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Kinderbücher
Buch Leseprobe König Vergesslich, Alice Höller
Alice Höller

König Vergesslich



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Das Monster unter dem Bett


Und wieder einmal ist es Abend und wieder einmal soll Prinzessin Heurika schlafen.


Sie kann und möchte aber nicht schlafen! Also zieht sie das volle Programm durch: „Ich muss mal Pipi!“


„Ui, jetzt hab ich aber Durst!“


„Mama? Ich muss dir ganz dringend noch etwas sagen …!“


So geht es eine ganze Weile, bis sie die Frage stellt, die den ganzen Abend verändern wird: „Papa? Kannst du bitte mal kommen?“


Natürlich kommt König Vergesslich sofort angerannt, um nach seiner Prinzessin zu schauen, ehe er wieder vergisst, wo er hinwollte.


„Ja, Heurika, was ist denn los?“, möchte er von seiner Tochter wissen.


„Du, Papa … Da sind so komische Geräusche unter dem Bett. Hör doch mal!“, fordert diese ihn auf.


Er lauscht in die Stille des Abends hinein und kann nichts, aber auch wirklich gar nichts, hören.


„Ich hör‘ nichts!“, sagt er darum etwas später.


 


„Ja, aber da ist so ein Kratzen und Klopfen … Ich glaube ja, da leben Monster unter meinem Bett“, flüstert Heurika geheimnisvoll.


„MONSTER? Wo???“, kreischt König Vergesslich erschrocken auf und springt in einem Satz auf Prinzessin Heurikas Bett.


„Mach es weg! Mach es weg!“, quiekt er ängstlich, während er von einem Fuß auf den anderen springt.


„Aber Papa, das musst doch DU machen“, grinst Heurika ihn an.


„Wer? ICH?“, will König Vergesslich erschrocken wissen.


Schreiend springt er von ihrem Bett herunter und läuft, immer noch schreiend, durch den langen Flur.


Die Königin, aufgescheucht von diesem Lärm, kommt ihm besorgt entgegengelaufen. 


„Was ist denn los, um Gottes Willen?“„Wieso?“


„Na, weil du schreist, als hättest du ein Monster gesehen“, erklärt die Königin.


„Monster? Wo??“, kreischt König Vergesslich panisch auf, während er auf die Kommode im Flur springt.


„Na, hier jedenfalls nicht“, grinst die Königin ihn an.


„Puh, dann ist es ja gut.“ 


Erleichtert klettert König Vergesslich wieder von dem Möbelstück herunter.


„Aber hiiiieeehier!“, ruft Prinzessin Heurika aus ihrem Zimmer.


Kurzerhand dreht sich die Königin entschlossen um und macht sich auf den Weg in die Küche.


Als sie Minuten später das Zimmer der Prinzessin betritt, kann diese


sich kaum noch vor Lachen halten, so lustig sieht ihre Mutter aus.


Die Königin hat sich für die Monsterjagd gerüstet!


Aber was hat sie da nur an?


Auf den Kopf hat sie sich einen großen Kessel gesetzt, der ihr als Helm dienen soll. Um diesen Kessel hat sie eine Kopftaschenlampe gebunden. 


Einen Pfannenwender hält sie angrifflsustig in ihrer rechten Hand und um den Bauch hat sie sich ein großes Kissen gebunden, das soll wohl ihre Rüstung sein.


Genau in diesem Moment betritt König Vergesslich das Kinderzimmer der Prinzessin. Erstaunt schaut er sie an. „Was hast du denn vor?“, fragt er seine Frau schmunzelnd.


„Ich werde jetzt die Monster aus Heurikas Zimmer vertreiben!“, behauptet diese siegessicher.


„Mo…MO…Moooonsteeeeer??“, stottert König Vergesslich völlig verängstigt.


„Ja, Monster!“, antwortet die Königin, ehe sie sich, wild entschlossen und auf das Schlimmste gefasst, vor das Bett legt.


Sie krabbelt etwas vor.


BÄNG macht es, weil sie mit dem Topf auf ihrem Kopf gegen die Bettkante gestoßen ist.


„Hast du dir wehgetan, Mama?“, möchte Heurika besorgt wissen.


„Nein, alles okay“, keucht die Königin.


Patsch …. Patsch …. Patsch …


„WAS machst du da?“, möchte der König, immer noch verängstigt, wissen.


„Ich versuche, ein Monster zu treffen und patsche wild vor mich hin – ich seh‘ nichts, der Topf rutscht mir ständig über die Augen“, murmelt die Königin etwas undeutlich.


Heurika sitzt kichernd in ihrem Bett.


...


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