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Seit nunmehr 40 Jahren hatte Renate Lange ihren kleinen „Tante Emma Laden"
inmitten des Berliner Stadtbezirks Prenzlauer Berg. Seit in den Nachwendejahren
die Supermärkte wie Pilze aus dem Boden schossen, warf der
Laden wenig bis nichts ab. Nur ein paar tattrige Omis, die nicht bis zum
nächsten Discounter latschen wollten, kamen noch zu ihr. Bei der Gelegenheit
konnte man noch ein wenig tratschen. In den heutigen Supermärkten hatte
man für einen anständigen Klatsch wie zu Konsum]Zeiten keine Muse mehr.
Zum Schließen war ihr der kleine Laden zu schade.
Renate Lange war nicht anspruchsvoll. Zum Leben reichte der Ertrag. Außerdem:
Zu mühevoll war es gewesen, den privaten Laden gegen die Verhinderungsmethoden
der DDR]Behörden aufzubauen. Sie fühlte sich mit ihren 68
Jahren auch noch ein bisschen jung für die Rente. Und was hatte sie nicht alles
in ihrem Laden erlebt: Den Nervenzusammenbruch von Frau Bahlke, von dem
diese sich nie wieder richtig erholt hatte. Oder dieser Hirni aus der Grellstraße,
der sich vor dem Laden immer mit seiner Geliebten getroffen hatte - solange
bis ihn der Ehemann der Geliebten, der Fäuste wie Räucherschinken besaß,
anständig verprügelte. Oder als die Staatssicherheit von ihrem Laden aus
den konspirativen HiFi]Laden gegenüber beobachtete. Angeblich baute der
Inhaber heimlich Antennen zum besseren Empfang von Westfernsehen. Fiel ja
kaum auf, dass der graue Barkas]Kastenwagen mit der Aufschrift „Obst und
Gemüse" tagelang vor ihrem Laden stand. Wo man doch als privater Laden
bei der Zuteilung von Obst und Gemüse nicht gerade verwöhnt wurde ] und
so hätte auch ein Fahrrad mit größerem Korb zur Lieferung gereicht. Hauptsache
ein Gemüselieferwagen vor der Tür, aber kein Gemüse in der Auslage.
Oder die wenigen glücklichen Gesichter, wenn sie mal Bückware hatte. Mal
Südfrüchte, mal einen Kasten Radeberger. Einmal hatte sie sogar eine Sonderzuteilung
Mamba in petto.
Viel hatte sie erlebt in den Jahren, aber was das Schicksal ihr diesmal für ein
Ei ins Nest legte, war schon sagenhaft...
Es begann an einem tristen, grauen Dezembertag. Ein typischer Tag, an dem
man sagte: „Früher waren die Winter noch richtige Winter, da hat es wenigstens
mal geschneit. Die heutigen Winter könnte man getrost abschaffen".
Überall hingen Lichterketten, man wurde mental in die Weihnachtsstimmung
gezwungen. Zu den Geschäften, in denen man das Gefühl hatte die
Weihnachtszeit beginne im Allgemeinen im August, zählte Renate Langes Laden
nicht. Sie begann mit dem Schmücken relativ spät. Der Flugdrachen und
das Plastik]Herbstlaub wichen nun dem Weihnachtskitsch. Eine Krippe hier,
ein Jesusbaby dort, man hätte das Gefühl bekommen können, sich direkt in
den Stall von Bethlehem verlaufen zu haben. Fehlte nur noch, dass man vor
der Tür mit den „Drei Weisen" zusammenstieß.
Frau Lange war gerade dabei, einen Stoff]Joseph mit einer riesigen Nase neben
einer Stoff]Maria zu drapieren und dachte noch frei nach dem Motto:
"Wie die Nase eines Mannes... da muss Maria ja viel Freude gehabt haben",
als das Türglöckchen bimmelte.
