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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Duplicity - Doppelspiel, Peter Brentwood
Peter Brentwood

Duplicity - Doppelspiel


Das furiose Finale der Carl-Leman-Trilogie

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Hörprobe:

Nervös tigerte George Dunham in seinem Appartement von einer Ecke zur anderen. Vor einem Jahr hatte er die Ergebnisse einer fehlgeschlagenen Studie in den USA sofort öffentlich gemacht. Der Aktienkurs der PBI war in den Keller gefallen und Josh Hoyle, sein Boss, hatte ihn gemaßregelt. Den gefallenen Aktienkurs hatte er genutzt und über einen Strohmann ein weiteres Aktienpaket erworben. Nun besaß er eine heimliche Aktienmehrheit, von der nicht einmal sein Boss etwas wusste.


Eine Serie weiterer Studien verlief vielversprechend, die PBI-Aktie setzte zum Höhenflug an. Dunham hatte sich die Hände gerieben, aber die Kosten für klinische Studien begannen dem nicht eben finanzstarken Unternehmen über den Kopf zu wachsen. Daher wurden ohne viel Aufhebens einige Vorstudien in der dritten Welt, unter anderem hier in Gabun, durchgeführt. Mit dem so erworbenen Wissen startete man danach die offiziellen Studien, von denen die Food and Drug Administration in Washington in Kenntnis gesetzt wurde. Das Hauptproblem war, dass man für klinische Tests Patienten brauchte, und diese waren im Fall von Ebola rar.


Da kam Nomi Okanedo gerade recht. Eine junge, kerngesunde Frau, die ihren zehnjährigen Sohn wegen einer akuten Blinddarmentzündung in die Klinik gebracht hatte. Genauer gesagt, sie hatte ihn getragen - zu Fuß und zum Teil per Anhalter aus einem Dorf über einhundert Meilen entfernt. Ohne ihr Wissen war sie mit einem abgeschwächten Ebola-Stamm infiziert worden. Eine kostenlose Schutzimpfung hatte man ihr gesagt, wenn sie doch schon mal da war. So wurde aus Nomi Okanedo TFZ4GX. Die neue Charge von Restonal hätte wirken müssen, da waren sich Dunham und Dr. Bharani ganz sicher gewesen! Die Frau hätte zwei Tage das Bett gehütet, und wäre danach mit ihrem frisch operierten Sohn wieder im Urwald verschwunden. Nur ein paar Gewebe- und Blutproben wären zurückgeblieben. So war der Plan.


»Mr. Dunham!«


Das Klopfen an der Tür riss Dunham aus seinen Gedankengängen. Er erkannte die Stimme des Chefs der Kliniksecurity.


»Igor, kommen Sie rein!«


Igor, ein ehemaliger russischer Legionär aus dem Tschad, kam gleich zur Sache: »Ich habe die Videos der Überwachungskameras ausgewertet. Diese Jessica Holmgren war im Lagerraum und einem der Krankenzimmer. Sie muss TFZ4GX gesehen haben.«


»Verflucht!« Dunhams Faust ließ die Tischplatte beben. »Das hat uns gerade noch gefehlt!«


»Das ist noch etwas!« Igor legte Dunham einige Ausdrucke vor. »Dies sind vergrößerte Standbilder der Aufzeichnungen. Die Frau trägt eine Videobrille. Sie hat alles aufgezeichnet, was sie gehört und gesehen hat.« »Habt Ihr sie verfolgt? In welchem Hotel wohnt sie?« Dunham zitterte vor Aufregung.


»Wir hatten sie verloren ...« Igor erkannte, wie Dunham begann aufzubrausen und beeilte sich, den Satz zu beenden: »... konnten sie aber aufspüren. Sie wohnt in einem der Hotels am Busbahnhof.«


»Rufen Sie Ngananga an!«


»Um diese Uhrzeit?«, wunderte sich Igor. »Klar doch! Für was bezahlen wir den Kerl denn? Ich will, dass diese Schlampe heute Nacht noch hinter Gitter kommt!«


»Okay, ich veranlasse das«, antwortete Igor dienstbeflissen und eilte zu seinem Schreibtisch. Hier hatte er eine Liste mit den Telefonnummern aller korrupten Polizisten der Stadt, die von der PBI Geld angenommen hatten.


»Und Igor!«, rief Dunham hinterher, »ich will alle ihre Computer, Handys und Datenträger!«


 


»Du darfst all diese Dinge nicht zu nah an Dich herankommen lassen!«, flüsterte Aileena in Jessicas Ohr. Aileenas schwarze Haut fühlte sich samtig an. Jessica lag neben ihr und streichelte ihre Brüste. Aileenas Zunge begann, Jessicas Mundhöhle zu erkunden, als wolle sie sie von ihren düsteren Gedanken ablenken. Dabei ergriff sie Jessicas Hand, führte sie tiefer zwischen ihre leicht gespreizten Beine und ermunterte ihre weiße Freundin, sie zu stimulieren. Nur zu gern kam diese der Aufforderung nach. Sie verspürte dabei den heißen Hauch von Aileenas Atem in ihrem Gesicht. Aileena war die erste Afrikanerin in Jessicas Liebesleben und sie genoss alle Intimitäten mit dieser Frau in vollen Zügen, während sich ihre Finger Zugang zu ihrer Liebesgrotte verschafften. Als das Holz der Zimmertür splitterte, hatten Aileena und Jessica keine Zeit, das Bettlaken über ihre nackten Körper zu ziehen.


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