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Der Baum
„Hallo aufgewacht!"
Kaum, dass der neue Morgen sich zeigt, weckt die kleine
Meise ihre Mitbewohner.
„Ich bin ja noch sooo m€de", t.nt aus dem Kobel das Eich-
h.rnchen, „musst du denn immer so fr€h den Tag be-
ginnen?"
„Ja, ich muss, ich freue mich so auf den neuen Morgen!"
„Der Tag wird auch sch.n, wenn er etwas sp.ter beginnt",
entgegnet Springschnell.
„Nun komm schon, genie.e den jungen Morgen und freu
dich", fordert Frau Meise wie jeden Tag.
Seit Jahren bewohnten die zwei denselben Baum, waren
richtig gute Freunde geworden. Nur morgens mussten sie
sich erst ein wenig necken.
Viele G.ste hatten sie kommen und gehen sehen. Gerade
im letzten Fr€hjahr hatte Frau Lampe in der Wurzelh.hle
ihre Kinder aufgezogen. War das lustig gewesen, wenn die
kleinen H.schen voll .bermut herum tollten und die ersten
Spr€nge vollf€hrten.
Im Jahr davor hatte ein Fink in den Zweigen des Baumes
sein Nest gebaut. Wie fr.hlich tr.llerten die Kleinen den
ganzen Tag. Nur wenn sie zu fordernd nach Futter riefen,
wurde es Springschnell zuviel und er suchte f€r einige
Stunden das Weite. Stets kehrte er mit neuen Waldge-
schichten zur€ck und berichtete aufgeregt, was er geh.rt
hatte.
Nur in diesem Fr€hjahr gab es keine G.ste. Etwas traurig
waren die beiden schon dar€ber.
Was war das, kam da nicht jemand des Weges?!
„Ich bin ein kleines F€chslein und wandre durch die Welt.
Ich suche mir ein neues Haus, bleib, wo es mir gef.llt."
Immer n.her kam der etwas misst.nige Gesang.
Pl.tzlich blieb der Kleine stehen.
„Oh, was f€r ein sch.ner Baum und eine H.hle, wie f€r
mich geschaffen!"
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