Ein Mann kam herein. Er sah attraktiv und südländisch aus. Frau Lange, deren
Heinz 1987 spontan beschlossen hatte, er bräuchte ab jetzt eine zehn Jahre
jüngere Frau, und die seitdem keinen Mann mehr hatte, musste mehrfach tief
durchatmen. Ihre Körpertemperatur stieg um nullkommadrei Grad.
Der Südländer fragte mit sehr sexy klingendem italienischem Akzent nach
einer bestimmten Zigarettensorte.
Und wieder nullkommadrei Grad mehr!
Sie entdeckte an seinem Hals eine dicke Narbe in der Nähe der Halsschlagader.
Seine Attraktivität sank um zwei Punkte, ihr Interesse stieg um vier. Er
schien Anfang fünfzig zu sein und hatte schönes grau meliertes Haar, welches
in einem wunderbaren Kontrast zu seiner dunklen Haut stand. Dass er eine
Aktentasche bei sich trug, entging ihrer Aufmerksamkeit erst einmal.
Nachdem sie ihm die gewünschten Zigaretten ausgehändigt hatte, fing er mit
seinem typischen Akzent, ein Gespräch an. Er erzählte belanglose Sachen, wobei
er das Haus gegenüber nicht aus den Augen ließ.
Dieses Haus, in dem sich früher der HiFi]Laden des Antennen]Aufmotzers
befand, beherbergte jetzt ein kleines Hotel. Nichts Schickes freilich, schließlich
war man hier „uffm Prenzlberg".
Er sprach übers Wetter und über das bevorstehende Weihnachtsfest, doch
dann begann er das Gespräch so langsam auf das gegenüberliegende Hotel zu
lenken.
„Ist es gut besucht?", wollte er wissen und ob die Polizei hier öfter vorbeischaut.
Auch ob nachts dort viel los ist, interessierte ihn offensichtlich.
Jeder andere hätte gedacht: "Nachtijall, ick hör dir trapsen". Aber Frau Lange,
die gerade verloren geglaubte Instinkte wieder entdeckte, hörte nichts
mehr trapsen, und gab bereitwillig Auskunft.
So ausgestattet mit Informationen aus erster Hand und Informationen über
sämtliche Nachbarn, auf die er gerne verzichtet hätte, verabschiedete sich der
Südländer, versprach aber wiederzukommen.
Frau Lange kam ein Weilchen nicht zur Ruhe und dachte:
„Achtundsechzig Jahre alt, aber die Hormonproduktion scheint noch voll im
Gange zu sein".
Gegenüber des „Tante Emma Ladens" von Frau Lange befand sich das kleine
Hotel „Zum Prenzlberg". Es gehörte Tanja Szerpinsky. Sie besaß auch noch
einen Puff drei Straßen weiter.
Früher war sie im Ostberliner „Palasthotel" von der Staatssicherheit auf
Politiker und Wirtschaftsgrößen aus dem nichtsozialistischen,
klassenfeindlichen Ausland angesetzt worden. Mit ihrer Handfertigkeit, ihrer
Mundfertigkeit und anderen Fertigkeiten hatte sie ihre Rüden zum Winseln
gebracht. Dabei war der Eine oder Andere schon mal ins Plaudern geraten.
Oder der Verwöhnte hatte so nett in die versteckte Kamera gelächelt oder
gestöhnt, dass er anschließend dem Arbeiter] und Bauernstaat auf Gedeih und
Verderb ausgeliefert war. Nach dem Umbruch ließ sie dann auf selbständige
Art ihr Miezchen schnurren. Ihr Miezchen schnurrte fleißig, so machte sie eine
gute Mark. Sie konnte sich zuerst ein kleines Bordell einrichten, dann das
Haus kaufen und das kleine Hotel eröffnen. So machte sie jetzt einen guten
Euro!
Als Luigi den Laden der alten Schachtel verlassen hatte, war er zufrieden mit
sich und dem was er herausgefunden hatte. Immer wenn er seinen Akzent
einschaltete, den er selbst als seinen Dosenöffner bezeichnete, lagen ihm die
Weiber zu Füßen. Selbst die alten.
