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Nur Gutes sollte das Geheimnis der
Wikingergötter bewirken, so wollte es Odin.Aber in den falschen Händen konnte es Schlimmes anrichten.Also musste es beschützt werden.
Leseprobe 1
Die Fledermaus schwirrte hoch und ließ sich auf Felix’ Kopf fallen. »He!« Felix zuckte zusammen. »Was soll das?«»Ich glaub, die mag dich.« Chris grinste, als er mal einen Flügel und mal ein spitzes Ohr aus Felix’ rotem Haarschopf herausragen sah.Felix ließ das Licht der Taschenlampe auf die Steinmauer vor sich fallen und beugte sich vor. »Seht mal. Hier steht etwas geschrieben: Wenn du einer von uns bist, dann lass dich führen.«»Was hat das denn zu bedeuten?« Chris starrte auf die großen Buchstaben an der Mauer.»Hm –«, machte Felix nachdenklich. »Lass dich führen. Lass dich …« Er kratzte sich am Kopf und ertastete dabei die Fledermaus. »Ha! Das ist es. Ich hab’s!«»Ja?«, fragte Lilly ungläubig.»Na, das ist doch ganz klar«, fuhr Felix mit oberschlauer Miene fort. »Die Fledermaus soll uns führen …« Er nahm die Fledermaus vorsichtig von seinem Kopf und setzte sie auf seine Handfläche. »Ich wette, deshalb hat uns das Rätsel hierher geführt.«»Das ist Blödsinn«, sagte Chris.»Aber einen Versuch ist es wert«, fand Felix. »Flieg«, murmelte er. »Los, flieg! Zeig uns den Weg!«»Die rührt sich nicht.« Chris grinste. »Die macht es sich auf deiner Hand gemütlich.«»Flieg!« Felix blies Luft auf das Fell der Fledermaus.Die Fledermaus legte sich auf den Bauch und ließ die Flügel schlapp von seiner Hand hinunterbaumeln. Eindeutig genoss sie den warmen Luftzug, der über sie hinwegstrich.Lilly entfuhr ein Kichern. Und Felix glühten vor Scham die Ohren.Lillys Stimme gluckste. »Um die zum Fliegen zu bringen, müsstest du zaubern können.«»Na, dafür haben wir ja dich. Hier.« Felix setzte die Fledermaus auf Lillys Hand. »Versuch es mal.«Lilly kraulte der Fledermaus den Rücken. Felix hatte Recht. Einen Versuch war es wert. Langsam hob sie die Hand und – »Fliiiieg!«
Auf der Stelle, als hätte sie seit Jahren nur darauf gewartet, machte die Fledermaus einen Satz in die Luft, ließ einen schrillen Ton hören (Felix presste sich die Hände auf die Ohren) und flatterte durch den Gang davon.
Leseprobe 2
Lilly spürte, dass sie vor Entsetzen zitterte, als sich jäh auf ihren Gesichtern roter Feuerschein widerspiegelte. Sie spähten über den Felsen hinweg auf den Drachenberg. Er ragte weit über das Tal und den Hügel, auf dem sie waren, hinaus. Und schlagartig jagte aus seinem Gipfel heulend ein Feuersturm in die Luft und tauchte den Himmel in rotes Licht. Der Himmel glühte wie ein Feuerball. Und auf einmal war auf dem Berg die Burg Walholm zu sehen, riesig und so rot wie Blut...
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Felix denkt, Lilly sei verrückt. Und warum? Weil sie in Wirklichkeit eine Hexe ist. Und ehe Felix sich´s versieht, ist er mit Lilly auf der Jagd nach einem magischen Geheimnis der Wikingergötter. Mit dem Hengst Wirbelwind und der Fledermaus Agathe stürzen sie von einer ungeheuerlichen Geschichte in die nächste, verirren sich in einem gruseligen Schloss, finden sich einsam und verlassen auf dem Atlantischen Ozean wieder und geraten in die Fänge eines Verbrechers. Und dann ist da noch der geheimnisumwitterte Drachenberg der Feuerinsel. Die Finsternis des Vergessens ist das düstere Schicksal all jener, die in den Bann des Drachenbergs geraten. Und es droht auch Felix’ und Lillys Schicksal zu werden, außer …
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Ich finde die "Abenteuer von Felix und Hexe Lilly Moon" wahnsinnig spannend, sowohl für Mädels als auch für Jungs! Denn in der Geschichte hat zwar Lilly die magischen Kräfte, aber die Rolle von Felix ist genauso ausgeprägt, und Felix überzeugt durch seine cleveren Ideen, seinen Mut und seine Abenteuerlust.
Ich hab mit Felix und Lilly, dem Hengst Wirbelwind und der winzigen Fledermaus Agathe richtig mitgefiebert, konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und fand es schade, als das Buch zu Ende war. Hoffentlich folgt ein weiteres!
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