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Vatikan - 1919
Die Antwort van Burenheus lag in Form eines Briefes
auf dem Schreibtisch des Staatssekretärs.
Kardinal Pietro Gasparri hatte eine ernste Miene aufgesetzt.
„Wir haben keine andere Möglichkeit, ich befürchte,
wir müssen seine Bedingungen akzeptieren."
Papst Benedikt XV., der erfahrene Genueser Diplomat,
konnte dem nur zustimmen:
„Gut mein lieber Pietro, eine Liquidation kommt nun
nicht mehr in Frage. Angesichts der Kaltblütigkeit dieses
Mannes ist das zwar sehr bedauerlich, doch wir
können nicht riskieren, die preußische Gesandtschaft zu
verärgern. Bereiten Sie die Entlassungsurkunde vor und
veranlassen Sie, dass der geforderte Betrag bereitsteht."
Die Standuhr schlug acht. Gasparri schüttelte den
Kopf.
„Der Uhrmacher war erst heute Morgen hier, um sie
zu richten. Sie sollte zusammen mit Sankt Peter schlagen.
Auf niemand ist mehr Verlass."
„Vielleicht läuft unsere Turmuhr zu schnell."
„Das wäre das erste Mal." Gasparri blickte auf seine
Taschenuhr. „Fünf vor acht. Ich habe sie heute Mittag
nach Sankt Peter gestellt."
„Nun Pietro, Sie sollten Ihren Uhrmacher wechseln."
Benedikt XV., der früher Giacomo della Chiesa hieß,
trug keine Uhr bei sich. Er war zum Fenster geschritten
und blickte hinaus.
Kardinal Gasparri hatte sich ebenfalls erhoben.
„Ich werde morgen einen Italiener beauftragen. Der
gute Herr Mercier ist offenbar keine Zier für seine
Schweizer Landsleute."
Der Papst nickte.
„Wir sollten ebenso mit dem CI verfahren. Nach der
Ära van Burenheu will ich an seiner Stelle einen italienischen
Bischof sehen."
„Einen Bischof? Einen Bischof für diese schmutzige
Arbeit?"
„Fällt Ihnen etwas Besseres ein?"
Gasparri legte die Stirn in Falten.
„Nein, ehrlich gesagt nicht."
Die Turmuhr schlug acht.
Papst Benedikt lächelte seinem Staatssekretär zu, als
wollte er sagen:
„Sehen Sie, auf die italienischen Uhren ist Verlass."
Gasparri gab das Lächeln zurück.
„Giacomo?"
„Ja?"
„Diesen van Burenheu mit seinem Wissen über die
Pforte! Meinen Sie, wir können ihn einfach so gehen lassen?"
Der Papst nickte kühl.
„Was sollte er damit anfangen, Pietro? Es kann ihm für
nichts und niemanden von Nutzen sein."
]]]]]]]]]]
Lukas Cramm war verantwortlich für dieses Projekt.
Seine Suche hatte Erfolg gehabt. Hier stand sie nun in
seinem kleinen Büro, neben der Messplatte aus Granit,
die über die Jahre zur Ablage verkommen war. Hier
stand die Apparatur des Herrn von Kollwitz. Äußerlich
unscheinbar, nichts Teures oder Edles war an ihr. Die
mechanischen Bauteile waren versteckt in einem mit
Leder bezogenen Überseekoffer mit hölzernen Bändern.