Er beschloss in seine Bleibe im Park Inn Hotel am Alexanderplatz zurückzugehen
und den kleinen Erfolg ein bisschen zu feiern. Mindestens mit einer Hure,
etwas Champagner und einer ordentlichen Portion kolumbianisches Erfrischungspulver.
Vorher würde er noch in die oberste Etage des Hotels fahren
und in dem dortigen Casino etwas Kohle verzocken.
„Mann, kann das Leben schön sein, man muss bloß wissen, wie!", grinste er
vor sich hin.
Luigi erwachte nach einer langen Nacht. Er war der Sohn italienischer Einwanderer.
Das musste den beiden Huren, mit denen er die Nacht verbracht
hatte, gut gefallen haben, denn sie hatten sich besonders viel Mühe gegeben.
Oder in Berlin waren die Nutten einfach besser. Aber wenn er literweise
Champagner intus hatte und bis zum Stehkragen voll Koks war, gefiel ihm das
Vögeln sowieso viel besser. Leider waren die beiden Damen schon weg. Schade.
„Früher sind die Weiber noch bis morgens geblieben, wenn man für eine
ganze Nacht bezahlt hat", murmelte er heiser. „Die Nutten sind auch nicht
mehr das, was sie mal waren."
Er duschte ausgiebig und zog sich an. Dann legte er sich eine weiße Bahn auf
den Spiegel, um erstmal in die Gänge zu kommen und ging frühstücken. Anschließend
musste er zum Hotel „Zum Prenzlberg", um sich dort einzumieten.
Das gefiel ihm nicht, er war Besseres gewöhnt. Aber es war nötig ] er hatte einen
Job zu erfüllen.
Als er dort ankam, stand eine Vettel hinter dem Empfangstresen, die in jüngeren
Jahren eine Prostituierte gewesen hätte sein können. Während sie seine
Daten eintrug, studierte er schon mal die Speisekarte. Bauernfrühstück auf der
Abendkarte...na super! Als er den Schlüssel erhalten hatte, wanderte er durch
das Foyer. Da ] ein Regal mit Ausleihbüchern. Er ging näher ran.
„Na toll", dachte er, „was ist das denn für ein Autor? Hans Lebek ] laut Infozettel
soll er in Berlin recht bekannt sein? Hans Lebek statt Stephen King, Rotkäppchen
Sekt statt Champagner und Bauernfrühstück statt Hummer. Das
kann ja heiter werden. Wahrscheinlich kann man hier nicht mal ´ne anständige
Hure unter fünfzig Jahren organisieren?"
Er ging nach oben und inspizierte sein Zimmer. In den Hotels, in denen er
normalerweise verkehrte, wäre das nicht mal die Besenkammer gewesen. Karger
Tisch, karges Bett, Wände schön plastikverkleidet. Elektroleitungen lagen
über Putz. Auf dem Tisch stand ein Gummibaum, dessen Blätter an den Rändern
schon braun wurden. Irgendwie waren die Ostzeiten hier noch nicht
ganz ausgezogen.
Zur Mittagszeit saß er unten im Gastraum und prüfte die Mittagskarte. Er
bekam nicht gerade Appetit beim Gedanken an fetttriefende Bratkartoffeln
oder etwas, was Soljanka hieß.
„Ich dachte, die Kommunisten wären schon vor etlichen Jahren abgezogen"
ging es ihm durch den Kopf.
Er entschied sich für eine Portion Kesselgulasch, bestellte es und sah sich im
Gastraum um. Alles war in dezentem Dunkelbraun gehalten. An der Wand
hinter dem Tresen hing ein Schild mit der Aufschrift:
REDEN WAS WAHR IST
ESSEN WAS GAR IST
TRINKEN WAS KLAR IST
VÖGELN WAS DA IST
„Vögeln was da ist - sehr lustig", dachte er, „womöglich noch die Thekenvettel.
