Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Kinderbücher > Die Gögls
Belletristik Bücher
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Kinderbücher
Buch Leseprobe Die GöglsKristobal
Kristobal

Die Gögls


Bea und die wundersame Göglwelt

Bewertung:
(1)
jetzt bewerten

Aufrufe:
296
Dieses Buch jetzt kaufen bei:
Leider in keinem Online-Shop gefunden...

oder bei:
http://www.xinxii.com/editdocs.php?cPath=&pID=319114&cycle=new_product_preview%2
Drucken Empfehlen

3. KAPITEL DIE REISE DURCH DIE GÖGLWELT Während Bea sich mit ihrem neuen Freund auf den Weg zum Gögldorf macht, erklärt ihr der kleine Gögl einige Sachen über sich und die anderen Gögl-Wesen, die in der Flasche leben: So erfährt Bea staunend, das der Gögl schon 100 Jahre alt geworden ist. „Wie alt sind denn dann erst Deine Eltern und Großeltern?“ fragt Bea ungläubig, und als der Gögl antwortet, daß seine Eltern schon 500 Jahre und seine Großeltern gar schon 1000 Jahre alt sind, schüttelt sie lachend den Kopf. „Jetzt weiß ich es, Du willst mich nur auf den Arm nehmen!“ ruft sie, „So alt kann ja gar niemand werden. Glaubst Du wirklich, Du kannst mir sooo einen Bären aufbinden?“ Ihr kleiner pelziger Begleiter bleibt stehen und sieht ihr tief in die Augen. „Was ist das, einen Bären aufbinden?“ fragt er. Diesen Ausdruck hat er noch nie vorher gehört, aber nachdem er Bären kennt, fragt er sich natürlich, wie man so ein großes Tier jemand anderen aufbinden kann. „Einen Bären aufbinden, das sagt man bei uns, wenn einer jemand anderem etwas sagt, das nicht stimmt und hofft, daß der es glaubt. Und Du willst mir erzählen, daß Du 100 Jahre alt bist. Und Deine Eltern 500 Jahre und Deine Großeltern 1000 Jahre alt sind. Also willst Du mir einen Bären 24 aufbinden!“ Bea ist sich jetzt gaaanz sicher, daß das nicht stimmt, was sie von dem kleinen Kerl gerade gehört hat. Hat der doch wirklich probiert, sie, die kluge Bea, einfach für dumm zu verkaufen, ha, ha! Jetzt schaut der kleine Gögl aber gar traurig drein. „Ob Du es glaubst oder nicht, ich habe nicht gelogen.“ verteidigt er sich, „Wir Gögls sind zwar immer zu lustigen Streichen aufgelegt, Aber trotzdem sagen wir immer die Wahrheit....zumindest meistens!“ Bea zupft ihn an seinem weichen, flauschigen, pelzigen Ärmel und meint trotzig: „Trotzdem glaube ich Dir das nicht!“ „Mußt Du auch nicht. Aber trotzdem stimmt‘s!“ Bea merkt, daß ihr Kamerad schön langsam wirklich böse wird. Kann das vielleicht doch stimmen, und sie ist im Unrecht? „Ich mein ja nur... das klingt so unglaublich, weißt Du? Sieh mich einmal an: Ich bin acht Jahre alt. Meine Eltern sind... wart‘ einmal, meine Eltern, die sind... Naja, ich weiß nicht genau, aber bestimmt noch keine vierzig Jahre alt. Und meine Großeltern sind auch nicht viel älter. Und da kommst Du und behauptest, daß Du älter bist als meine Großeltern. Natürlich kann ich das nicht so leicht glauben!