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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe  Der   „Krimi“   Hautpilz , Horst Brunotte
Horst Brunotte

Der „Krimi“ Hautpilz


Die Tentakeln der vier Blauwale

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SUCHBUCH LESEPROBEN Der Krimi Hautpilz Die Tentakeln der vier Blauwale Ein Krimi, der in unserem Körper spielt Die Mitwirkenden sind: Tinnitus, Alois Alzheimer-Demenz, MS, Depressionen sowie auch die Psoriasis, Morbus Crohn und weitere Neue Fakten und Erkenntnisse auch für die Altersforschung, warum manche Menschen nicht nur optisch schneller altern. Eine Herausforderung für jeden gesundheitsbewussten Leser und ein Buch, das Ihnen die Augen öffnet. Wenn Sie wissen wollen, warum bei Ihnen mit zunehmendem Alter immer mehr und tiefer werdende Gesichtsfalten entstehen, warum Ihr Gehör langsam immer schlechter wird, warum auch die Sehleistung Ihrer Augen erheblich nachlässt und warum dies nichts mit unserem tatsächlichen »Lebensalter« zu tun hat – dann lesen Sie unbedingt weiter. Ein Bericht über die sichtbaren sowie etliche weitere gesundheitliche Auswirkungen von Pilzen und Flechten auf unsere Gesundheit. Beruhend auf Selbsterfahrung, langjähriger Beobachtung des Täters, garniert mit eigenen Mutmaßungen und Ideen und aktuellen medizinischen Forschungsergebnissen aus den Medien. Ich wünschte mir, dass diese Seiten zur Pflichtlektüre für jeden Menschen circa ab dem 30. Lebensjahr werden würde und natürlich auch für unsere älteren Mitmenschen, die noch etwas für sich und für ihre Gesundheit tun wollen. Auch für angehende Mediziner geeignet, denn es sind immer noch sehr viele Fragen offen. Drei Kategorien, Ratgeber, Gesundheit, Unterhaltung und ein auf Tatsachen beruhender Krimi, der sich in unserem Körper abspielt, in einem Buch.


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Erstens: In einer solchen Situation werden vom Gehirn vermehrt Katecholamine (Adrenaline) ausgeschüttet, die zu Gefäßkrämpfen führen können und eventuell die Durchblutung der Haut und des Ohres drosseln oder ganz unterbinden können. Zweitens: Die Nebennierenrinde schüttet unter Stress und in Angstzuständen Cortisol aus. Das wirkt immun-suppressiv. Das bedeutet, unser schon geschwächtes Immunsystem wird nun vollends ausgeschaltet! Die Stresshormone Adrenalin und Cortisol greifen außerdem in den Gehirnstoffwechsel ein und verhindern hier die Ausschüttung heilungsfördernder Botenstoffe und schwächen so unsere Abwehr zusätzlich. Erst kürzlich wurde außerdem festgestellt, dass unter Stress auch ein bestimmtes Eiweiß freigesetzt wird, welches verhindert, dass sich entartete Zellen selbst zerstören. Sowohl während der Belastung, wie auch während einer der Belastung folgenden Erholungszeit, sind inadäquate Immunantworten wie beispielsweise eine Autoimmunreaktion gegen Bestandteile z. B. des Innenohres möglich. Das geschieht dann meistens über Nacht. Der Pilz bekommt sozusagen freie Hand und kann ungehindert machen, was er will. Und das macht er dann auch! Jeder weiß, wie schnell Pilze über Nacht wachsen können. Und das sehen wir dann auch knallhart am nächsten Morgen vor dem Spiegel, wenn wir meinen, plötzlich über Nacht um Jahre gealtert zu sein. Oft tiefe Falten auf der Stirn, den Wangen und rechts und links der Nase und tiefe Krähenfüsse unter den Augen schauen uns an. Dann ist, wie es etwa bei mir war, ein Hörsturz nicht mehr weit. Einige Sätze noch zur beteiligten Wirkung allein des Nikotins. Effekt: Nachdem es in den Blutkreislauf gelangt ist, fördert es – ebenfalls – die Ausschüttung des Hormons Adrenalin, was zur Verengung von Blutgefäßen führt. Dadurch wird die Versorgung des ganzen Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen reduziert. Nikotin ist eine Droge und ein starkes Nervengift. Es dient ja ebenfalls der Tabakpflanze zur Abwehr von Schadinsekten.