Früher mag sie ganz gut ausgesehen haben, doch ihre besten Jahre sind
unwiederbringlich vorbei. Ihre Titten hängen wahrscheinlich faltig herunter,
wie die ausgelösten Airbags eines Autos nach einem Unfall."
Es schüttelte ihn bei diesem Gedanken. Er zündete sich eine Zigarette an,
wartete auf das, was sie hier Essen nannten und fragte sich zum wiederholten
Male, warum zum Teufel sein Auftrag ihn hierher in dieses Loch geführt hatte.
Frau Lange erkannte sofort, um wen es sich handelte, als Luigi in das Hotel
gegenüber ging. Frau Lange sah auch, wie unmittelbar nach dem Taxi des attraktiven
Italieners ein silberner BMW hielt, und ohne dass jemand ausstieg,
und vor der Hotel stehen blieb.
„Wahrscheinlich die eifersüchtige Ehefrau", dachte sie, wobei es in ihrem
Hormonspeicher schon wieder ein wenig rumorte. „Die hat auch allen Grund
zu, den würden nicht viele Frauen von der Bettkante stoßen."
„Kann ich noch eine Schachtel Churchill haben Frau Lange?", unterbrach
Oma Luise aus dem Nebenhaus ihre Gedanken. Renate Lange hatte Mühe,
nicht ungehalten zu werden.
Martin Zimmermann hielt mit seinem silbernen BMW vor dem kleinen Hotel.
Der Mann, den er verfolgte, stieg aus und betrat das Hotel durch den
schäbigen Eingang.
Martin war Kommissar beim Landeskriminalamt (LKA). Er hatte einen Bilderbuch]
Lebenslauf: Abitur, Bundeswehr, Ausbildung im gehobenen Polizeidienst.
Danach Dienst im Rauschgiftdezernat. Aufgrund seiner Erfolge wurde
schnell das LKA auf ihn aufmerksam. So kam es, dass er mit Anfang dreißig
Kommissar beim LKA wurde und seitdem zuständig für organisierte Kriminalität
war.
Privat lief es für ihn eher weniger gut. Er heiratete früh und wurde früh Vater.
Als seine Frau aber erkannte, dass er immer und immer mehr seinen Beruf
zu seinem Hobby machte und immer weniger Zeit für die kleine Familie hatte,
verließ sie ihn kurzerhand. Sie hatten noch eine Weile Kontakt, aber auch dieser
wurde schnell immer seltener. Als Krönung teilte sie Ihm zu guter letzt
mit, seine Tochter wolle nichts mehr mit ihm zu tun haben.
„Eine Sechsjährige kann auch selbständig solche Entscheidungen treffen",
grollte er oft in sich hinein.
Luigi versuchte sich den Ekel zu verbeißen. Das Essen übertraf seine
schlimmsten Befürchtungen. Die Fettaugen auf der Oberfläche des Gulaschs
animierten seine Würgreflexe. Zum Essen hatte er sich ein Buch von „Stephen
King für Arme" aus dem Bücherregal geholt: „Doppelte Gefahr". Er schwebte
hier auch in doppelter Gefahr: Vergiftung durch das Essen und Blindheit beim
Anblick der Hotelsmutter. Aber das Buch war wider Erwarten gut. Wahrscheinlich
lebte der Autor in einer Villa am Wannsee.
Er sah auf, als ein Mann die Treppe herunter kam. Dieser war hager und
trotzdem muskelbepackt - und hatte eine ungewöhnlich blasse Gesichtsfarbe.
Der Mann kam ihm bekannt vor. Rasch schaute er die Fotografie an, die er in
der Innentasche seines Mantels bei sich trug.
Treffer!
Hier hieß es schön dranbleiben.