“ „Naja, kann ich mir vorstellen,“ meint der Gögl, „Aber bei uns dauert ein Jahr ja nicht so lang wie bei Euch da draußen. Ich habe Dir ja zuerst schon gesagt, daß die Zeit bei uns in der Flasche viel schneller vergeht als in Eurer Welt. Was bei uns ein paar Tage sind, ist draußen nur ein gaaanz kleiner Augenblick. Und wenn Du mit mir hier viel Zeit verbringst und ich Dir 25 die ganze Göglwelt zeige, werden in Deiner Welt gerade ein paar Minuten oder sogar nur Sekunden vergehen. Du siehst also, für Euch da draußen bin ich gar nicht so alt, nur für unsere Welt, in der Du jetzt bist, bin ich schon 100 Jahre alt.“ „ Und wie ist das dann mit mir?“ fragt Bea, „Wenn ich in dieser Welt bleiben würde, könnte ich dann auch so alt werden wie Ihr?“ Der Gögl kratzt sich mit seiner rosa Pfote sein weiches Fell zwischen den Ohren und denkt angestrengt nach: „Also, wenn ich ehrlich bin, ich weiß es nicht. Bis jetzt ist ja noch kein Mensch in unserer Welt geblieben. Aber wenn wir in meinen Dorf sind, kann ich ja einmal meinen Vater fragen. Vielleicht weiß der das!“ Naja, so ganz kann Bea zwar noch immer nicht glauben, daß ihr neuer Freund schon sooo alt ist, aber erstens denkt sie sich, es ist vielleicht besser, den kleinen Gögl nicht zuviel zu verärgern ( Der Bursche kennt nämlich den Weg zurück, und das ist für Bea seeehr, seeehr wichtig! ), und zweitens muß sie sowieso seeehr viel herumschauen und alles ansehen, daß sie jetzt keine Zeit hat, mit ihm darüber zu streiten. In der Göglwelt gibt es so viele komische, seltsame Tiere und Pflanzen, die Bea noch nie zuvor gesehen hat: Da liegen kleine, runde Steine mitten auf dem Weg... glaubt man zumindest - und kaum ist man näher als drei Schritte an diese ‚Steine‘ herangekommen - schwupp, springen sie in einem riesigen Satz fort! Bei dem ersten dieser ‚Steine‘, der einfach weggehüpft ist, als Bea sich genähert ist, da ist sie ganz schön erschrocken! Aber nach dem fünften, sechsten dieser Springsteine war 26 Bea schon darauf vorbereitet. Außerdem hat sie schon bald gelernt, zwischen normalen Steinen und diesen seltsamen Wesen zu unterscheiden: „Man muß immer nur darauf achten, ob unter den Steinen kleine Zehen herausschauen!“ hat der kleine Gögl gesagt, und siehe da: Mit ein bißchen Übung geht das ganz prima! Dann gibt es da noch diese ‚Spiralhasen‘! Über die hat Bea ganz laut lachen müssen, als sie das erste Mal so einen gesehen hat! Weil die nämlich den ganzen Tag fressen, haben sie sooo einen großen, dicken Bauch, daß ihre Pfoten nur mehr links und rechts vom Körper herunterhängen, ohne aber den Boden zu berühren. Aber trotzdem können sich diese Hasen ganz schön flink bewegen: Wenn sie weiterwollen, dann rollen sie sich über ihren dicken, runden Bauch ganz einfach auf ihr Hinterteil. Und im Gegensatz zu den Hasen, die Bea 27 aus ihrer Welt kennt, haben diese hier einen langen Schwanz, den sie wie eine Spirale einrollen können. Wenn sie sich nun auf ihr Hinterteil gedreht haben, setzen sie sich auf ihren eingerollten Schwanz. Dann federn sie sich mit diesem Schwanz einfach fort. Meistens kommen sie auch wieder auf ihrem Hinterteil auf. Aber manchmal hat einer von den Spiralhasen einfach zu viel Schwung genommen. Dann fällt er auf seinen dicken Bauch und springt noch eine Zeitlang auf und nieder, so wie ein aufgeblasener Gummiball, bevor er hin und herschaukelnd zum Stehen kommt! Boiiing, boiiing, macht er dabei, und das findet Bea also wirklich