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> Krimi Thriller > Juristen morden anders
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Juristen morden anders, Dr.Yvonne Arnhold und Evelyne Kern
Dr.Yvonne Arnhold und Evelyne Kern

Juristen morden anders


Ein bitterböser Franken-Krimi

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Nach einer Ewigkeit ging der Spot wieder an. Knauer saß noch auf seinem Stuhl, fast wie festgefroren. Kämmerer fühlte, dass jetzt der Moment gekommen war, die Führung zu übernehmen. Es wurde ihm langsam zu bunt. „So, jetzt versammeln wir uns alle am Spot, ordnete er an. „Ich will wissen, wer überhaupt noch da ist.“
Tatsächlich fehlte nun Stricklein. Dr. Dr. Römer war auch noch immer nicht aufgetaucht. „Ich glaube, wir sollten die Herren suchen gehen“, beschloss der Richter. Doch wie, so ganz ohne Taschenlampen und großes Licht? Da blieb nur Eines. Die Übriggebliebenen mussten nach Kerzen tasten. Streichhölzer waren noch da. Anna tastete sich durch bis an den hintersten Tisch. Sie stolperte über etwas, bückte sich und fühlte, was sie ganz und gar nicht fühlen wollte: etwas Fleischiges, eine menschliche Hand, die sich seltsam anfühlte, dann einen Anzugärmel und einen Hemdenkragen. Als ihre Hand über einen Hals und ein Gesicht strich, konnte sie nicht mehr anders: Sie schrie was ihre Lunge hergab.
Da lag Römer! Und er lebte nicht mehr!
Knauer, Engelbrecht und Kämmerer stolperten zu ihr hin. Kämmerer hatte eine Kerze gefunden und angezündet. Gemeinsam beugten sie sich über die noch warme Leiche. „Wirklich ein blöder Abgang“, entfuhr es Kämmerer, der für seinen sonnigen Humor bekannt und bei Gericht gefürchtet war. Am Hals ließen sich deutlich Würgemale erkennen. Das Gesicht mit den weit aufgerissenen Augen und dem verzerrten Mund ließen nicht mehr viel ahnen von seiner früheren Ansehnlichkeit.
„Jetzt lasst uns mal nach Stricklein schauen.“ Vielleicht ist er der Mörder!“
Stricklein war nicht der Mörder. Sie fanden ihn kurze Zeit später, ordentlich aufgehängt an einem Rohr in der Toilette. Auch Stricklein war kein besonders schöner Anblick mehr, irgendwie merkte man ihm die letzten Zuckungen noch an.
Kaum hatte sich Anna vom größten Schrecken erholt, wurde sie von einer andern Art Panik erfasst. „O Gott, dann ist jemand von Ihnen der Mörder – oder gleich Zwei, oder alle Drei. „Ich will raus hier“, schrie sie erneut und rannte vor das rote Lichtchen, das während der ganzen Zeit gebrannt hatte. „Hilfe, Hilfe“, wimmerte sie, „Hilfe“.
Die beiden Richter und der Staatsanwalt wunderten sich über ihr seltsames Verhalten. Was machte sie da vor dem roten Licht? Dann wurde ihnen klar, wozu es gehörte: Zu einer Kamera. Und wahrscheinlich hatte diese Kamera alle Äußerungen der ehrenwerten Herren aufgenommen.


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