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 Was auch in diesem Zusammenhang erwähnt werden sollte, ist das »Übel« mit dem Nasenspray, denn die »Nasenspray-Abhängigkeit « ist zu einem weit verbreiteten Phänomen (bundesweit werden zehn Millionen geschätzt!) geworden. Es wird jedoch von Ärzten nicht allzu ernst genommen. Vielleicht sollten es die vielen Nasenspray-Opfer mal mit meiner Methode versuchen, denn es ist bei ihnen höchstwahrscheinlich auch der Pilz, der ihnen die Nase »dicht« macht. Man sollte die Ursache bekämpfen, nicht die Nasenschleimhaut! Dass diese und das Immunsystem nach einiger Zeit dann mit Entzündung reagieren, ist normal. Obwohl keine nachweisbaren allergischen Ursachen vorliegen, gehen Ärzte davon aus, dass extreme Temperaturwechsel (z. B. geheizte Räume und kalte Außentemperaturen im Winter), warme Getränke, Alkohol, Stress oder andere psychische Belastungen ursächlich sind. Kommt mir sehr bekannt vor! Nasensprays schaden der Nase eher, als dass sie helfen. Die Wirkung beruht darauf, dass die Gefäße in den Schleimhäuten der Nase verengt werden und sie dadurch erst mal abschwellen sollen, um besser Luft zu bekommen. Aber die Wirkung der schleimhautabschwellenden Substanzen klingt nach vier bis sechs Stunden ab und die Schleimhaut schwillt danach wieder (stärker) an (»Rebound«). Bei Dauergebrauch nimmt die Schleimhaut so starken Schaden, dass sie sich chronisch entzündet. Der in den meisten Tropfen und Sprays enthaltene Wirkstoff ist Xylometazolin. Xylometazolin ist in Apotheken in Deutschland aber nicht rezeptpflichtig. Es hat eine ähnliche Wirkweise wie Adrenalin (!) und bindet sich auch an dieselben Rezeptoren. Nach Resorption durch die Nasenschleimhäute entfaltet es sogar systemische Wirkung. Aus diesem Grund sollte es nicht von Patienten


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 Da es früher wohl sehr oft auch Frauen betraf, wurden diese schnell als Hexen, die von bösen Geistern besessen waren, bezeichnet und wie jedermann weiß, auch entsprechend behandelt. Noch dazu, wenn sie aufgrund fehlinterpretierter Gefühlsempfindungen auf der Haut selbst oft meinten, es liefen ihnen Spinnen oder Käfer über das Gesicht und dieses dann auch so artikulierten. Man muss sich mal in die damalige Zeit zurückversetzen. Kaum Körperhygiene (da gab es ja das Wort noch gar nicht), kein fließendes Wasser, in der dunklen Jahreszeit kaum künstliches Licht, keine Spiegel, überall Ungeziefer usw. Und dann der juckende und Gesichtszucken auslösende Hautpilz.


