mit Dr. Schaller. Und Caroline und Johannes bestellten sich ein Taxi.


Gleich nach der Verabschiedung der Gäste erklärte Jackie, sie habe Kopfweh und zog sich in ihr Schlafzimmer zurück. Karl-Friedrich ging hinüber ins Kaminzimmer, zündete sich erneut eine Zigarre mit Moschusduft an  und ließ den Abend noch einmal Revue passieren.



...


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