zum Schießen! Da wären ja noch sooo viel andere 28 Tiere, die Bea auf dem Weg zum Gögldorf auf dem Weg und neben dem Weg sieht. Und der kleine Gögl gibt ihr auch immer eine Antwort auf ihre Fragen. Also jedenfalls findet Bea das fremde Land iiirsinnig interessant! Während des Gesprächs sind Bea und ihr Freund auf eine Wiese gekommen, auf der das Gras golden schimmert. Zwischen dem Gras wachsen seltsame grüne und blaue Pflanzen, deren Duft süß und angenehm ist. „Wenn Du Hunger hast, können wir etwas essen.“ meint der Gögl. „Hmmm, das wäre schon etwas,“ antwortet Bea. Sie denkt daran, daß sie ja das letzte Mal zeitig in der Früh gegessen hat. „Aber ich habe ja nichts mit und Du auch nicht!“ wirft sie ein. „Na gut, dann zeige ich Dir jetzt etwas: bleib einfach stehen und atme den Duft der goldenen Wiese ein. Und Du wirst sehen, wie sich Dein Hunger stillt. Aber Du mußt wirklich gaaanz ruhig stehen bleiben, sonst passiert nichts, und Du wirst weiter Hunger haben!“ Bea bleibt also neben einer grün - rot gestreiften Blume stehen und tut, was ihr der Gögl aufgetragen hat. Und sie kommt dabei aus den Staunen nicht heraus: Zuerst schmeckt der Geruch nach frischem, herrlich süßem Bienenhonig, danach nach Äpfel, Bananen, Schokolade und Pfannkuchen. „Und jetzt stelle Dich neben eine der blauen Blumen!“ fordert sie der Gögl auf. Bea tut, was er ihr sagt, und siehe da, auf einmal spürt sie den Geschmack von frisch gepreßtem Orangensaft, der ihr die Kehle hinunterrinnt! „Das ist ja phantastisch!“ schwärmt sie. 29 „Du mußt immer nur an diese Sachen denken, auf die Du gerade Appetit hast.“ erklärt ihr der Gögl. „Dann erfüllen Dir die verschiedenen Düfte hier auf der Wiese Deine Wünsche, und Du wirst satt, ohne etwas in den Mund zu nehmen, zu kauen oder zu schlucken. Der Wunsch nach einem bestimmten Geschmack genügt, und Dein Magen wird gefüllt.“ Bea stellt sich sofort wieder neben eine der grünen Blumen und wünscht sich ein knuspriges Salzstangerl mit vieel, vieel Schinken und Käse darin. Und wirklich: Der Geschmack von ihrer Lieblingsspeise zerrinnt ihr auf der Zunge. Bea hält sich den Bauch, so satt ist sie schon. Dann sieht sie rüber zu ihrem neuen Freund. Der wischt sich gerade mit einem lauten, wohligen „Aaaah“ mit seiner Pfote über das Maul. Anscheinend hat er auch gerade genug gegessen. „Und was hast Du Dir jetzt gerade zum Essen gewünscht?“ fragt Bea, denn sie kann ja nicht sehen, was der Gögl gerade gegessen hat. „Ach, wir Gögls essen eigentlich alles, nur Fleisch, das will keiner von uns.“ antwortet ihr pelziger Kamerad. „Aber am liebsten habe ich gaaanz große Portionen Eis. Himbeereis, Zitroneneis, Kirscheis, Bananeneis, Erdbeereis, Gwitscheleis...“ „Ein was?...“ Bea hat noch nie etwas von einem ‚Gwitscheleis‘ gehört, obwohl sie sich da bestimmt gut auskennt. Sie meint sogar, daß sich keiner besser als sie auskennt bei den Eissorten. Aber Gwitscheleis, das kennt sie bestimmt nicht, das weiß sie!


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Sponsoren
Diese Seite merken:

© 2008 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!
suchbuch.de wird unterstützt von loadplanet.de


ExecutionTime: 0 secs