Die Messingbeschläge waren braun angelaufen. Das
Schloss war geöffnet, der Schlüssel fehlte. In dem Deckel
waren linksseitig drei Reihen mit jeweils vier Armaturen
und Reglern eingelassen. Auf den Zifferblättern
konnte man auf jeder Reihe Tag, Monat, Jahr und
Uhrzeit ablesen. In der Mitte erhob sich ein mächtiges
Gestell aus Messing mit Führungen aus Bronze, auf dem
ein Schlitten eine Nadelspitze über eine Landkarte von
Mitteleuropa führte. Die Karte mit den Grenzen von
1918 hatte eine Größe von etwa 70 x 70 cm. Auf der
rechten Seite steckte eine große geschwärzte Flügelmut
ter auf einem Vierkant, dessen Welle in einem Loch des
Koffers ins Innere verschwand. Es sah in etwa aus wie
der Aufzugsmechanismus einer überdimensionalen
Spieluhr. An der Frontseite verrostete ein Drahtgestell,
in dem Lukas Cramm den Umschlag einer Kladde gefunden
hatte. Darunter war in altdeutschen Buchstaben
eingebrannt:
„Daß die Welt bleibe wie sie ist"
Nachdem Lukas Cramm die Apparatur von seinem alten
Freund Tobias Klausen, dem Entrümpler, in Empfang
genommen hatte, war ihm nach kurzer Zeit klar
gewesen, dass dies etwas Besonderes sein musste. Tobias
Klausen, der eigentlich die klare Anweisung befolgen
wollte, alles aus der unseligen Wohnung zu vernichten,
war der gleiche Gedanke gekommen. Nur waren bei
ihm eher wirtschaftliche Gründe entscheidend. Bei
technisch interessanten Stücken, die jeden privaten
Sammler abschrecken würden, gab es für den gewieften
Herrn Klausen immer noch den Umweg über Lukas
Cramm, der aus dem schmalen Budget des archäologischen
Instituts schon des Öfteren den ein oder andere
Euro lockergemacht hatte, um eine technische Kuriosität
aus dem Fundus unvererbbaren Gerümpels zu erstehen.
Der Blick in das Innere des Koffers war für jeden
Techniker atemberaubend. An den Unterseiten der Regler
waren große Spiralfedern befestigt, die sich in Abhängigkeit
von dem Regelweg spannen ließen. An den
Federn waren tausende von Ketten aufgehängt, manche
mit nur wenigen dicken schwarzen Gliedern, manche
aus feinstem Silber, kaum sichtbar. Die Ketten waren
untereinander verknotet und verbunden, teilweise liefen
feine Garnfäden zwischen den einzelnen Gliedern
hindurch. Diese waren wiederum an Lederriemen gebunden,
welche an ein Gestänge aus Messing, das unterhalb
der Landkarte verlief, geschraubt waren. An der
Welle auf der rechten Seite steckte eine Walze von ca. 20
cm Durchmesser, darum waren einige Riemen gewickelt,
die wiederum mit dem Landkartengestänge verbunden
waren. Insgesamt konnte man auch von einem
heillosen Durcheinander sprechen.
Lukas Cramm konnte die technischen Zusammenhänge
der Apparatur in der kurzen Zeit der letzten zwei
Wochen nicht begreifen. Die Maschine funktionierte
nicht mehr, soviel war schon bekannt. Der Aufzug
spannte zwar eine Feder, aber irgendetwas hinderte den
Apparat zu starten. Die riesige Anzahl an verbundenen
Ketten war ein System von abertausenden wechselwirkenden
Schwingern. Eine mathematische Berechnung
der mechanischen Bewegung schien unmöglich.
.
Lukas war nicht der Einzige, dessen Aufmerksamkeit
erregt war. Im Inneren der Apparatur, im feinen Gespinst
des Metalles, am Ende einer langen, feinen, silbernen
Kette, war der Hauch einer Schwingung zu bemerken.
Peter Moos, der Kollege von Lukas, lächelte leise. Dem
Rätsel ohne die Hilfe einer Betriebsanleitung auf die
Spur zu kommen, erweckte seinen Sportsgeist.
Lukas deutete auf die Apparatur.
„Hast du noch irgendetwas finden können?"
Peter hatte sich nichts anmerken lassen und freute sich.
„Naja, eigentlich schon." Er kniff die Augen zusammen
und nickte. „Komm her, ich zeigʹs dir."
Peter Moos öffnete den Kofferdeckel und ruckelte an
dem Aufzugsgestänge.
„Die Aufzugsfeder hakt nicht, sie läuft. Lediglich ein
Riemen ist von der Antriebswelle gerutscht. Siehst du,
hier."
Er drückte das Kettengewirr etwas zur Seite und zeigte
auf den abgerutschten Riemen, den er dann mit einem
Griff auf die Scheibe der Antriebswelle stülpte.
