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Kinderbücher
Buch Leseprobe Paul Pinguin, Carlotta Bergström
Carlotta Bergström

Paul Pinguin


auf Entdeckungsreise

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Paul Pinguin ist ein Kaiserpinguin, zarte zehn Jahre alt und wohnt mit seinen Eltern Kurt und Conny sowie den jüngeren Geschwistern Karlchen und Pippi am Südpol. Einen Schlafplatz, wie du ihn Zuhause hast, gibt es für Pinguine nicht. Sie dösen manchmal im Stehen ein und wenn sie ganz müde sind, fallen sie einfach kopfüber und schlafen auf dem Bauch ein.


 


Natürlich leben Tiere auf eine ganz andere Art wie wir Menschen. Damit du dir vorstellen kannst, wo Pinguine leben, habe ich dir eine geographische Karte beigefügt. Du wirst staunen, wie weit der Südpol von Meereshausen entfernt ist. Einige tausend Kilometer trennen den kalten Südpol mit dem mitteleuropäischen Klima in Deutschland. Wo leben Pinguine? Der eigentliche Lebensraum der Pinguine ist das offene Meer, an das sie anatomisch hervorragend angepasst sind. Lediglich zum Brüten kehren sie an Land zurück; dort leben sie an den felsigen Küsten der südlichen Kontinente, in kühlen Wäldern der gemäßigten Zonen, an subtropischen Sandstränden, auf weitgehend vegetationslosen Lavafeldern, subantarktischem Grasland oder sogar auf dem Eis der Antarktis. Während die tropischen Arten standorttreu sind, entfernen sich andere im Winter teilweise mehrere hundert Kilometer vom Ozean, um zu ihren Brutgebieten zu gelangen.


 


Es ist ein herrlicher Wintertag am Südpol und Paul Pinguin spielt vergnügt mit seinen Freunden im Wasser. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, Fische zu fangen. Aber auch Fußballspielen gehört zu seinen Hobbies. Zusammen mit seinen Freunden Max und Moritz bilden sie ein starkes Team beim FC Plitschplatsch. Seit einiger Zeit jedoch ist Paul Pinguin mit sich und der Welt nicht mehr zufrieden. Morgens, wenn er aufsteht, hat er bereits schlechte Laune und streitet sich häufig mit seinen Geschwistern, so dass sie ihn auf den Namen „Stinkfisch“ getauft haben. Es muss sich etwas ändern, und zwar schnell. Eines Tages fährt ein großer Fischkutter am Südpol vorbei, um wieder auf Fischfang zu gehen. Als Paul die Schiffsbesatzung aussteigen sieht, kommt ihm die zündende Idee: Er haut ab! Paul war sich sicher, dass ihn seine Eltern davon abhalten würden seine geliebte Heimat zu verlassen. Also erzählte er ihnen nichts von seinen Plänen und verschwand ohne ein Wort zu sagen. Sobald er wieder Boden unter den Füßen spürte, wollte Paul sich bei seiner Familie melden. Da er keine Ahnung hatte, wohin der Fischkutter weiterfahren würde, blieb die Fahrt eine Überraschung für ihn. Die Schifffahrt dauerte für seine Verhältnisse ziemlich lange und langsam bekam Paul Hunger. So ganz genau wusste er nicht, wie er an die nötige Nahrung gelangen sollte. Was würden die Schiffsleute sagen, wenn sie ihn an Bord erspähten? Paul entschied sich für Risiko und kam aus seinem Versteck heraus. Die Schiffsleute staunten nicht schlecht, als ihnen plötzlich ein Pinguin über den Weg lief. Nach dem ersten Schreck erzählte Paul Pinguin ihnen von seinen Plänen auszuwandern. Die Männer brachen in schallendes Gelächter aus. Doch Paul blieb bei seinem Entschluss den Südpol zu verlassen und sich eine neue Heimat zu suchen. Da die Schiffsleute keine Unmenschen waren, bereiteten sie Paul Pinguin so gut es ging auf sein Abenteuer vor. Mittlerweile hatte der Fischkutter einige hundert Kilometer hinter sich gebracht und machte Halt in einem Hafen. Paul wusste gar nicht wie ihm in der neuen Welt geschah. Überall liefen wie wild Menschen durch die Gegend, Ware wurde aus den Schiffen entladen und Fahrzeuge durchkreuzten seinen Weg. Mein Gott, was herrschte hier doch für eine Unruhe. Nachdem die Schiffsmannschaft ihre komplette Ware ausgeladen hatte, stellte sich die Frage: Wohin sollte Paul nun gehen? Er hatte überhaupt keine Ahnung, wo er gerade war, wo er schlafen sollte, wie er an Essen und Trinken gelangte. Wie würden die Menschen auf ihn reagieren? Schiffskapitän Larson berichtete Paul, dass es in der Nähe einen Zoo geben würde, der herrlich am Meer gelegen sei. Vielleicht bestünde dort die Möglichkeit für ihn, eine Unterkunft zu finden. Nach einer kurzen Weiterfahrt auf dem Wasser, kam der Fischkutter am Zoogelände an. Kapitän Larson stieg aus und machte sich auf den Weg Richtung Zooverwaltung. Ein Gespräch mit dem Zoodirektor, Herrn Herzlich, ergab, dass Paul im Zoo bleiben durfte. „Juchhu, ich wohne ab sofort im Zoo“, jubelte Paul. Sein Abenteuer konnte voller Freude beginnen. Die Nacht verlief für Paul sehr unruhig, denn er musste sich seinen Schlafplatz mit mehreren Pinguinen teilen. Meine Güte, was machten die sich alle dick! Da Paul das schlechte Gewissen gegenüber seinen Eltern plagte, entschloss er sich bei ihnen anzurufen, um ihnen von seinem Aufenthaltsort zu erzählen. Herr Herzlich zeigte ihm, wo das Telefon stand. Mit zitternder Hand wählte Paul die Telefonnummer seiner Eltern. Mama Conny begann sofort zu weinen als sie Pauls Stimme hörte. „Paul, mein Junge, was machst du denn für Sachen? Wo bist du und wann kommst du nach Hause?“ fragte sie ihn schluchzend. Mit all diesen Fragen hatte Paul gerechnet. Paul erklärte seiner Mama, dass er mit einem Fischkutter mitgefahren sei und sich nun in Meereshausen in Deutschland befinde. Er musste seiner Mama hoch und heilig versprechen sich ab und zu bei der Familie zu melden. Conny hatte ein Gespür für die Gefühlsage ihres Sohnes und wünschte ihm viel Glück. Der nächste Tag begann mit einem leckeren Frühstück, das aus frischem Fisch bestand. Für Paul war es ein regelrechtes Festmenü, und das Beste war, er musste es sich nicht selber fangen, sondern das leckere Essen wurde ihm einfach vor den Schnabel gestellt. Nach so einer leckeren Mahlzeit machten sich die Pinguine auf zu ihrem Spielplatz, der aus einer großen Felslandschaft mit einem integrierten See bestand.


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