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> Kinderbücher > Die Abenteuer von Wichtelmann & Co
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Die Abenteuer von Wichtelmann & Co, Marianne C. Kruse
Marianne C. Kruse

Die Abenteuer von Wichtelmann & Co


Drei Geschichten

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Die weite Reise des Mäuschens Flinki Es war an einem Freitagmorgen und es begann zu schneien. Die Welt sah nach ein paar Stunden plötzlich ganz anders aus. Auf den Feldern lag eine dicke Schneedecke und unser Mäuschen Flinki fand sich in ihrer Gegend nicht mehr zurecht. Gestern Abend hatte sie sich vor dem Mauseloch bei den Eltern noch mit anderen Mausekindern getroffen, sie hatten noch alle zusammen haschen gespielt. Abends ist dann jedes Mausekind nach Hause gerannt, und unser Mäuschen Flinki, es hieß so, weil es immer so flink war, stand plötzlich alleine da. Unser Mäuschen sah sich um und wollte weiter spielen aber zum Schrecken war nur eine schwarze Krähe da, und die wollte nach dem Mäuschen picken, und so rannte das Mäuschen davon ins nächste beste Versteck. Nun heute Morgen wusste Mäuschen Flinki überhaupt nicht mehr, wo es war. Flinki lief nun den ganzen lieben langen Tag durch die Gegend. Überquerte Strassen und Gehwege und musste aufpassen, dass es nicht von einem Auto überfahren wurde. Bisher war sie nur immer auf den Feldern gewesen. Sie war jetzt schon so erschöpft, hatte Hunger und Durst und war so müde. Sie konnte nicht mehr weiter, so legte sie sich einfach unter ein Auto. Da war wenigstens kein Schnee und es war dort auch etwas wärmer. Am Abend ging dann ein Junge mit seiner Mutter spazieren. Es hatte mit dem Schneien aufgehört und es war heller Mondschein. So ein richtig schöner Winterabend, wie ihn die Menschen gerne haben. Als dann die beiden Spaziergänger an dem Auto vorbei kamen, unter dem das Mäuschen saß, machte es sich bemerkbar und piepte ganz laut. Der Junge hörte es auch sofort und schaute unter das Auto. Er sah das kleine Spitzmäuschen und wollte es auch gleich retten. Aber wie? Ihm kam da eine Idee. Der Junge nahm seinen Hut vom Kopf und fing das Mäuschen Flinki damit ein. Der Hut war so schön mollig, Flinki kuschelte sich gleich in den weichen Filz. Das Mäuschen wäre am liebsten in dem Hut geblieben. Der Junge brachte das Mäuschen hinunter in den Keller seines Wohnhauses. Am liebsten hätte er es ja bei sich behalten, weil es so niedlich war. Aber er sah ein, dass er so etwas dem Mäuschen nicht antun konnte. Der Keller war auch schön warm und es hielten einige Spinnen und Fliegen dort ihren Winterschlaf. Das war gerade recht für Mäuschen Flinki. Sie konnte sich daran erst einmal richtig satt essen und dann auch richtig ausschlafen. Sie freute sich nun schon auf morgen. Mal sehen was der Tag so brachte. Sicherlich gabt es in dem Keller noch viel zu erkunden. Als Flinki am nächsten Morgen erwachte, wusste sie erst gar nicht wo sie sich befand. Es dauerte einige Zeit, bis sie sich an den gestrigen Tag besinnen konnte. Plötzlich fiel ihr aber wieder ein, dass sie von einem Jungen gerettet und in den Keller gebracht worden war. Heute fühlte sie sich nun aber wieder pudelwohl. Sie suchte sich noch ein paar Fliegen und Spinnen, verspeiste alles und machte sich dann im Keller auf Wanderschaft. Der Keller war riesengroß. Was es da alles zu sehen gab. Das war natürlich alles viel interessanter als auf dem Feld draußen. Da standen jede Menge Fahrräder, große und kleine Räder, auch Kinderroller. Alles musste nun erstmal von unserem Mäuschen untersucht werden. In einem Keller war ein Puppenhaus, das sah so schön aus. Richtig toll, wie eine wunderbare Wohnung. Das Mäuschen probierte alle Stühle und Bettchen aus. Es sah alles so aus als wäre es für unser Mäuschen extra angefertigt. Flinki kletterte hoch in die obere Etage, da waren auch noch allerliebste Zimmer mit einer Puppenwiege. Unser Mäuschen legte sich fröhlich in die Wiege und probierte sie aus. Ach, war es da drin gemütlich. Wenn man etwas schaukelte begann die Wiege zu wippen und sie schaukelte von ganz allein weiter. Die warmen Bettchen waren so herrlich, am liebsten wollte man da gar nicht mehr raus. Darum schlief unser Mäuschen auch gleich in der Wiege ein und wachte erst nach ein paar Stunden wieder auf.


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


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