„Ich habe es gestern schon probiert, es blockiert immer
noch etwas, irgendwo innerhalb des Kettenlabyrinths ist
im wahrsten Sinne des Wortes ein Haken. Ich würde sagen,
wir nehmen jede Kette einzeln von den Spiralfedern
hier oben herunter und verfolgen den Verlauf. Wir
müssen nur aufpassen, dass wir die Querverbindungen
nicht zerstören."
Lukas Cramm verzog keine Miene, es war ihm nicht
recht, ohne Grundlagenwissen so tief in die Innereien
der Maschine einzusteigen.
„Nein Peter, wir müssen erst den Mechanismus verstehen,
denn wenn beim Herumbasteln irgendetwas
schief läuft, bekommen wir das Ding wahrscheinlich
niemals mehr zum Laufen."
Peter Moos schloss den Deckel wieder und zeigte auf
die Armaturen.
„Ich habe noch was vergessen, die unteren beiden Armaturenreihen
sind außer Funktion. Sie wurden erst
nachträglich eingebaut und nicht an den übrigen Ketten
angeschlossen." Er öffnete den Deckel wieder und schob
seine Hand zwischen die Ketten der ersten und zweiten
Armaturenreihe. „Wir brauchen also nur im Bereich der
ersten Armaturenreihe zu suchen."
Lukas blickte in die leuchtenden Augen seines Kollegen
und wusste, dass er verloren hatte.
„Na gut Peter, aber wir zeichnen jeden Schritt auf."
„Na logisch Lukas, wir kriegen das Ding schon klein."
Sie machten sich sofort an die Arbeit. Lukas bediente
sein Diktiergerät und beschrieb die einzelnen Arbeitsschritte
simultan während Peter Moos den Kettenverlauf
durch das Labyrinth verfolgte. Es war leichter gesagt
als getan, schon bei der ersten Kette verzweigten
die Glieder nach kurzer Strecke in zwei Richtungen.
Während der eine Strang nach einer Querverbindung
ins Leere lief, waren am anderen an jedes zweite Glied
dünne Fäden geknotet, die in alle Richtungen durch andere
Ketten und deren Glieder liefen. Die Arbeit würde
Wochen, wenn nicht sogar Monate in Anspruch nehmen.
Lukas Cramm und Peter Moos waren in dieser
Hinsicht Leid gewohnt und kämpften sich tapfer durch
das Puzzle und den Tag. Am späten Abend wussten
beide, dass es ein aussichtsloses Unterfangen darstellte,
das Rätsel auf diese Weise zu lösen. Peter Moos war
wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt.
„Ich bräuchte sicher einige Tage, um einen von diesen
Fäden durch die ganzen Kettenglieder zu ziehen. Warum
hat dieser Verrückte das gemacht? Und warum
vermuten wir einen Mechanismus dahinter?"
Dieser Gedanke war Lukas auch schon gekommen.
Was ist, wenn die Apparatur gar keine Funktion hatte?
Wenn dieser irre von Kollwitz den lieben langen Tag
vor sich her gebastelt hatte, um der Welt ein Orakel
vorzutäuschen. Lukas wusste, dass es anders war. Er
legte seinem Kollegen die Hand auf die Schulter, schaute
ihm in die Augen und sprach mit tiefer Stimme:
„Weil wir dafür bezahlt werden." Er lachte. „Komm,
lass uns einpacken, morgen ist auch noch ein Tag."
]]]]]
Ein leises Klimpern drang durch die Ruhe des Instituts.
Peter Moos saß noch über seinem Manuskript und
wälzte in einem deutsch - englischen Wörterbuch. Er
blickte auf und horchte. Da war es schon wieder, Metall
schlug auf Metall, wie bei einem Windspiel, nur viel leiser.
„Ist da jemand?"
Er lauschte. Nichts. Er runzelte die Stirn, zuckte mit
den Schultern und machte sich wieder an die Arbeit. Peter
Moos sollte am nächsten Tag vor einer Gruppe englischer
Doktoranden der Partner]Universität Bath referieren,
die in Braunschweig zu Besuch waren. Die Geschichte
der Automatisierung in der Autoindustrie. Im
Grunde kein Problem, wenn sich sein von vornherein
miserables Englisch in den letzten Jahren nicht noch zusätzlich
verschlechtert hätte.
