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Kinderbücher
Buch Leseprobe Polly, Melina Hilger
Melina Hilger

Polly


Das vergessene Kind

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Sie hörte ein Singen hinter dem Haus und rief zaghaft: „Hallo!“ Das Singen verstummte und kurze Zeit später kam eine blonde Frau um die Ecke des Häuschens. „Hallo mein Kind, hast du dich verlaufen?“ , „Ja“, antwortete Polly. „Komm erst mal herein in die Stube, du bist sicher durstig“. Drinnen stellte ihr die Frau ein Glas Milch hin und Polly sah sich um. Es gab ganz viele Bilder in dem kleinen Raum, ansonsten war er sehr spärlich eingerichtet. In der Ecke auf einem Kamin lag zusammengerollt eine rot getigerte Katze. „Darf ich sie streicheln?“ fragte Polly.“Natürlich“ war die Antwort. Polly ging zu der Katze und die ließ sich schnurrend streicheln. Polly war ganz glücklich, sie hatte sich schon immer eine Katze gewünscht, aber das war in ihrer Familie nicht drin. Die freundliche Frau erzählte ihr, dass die Katze Lurina hieß und dass sie bald Junge bekommen würde. “Wann?“ wollte Polly wissen. Sehr bald Liebes“. Polly war erstaunt – noch nie zuvor hatte sie jemand so genannt. Sie besah sich sehr genau die Bilder – es waren wunderschöne Bilder mit vielen Strahlen und Lichtern. „Hast du sie gemalt?“ - „Ja, die habe ich alle gemalt – ich bin Malerin und Heilerin – „Was heilst du denn?“ Polly war neugierig. Oh, ich heile Seelen. Polly fragte weiter: „Können denn Seelen krank sein?“Oh ja Polly, das können sie – manche Seelen sind zum Beispiel so verzweifelt, dass sie kein Licht mehr sehen und einfach sterben“.


 


Polly war sehr nachdenklich. Ob sie eine gesunde Seele hatte? Aber sie traute sich nicht zu fragen. Stattdessen stellte sie eine andere Frage: „Woran erkennt man denn, dass eine Seele krank ist?“ „Hmm, also ich sehe das immer“ meinte die Malerin – ″aber andere Menschen können das auch erkennen, vor allem wenn sie den Menschen gut kennen, dann spüren sie es auch, sie sehen es vielleicht nicht direkt – aber man kann es fühlen“.


 


Polly hatte so viele Fragen und am liebsten hätte sie die alle auf einmal gestellt, denn meistens hatte niemand Zeit und Lust ihr überhaupt zuzuhören. Aber diese Frau war so freundlich – trotzdem traute sie sich nicht, ihr all diese Fragen zu stellen. Eine Weile schwiegen sie und dann meinte die Frau – so als ob sie genau wusste, was in Pollys Herzen war: „Nun, liebes Mädchen, du kannst mich alles fragen – egal was es ist.“ „Wirklich?“ – Ja, wirklich!“ Polly nahm sich ein Herz und stellte die nächste Frage: „Kannst du auch sehen ob meine Seele krank ist?“ Ja, Polly-Mädchen, das kann ich“. Aber jetzt bekam Polly Angst und deshalb bog sie schnell ab ″woran erkennt man denn, wenn eine Seele krank ist?“ – „Meinst du wie ich das sehe – oder wie andere Menschen das sehen?


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