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Kinderbücher
Buch Leseprobe Märchenhafte Weihnachten, Christina Telker
Christina Telker

Märchenhafte Weihnachten


Märchen und Gedichte

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Antonia sucht den Weihnachtsmann


Der Sommer neigte sich dem Ende zu, der Herbst zog ins


Land ein. Solange die Sonne vom Himmel lachte, hatte


Antonia ihren größten Wunsch und Traum etwas vergessen


. Jetzt wo es kühler wurde, musste sie immer wieder


daran denken. Nun saß sie einsam auf ihrer kleinen Bank


vor dem Haus und grübelte über ihren Traum nach. „Was


hast du? Du siehst so traurig aus" meinte ihr kleines


Häschen und schaute seine große Freundin fragend an.


„Du kannst mir sicher auch nicht helfen" antwortete


Antonia „ich möchte einmal den Weihnachtsmann bei


seiner Arbeit beobachten und ihm helfen. Keiner kennt


jedoch den Weg und keiner kann mir helfen." „Vielleicht


kann ich dir doch helfen" tröstete das kleine Häschen. „Ich


kann ja mal meine Freunde draußen im Walde fragen."


„Würdest du das für mich tun?!" staunte Antonia. „Aber


gerne, du bist doch meine Freundin! Nun lass den Kopf


nicht mehr hängen, freu dich wie schön die Blätter tanzen.


Hole deinen Drachen, er steigt bestimmt bei dem Wind.


Heute Nacht hoppel ich in den Wald und frage mal die


anderen Tiere."


Antonia freute sich über die Aussicht und holte auch


tatsächlich ihren Drachen, stieg damit auf den Berg und sah


seinem gleiten zu." Schnell verging der Tag, Antonia


träumte davon wie ihr kleiner Freund durch den Wald zu


den Tieren ging. Zuerst schaute sich Hopps im Walde um


und versuchte Witterung aufzunehmen. ‚Wo finde ich die


Anderen' überlegte er. Weiter ging es in leisen Sprüngen.


Er hielt wieder inne, und schnüffelte nach allen Seiten. ‚Da?


War da nicht etwas?' noch etwas weiter, dem Geruch nach,


wagte er sich in den Wald. Dann sah er fast vor sich, einen


Hirsch stehen. Hopps trommelte seine Nachricht auf den


Waldboden „Großer Hirsch, kannst du helfen? Ich suche


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den Weihnachtsmann, weißt du wo er wohnt?"


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