Peter Moos hob den Kopf. Wieder durchbrach das
Klimpern die Stille. Sein Büro befand sich neben dem
von Lukas Cramm auf der Ostseite des Gebäudes. Das
Geräusch kam aus dem Nachbarraum. Peter Moos stand
auf und ging hinüber. Er betätigte den Lichtschalter.
Der Starter der Neonröhren summte. Nacheinander
zündeten die einzelnen Lichtbänder begleitet von einem
klingenden Ton. Auf dem Schreibtisch lagen einige Papiere
und der Kladdenumschlag aus von Kollwitz‘ Apparatur.
Neben der Granitplatte stand die rätselhafte
Maschine. Wären die Instrumente und das Messingge
stell nicht auf der Oberseite angebracht, hätte man meinen
können, der Überseekoffer wartete hier nur auf seine
Abreise. Aus dem Inneren drang das Klimpern.
Peter Moos hob den Deckel. Die Ketten schwangen gegeneinander
bis sie in der halboffenen Position zum
Stillstand kamen. Er fixierte den Deckel in dieser Stellung,
indem er die beiden Metallstangen aus dem Koffer
in die linke und rechte Gehäuseecke steckte und langsam
das Gewicht des Kofferoberteils auf sie abließ, wie
zum Feststellen einer geöffneten Motorhaube. Merkwürdig,
dachte er, irgendetwas musste die Ketten in Resonanz
versetzt haben. Peter Moos berührte den Heizkörper,
die Wärme lies seine kalte Hand kurz zurückzucken.
Als draußen auf der Straße ein Auto vorbeifuhr,
spürte er eine leise Vibration an der Heizkörperrippe.
Das musste die Ursache gewesen sein. Beruhigt kehrte
er zu seiner Arbeit zurück.
Die Zeit wurde knapp, drei Viertel des Textes waren
erst bearbeitet und es ging schon auf 20:00 Uhr zu.
„Verdammt, was heißt noch mal Zylinderkopfmontage?"
Mit einem lauten Krachen knallte der Deckel mitsamt
Aufbauten zurück auf das Unterteil. Peter Moos wäre
beinahe das Herz stehen geblieben.
„Mein Gott, so kann man ja nicht weiterkommen!"
Wütend marschierte er ins Nachbarbüro und öffnete
den Deckel der Apparatur. Die Metallstangen waren
abgerutscht, mit einigen Handgriffen inspizierte er die
Innereien der Apparatur, es schien alles heil geblieben
zu sein.
„Komische Kiste!"
Peter Moos lachte gequält. Ein Gedanke schoss durch
sein Gehirn. Wie angestochen rannte er zum Schreibtisch.
Er griff sich den Kladdenumschlag und inspizierte
nochmals eilig die Innenseite. Dort stand geschrieben:
Von der Handhabung der Apparatur - Vom Vater zum
Sohne. Der Inhalt der Kladde fehlte. Auf der rechten
Umschlagseite stand: Das die Welt bleibe wie sie ist ]
Vom Sohne zum Vater.
„Oh Mann, dass ich nicht gleich darauf gekommen bin.
Das Ding läuft verkehrt herum, du Anfänger!"
Er schlug sich die Hand vor die Stirn.
Peter Moos machte sich an die Mechanik, anstatt nach
rechts drehte er die Flügelmutter links herum. Die Apparatur
knarrte und nach einer viertel Umdrehung war
der Widerstand zu groß, um das Gestänge weiter zu
bewegen. Er wusste, dass er auf dem richtigen Weg war.
Es kann nur innerhalb des Aufziehmechanismus stecken.
Drücken, dachte er sich, probiere es mit drücken.
Er lehnte sich auf die Flügelmutter, drückte sie herunter
und versuchte zu drehen. Nichts tat sich. Nein, das
konnte nicht sein.