Kapitel 2
Rückblende
März 1945: Deutschland liegt im Zangengriff der alliierten Heere. Die rote Armee
hat die Oder schon genommen. Deutsche Radiosender verkünden trotzdem immer
neue Erfolgsmeldungen:
„Neue Armeen hat Hitler aufgestellt. Wartet, bis die Vergeltungswaffe einsatzbereit
ist! Lange dauert es nicht mehr ] Haltet aus ] der Führer haut Euch raus".
Während im Osten schon die Stalinorgeln ihre todbringende Musik spielen, ist es im
westlichen Harz noch relativ ruhig. Jahrhunderte lang wurden unter dem Gebirge im
Westharz Erze abgebaut. Immer tiefer fraßen sich erst Spaten und Spitzhacke ins Gestein,
später dann schon Maschinen. Tonnennweise gab die Erde her, was die Menschen
brauchten. Doch nun will man der Erde etwas zurückgeben. Fragwürdig ist, ob
die Erde es will. Sie wird nicht gefragt.
Inmitten dieser Gebirgsidylle befindet sich ein Trupp SS]Leute von circa fünfzig
Mann. Gerhard Brunner ist der jüngste der Kameraden. Er war erst sechzehn Jahre
alt, als er die Mütze mit dem Totenschädel aufsetzen musste. Inzwischen ist er siebzehn
geworden. Mein Gott, er hatte noch nicht mal mit einem Mädchen geschlafen.
Doch der Krieg scheint bald zu Ende zu sein - so oder so.
Brunner hat zwei Ziele: Sich so kurz vor Kriegsende nicht noch eine Kugel zu fangen
] und nicht in die Hände der Russen zu fallen! Deswegen hatte er sich für diese Mission
freiwillig gemeldet. Sie führte ihn direkt aus dem Berliner Umland in den Harz,
weiter weg von den Russen, die sich wohl aufführten wie die Barbaren.
In Strausberg hatten sie achtzig bis hundert schwere Kisten auf Lastwagen gehievt.
Manche davon waren so schwer, dass man sie nur mit zwölf Mann heben konnte. Hier
im Harz sollen die Kisten in einen Schacht eingelagert werden. Der Sinn des Unternehmens
ist Brunner völlig unklar. Auch über den Inhalt der Kisten wurden sie im
Unklaren gelassen. Aber Gerhard Brunner wäre nicht Gerhard Brunner, wenn er sein
Neugier besiegen könnte. So fragte er während einer Zigarettenpause einen seiner
Vorgesetzten:
"Herr Sturmbannführer Müller, was ist eigentlich in den Kisten?"
„Eigentlich geht es Dich einen Scheißdreck an" knurrte dieser, „aber weil du noch so
grün hinter den Ohren bist, will ich es Dir sagen. Es sind Teile und Papiere der V2,
der Vergeltungswaffe. Denn wie sollen wir den Feind besiegen, wenn er unsere wichtigste
Waffe in die Hände bekommt? ] So, Pause beenden, wir machen jetzt weiter!"
beendete er das Gespräch.
Bis zum Abend werden alle Kisten tief im Berg eingelagert. Die Männer sind fix und
fertig. Sturmbannführer Müller befiehlt bei den Kisten zu bleiben, bis Ablösung
kommt. Er selbst und die anderen Höherrangigen wollen in einem Gasthof im nahe
liegenden Ort die als Belohnung bestellten Eisbeine mit Sauerkraut und Erbspüree
abholen.
„Eisbein mit Sauerkraut und in Sicherheit vor den Russen. Besser kann es ja gar
nicht mehr kommen" dachten nicht wenige der Kameraden.
Gerhard Brunner kennt die Geschichten von den Errichtern der Pharaonengräber
nicht, die anschließend sterben mussten. Er hat sich nicht um die Arbeiter gekümmert,
die im Stolleneingang Bohrungen setzten und in diese dünne Stangen einführten. Als
es eine starke Detonation gibt, gilt sein letzter Gedanke der einzigen Frau, die er jemals
geliebt hatte - seiner Mutter.
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