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 Fakt ist jedoch, dass es diese verschwundenen Sinneszellen (Härchen) ja gibt (gab)! Aber wo sind sie geblieben? Das erklärt aber immer auch noch nicht das permanente Pfeifen und Rauschen im Ohr, das man als Tinnitus bezeichnet und das schon so manch einen unserer Mitmenschen zur Verzweiflung gebracht und sogar zu extrem unschönen Handlungen getrieben hat. Besonders in der Nacht, wenn es ruhig und dunkel ist, und im Liegen, wenn der Blutdruck im Kopf höher ist, ist der Ton besonders laut und störend. Wie gesagt: Die Härchen »Sinneszellen« sind doch verschwunden oder degeneriert, wie können sie uns dann auf Dauer aber noch so eine Aktivität vortäuschen? Deshalb gingen meine Überlegungen dahin, was es für unseren Täter noch für Möglichkeiten geben könnte, dieses Rauschen und Zischen zu verursachen. Es hört sich an, wie das Rauschen des Wassers in einer Zentralheizung, bei der der Pumpendruck zu hoch oder die Rohrleitungen zu dünn dimensioniert sind.


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……..in sein zerstörerisches Spiel mit einbeziehen könnte. Bei der Erwähnung des Nervens Trigeminus haben viele sicher schon schlechte Erinnerungen, doch es geht noch weiter. Direkt unter dem Gehörgang im Schläfenbein in Höhe des Ohrläppchens liegt noch der sehr enge, knöcherne Fazialiskanal (Tunnel), durch den der Fazialisnerv von der Wange in den Schädel ein- und austritt. Dieser nicht ganz so bekannte Nerv (er kontrolliert die Mimik) nun macht, wenn er beschädigt oder z. B. von unserem Pilz attackiert wird, folgende ganz erstaunlichen Probleme: Lähmung (Fazialislähmung) der mimischen Muskulatur einer Wangenseite, hängender Mundwinkel, der Lidschluss ist nicht oder nur unvollständig möglich, die Tränensekretion ist vermindert und es kommt auch zu Geschmacksstörungen! Doch das ist noch nicht alles! Der Nerv Mandibularis, Ast des Auriculotemporalis, der wiederum ein Ast des Nervus Trigeminus ist, steuert die Kau- und Teile der Mundbodenmuskulatur sowie die Spanner des Trommelfells.


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Er jedenfalls, erst mal im Gehirn angekommen, hat dort alles, was er braucht. Sorgt nur ab und zu durch seine toxischen Stoffwechselprodukte und auch Fuselalkohole für Entzündungen im Hirngewebe und somit für die Unpässlichkeiten seines Wirtes, wie z. B. auch für seine Depressionen! Das dürfte auch erklären, warum viele ältere Menschen ………


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 John W. Olney dürfte Recht gehabt haben, ebenso auch die Japanischen Forscher in den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, wie jetzt ganz aktuelle Forschungsergebnisse aus Halle, Leipzig, Graz, München und Magdeburg ergaben. Dort wurde nämlich jetzt, im Jahre 2008, ein Enzym (Katalysator) entdeckt, eine sogen. Glutamin-Zyklase, das dafür verantwortlich ist, dass im Gehirn massenhaft Proteine verklumpen. Dies scheint als Kristallisationspunkt zu wirken, das Verklumpen ins Rollen zu ……….


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Auch in den Krankheitsherden im Gehirn von Patienten mit multipler Sklerose haben Forscher der Stanford University jetzt durch eine systematische Protonenanalyse krankheitsspezifische Proteine identifiziert. Bei der MS zerstören »immunologische Abwehrzellen « die Myelin-Isolation der Nerven. Dies führt zu den bekannten Sehstörungen, eingeschränkter Gehfähigkeit, Depressionen und Demenz! In der weißen Substanz der Plaques ließen sich verschiedene Formen krankhafter Veränderungen ausmachen. Es wurden alle enthaltenen Proteine ermittelt. Mehr als zweitausend Proteine kamen nur in den Plaques, nicht aber im benachbarten gesunden Hirngewebe vor. Einige der Proteine konnten die Wissenschaftler durch Computeranalysen bekannten Funktionen zuweisen. Achtung! Den meisten in den Plaques identifizierten Proteinen ließ sich jedoch keine physiologische Rolle zuordnen!


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