Sein rechter Mundwinkel zog sich triumphierend
nach oben. Er nickte, es gab nur noch einen Freiheitsgrad,
es gab nur noch eine Möglichkeit. Langsam zog er
an dem Gestänge des Vierkants. Mit einem Klacken rastete
im Inneren ein Zahnrad ein. Er drehte die Flügel
mutter links herum. Sie ging weich wie durch Butter. Er
drehte und drehte und drehte, bestimmt 50 Umdrehungen,
bis er einen Widerstand bemerkte, nun lies er los.
Und langsam setzte sich der Apparat in Bewegung. Der
Aufzugsmechanismus drehte rechts herum zurück,
langsam, sehr langsam, etwa 30 Sekunden benötigte er
für eine Umdrehung. Die Spitze über der Landkarte
zuckte auf der Position von Hamburg mit kleinen Ausschlägen
von 1]2 Millimetern. Peter Moos beobachtete
die Maschine fasziniert. Im Inneren waren alle Ketten in
Bewegung und klimperten ein breites Konzert.
Plötzlich, fünf Minuten waren vergangen, rutschte die
Metallspitze nach Osten und huschte schnell von Potsdam
nach Berlin und zurück, immer im Wechsel. Peter
Moos‘ Blick wanderte auf die Armaturen. In der oberen
Reihe bewegten sich die Zeiger der vier Instrumente.
Der rechte, der für die Stunden stand, drehte sich so
schnell, dass man den Zeiger nur als weiße Fläche hinter
dem Saphirglas erkennen konnte. Links daneben wurden
die Tage des Monats dargestellt, auch dieser war
kaum zu beobachten. Der nächste zeigte die Monate an.
Ganz links las Peter angestrengt die Jahreszahlen ab:
1872, 1873, 1874, 1875. In dreißig Sekunden war das Jahr
vorbei. Die Skala reichte von 1850]1950. Die Spitze
schoss nach München und wieder zurück nach Berlin,
nach Hamburg, Hannover, ins Münsterland, wieder
Berlin und Potsdam, nach Rom, nach Wien, in den
Schwarzwald, an die Ostsee und immer wieder Berlin,
nach Köln, nach Koblenz, nach Köln und wieder Kob
lenz, hier verharrte sie mit einer kleinen Unterbrechung
Richtung Nordsee und blieb stehen. Die Instrumente
zeigten den 18.12.1912, 09:15 Uhr an.
Peter Moos schüttelte den Kopf.
„Gibt's doch nicht!"
Er drehte die Flügelmutter noch einmal zurück und
achtete diesmal auf die Nadel, sie blieb auf der Position
nahe Koblenz stehen und mit dem letzten Ruck an der
Mutter huschte sie nach Hamburg. Peter lies los und das
Spiel begann von vorn. Aufgeregt nahm er den Telefonhörer
von Lukas Büroapparat und wählte dessen Privatnummer.
„Cramm!"
„Hallo Lukas, hier ist Peter, hast du Zeit?"
„Peter, nein habe ich nicht, im Gegenteil am besten wir
reden morgen."
„Die Apparatur läuft, Lukas, sie läuft!"
„Was? Willst du mich verarschen?"
„Nein Lukas, das Ding funktioniert, ich stehe direkt
davor."
„Ehrlich?"
„Ehrlich Lukas, das Ding rennt!"
„Okay, halt die Stellung, ich komme sofort!"
Mike Oltrop
Mike Oltrop wurde am 14.07.1965 in Salzgitter geboren
und lebt heute in Wolfenbüttel. Er ist Maschinenbauingenieur
und war zuletzt über zehn Jahre Geschäftsführer
eines mittelständischen Unternehmens.
Vor einigen Jahren entschloss er sich, Weinhändler zu
werden und betreibt seitdem gemeinsam mit seiner
Ehefrau einen Weinversandhandel im Internet.
Mike Oltrop ist leidenschaftlicher Läufer.
Die Geschichte der Apparatur ist während einsamer
Waldläufe entstanden.
Auf den nächsten Seiten eine kleine Vorstellung weiterer
Romane, die im AAVAA ] Verlag erschienen sind:
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