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> Krimi Thriller > Die Rache der alten Señora
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Die Rache der alten Señora , Evelyne Kern
Evelyne Kern

Die Rache der alten Señora


Teneriffa-Krimi

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Zweieinhalb Stunden sitzt Roberto schon in diesem Boot, seinen Blick stets auf den Anleger gerichtet. Dann endlich rührt sich etwas. Drei Männer und eine Frau betreten den Steg. Roberto setzt das Fernglas vor die Augen und sieht den alten Carlos. Die beiden jüngeren Männer müssen Rodrigues und José sein. Er holt die Fotos aus der linken Brusttasche und vergleicht. Rodrigues erkennt er sofort. Doch der andere, nein, das ist nicht José. Der Mann ist viel jünger. Er schlingt seinen Arm um die junge Frau. Das muss Carlos Enkel, also Rodrigues oder Josés Sohn sein. Soweit er aber sehen kann, besteigen nur Carlos und Rodrigues das Boot. Die Frau reicht Carlos eine Kühltasche hinüber und der junge Mann macht die Leinen los. Carlos und sein Sohn Rodrigues fahren also alleine hinaus. Nun denn, denkt Roberto, den anderen Banditen José wird er an einem anderen Tag aufspüren müssen. Er packt den Fernzünder aus dem Rucksack. * Langsam entfernt sich das stattliche weiße Segelboot vom Steg und fährt auf das offene Meer hinaus. Während der Alte am Steuerrad steht, zieht der Sohn an den Leinen und hisst zwei Segel. Roberto wartet, bis das Paar ins Haus zurück geht und nicht mehr zu sehen ist. Dann nimmt er die Zündung in die Hand und legt den Daumen auf den roten Knopf. Er sieht sich nochmal nach allen Richtungen um. Niemand zu sehen. Er dreht unbemerkt von den Seglern sein Boot und rudert dicht an der Küste langsam in die nächste Bucht. Den Motor macht er vorsichtshalber nicht an. Dann drückt er auf den tödlichen Knopf und Sekunden später hört er die mächtige Explosion. Die beiden Masten brechen zusammen wie Streichhölzer. Die losgelösten Segel flattern herrenlos im Wind. Dann wird das eine Segel durch eine Stichflamme entzündet. Brennend fliegt es, angetrieben durch den Wind, noch einige Meter weiter, bis die Aschefetzen trudelnd ins Meer fallen. Dann nochmal ein ohrenbetäubender Knall. Das Boot berstet auseinander. Große Teile des Rumpfes werden weit in die Luft geschleudert und landen ca. 20 Meter weiter im aufschäumenden Atlantik. Dann ist plötzlich alles still. „Das kann niemand überlebt haben“, denkt Roberto und wartet noch eine Weile, ob sich etwas bewegt. Nichts. Stille. Nur das Rauschen der Wellen, die gegen die Felsen schlagen, ist zu hören. Die Schaumkronen tragen kleine Frackteile, Fetzen von Kleidungsstücken und einen Turnschuh, schleudern sie gegen die Felsen, wo sie sich verfangen und hängen bleiben.


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