Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Kinderbücher > Das kleine Drachen Puff Puff
Belletristik Bücher
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Kinderbücher
Buch Leseprobe Das kleine Drachen Puff Puff , Katja Piel
Katja Piel

Das kleine Drachen Puff Puff


Adventskalenderbuch

Bewertung:
(6)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
458
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
erhältlich Amazon, BOL, Buecher.de, libri.de, thalia.de und über 1000
Drucken Empfehlen

Der kleine Drache Puff Puff hilft einer Entenfamilie in Not Puff Puff flog heute gemütlich über das Drachental. Er genoss die weihnachtliche Stimmung und fühlte sich glücklich. Er liebte den Schnee, die Gerüche von Drachenbratäpfeln und den Plätzchen, die Elviva in ihrer Hexenküche backte. Er war so in seine Gedanken vertieft, dass er fast das laute Meckern unter sich überhört hätte. Erstaunt flog er tiefer und sah dort eine Entenmama, die aufgeregt hin und her schwamm. Puff Puff landete auf einem Stein am Bachufer und versuchte zu verstehen was mit ihr los war. Da bemerkte er, dass sich ein Entenjunges in einem Stein eingeklemmt hatte. Es flatterte mit den kleinen Flügeln, und schnatterte ängstlich vor sich hin. Puff Puff stellte sich in den Bach und holte tief Luft. Diesmal ist es gut, dass ich kein Feuer speien kann, dachte der kleine Drache und pustete so kräftig er konnte gegen den Stein, unter dem das Entenjunge klemmte. Puff Puff musste mehrmals pusten, bis sich der Stein lockerte. Aber er gab nicht auf und endlich rutschte der Stein etwas weg und das Entenjunge hüpfte darüber hinweg, platschte ins Wasser und schwamm schnell zu seiner Entenmama. Die nahm ihn fest in ihre Flügel und sah dankbar zu dem kleinen Drachen. „Vielen Dank“, quakte sie. Puff Puff lächelte, erhob sich wieder, schaute noch einmal zurück und rief: „Bitte sehr. Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich Euch!“ Das kleine Eichhörnchen Es war sehr kalt heute. Aber der Himmel wölbte sich im schönsten Winterblau über das Drachental. In der vergangenen Nacht waren neue Schneeflocken auf der Erde angekommen und als Puff Puff am frühen Morgen aus seiner Drachenhöhle schaute, war das ganze Tal von einer weißen, glänzenden Schneedecke eingehüllt worden. Freudig sprang der kleine Drachen nach draußen und wollte sofort zu Elviva – seiner Hexenfreundin –, um sie zu einer Schneeballschlacht zu überreden. Er hob sich schnell in die Lüfte und wollte die Abkürzung zu ihrem Haus fliegen, da sah er tief im Schnee etwas Braunes. Als er tiefer flog, bemerkte er, dass es sich um ein kleines Eichhörnchen handelte, was bibbernd im Schnee saß. Puff Puff landete direkt neben ihm. „Bist du verletzt?“, fragte er es und schaute es besorgt an. Das Eichhörnchen fror aber so entsetzlich, dass es nicht mehr sprechen konnte. Da nahm Puff Puff das kleine Knäuel und flog mit ihm im Arm zu Elviva‘s Haus. Im Haus angekommen, fütterte die kleine Hexe das halb erfrorene Eichhörnchen mit ihrer selbstgemachten Zaubersuppe und nach einigen Löffeln konnte es auch wieder sprechen. „Vielen Dank! Ich habe vor lauter Schnee meinen Bau nicht mehr gefunden und irrte die ganze Nacht umher.“ Der kleine Drache blickte wissend seine Freundin an. „Statt einer Schneeballschlacht schlage ich vor, dass wir unserem neuen Freund helfen, sein zu Hause wieder zu finden!“, rief er. Das Eichhörnchen sah ihn dankbar an. Die Hasenfamilie Puff Puff erwachte heute sehr früh, weil er unbedingt mit Elviva endlich die geplante Schneeballschlacht machen wollte. Ohne Frühstück flog er direkt zu ihrem Häuschen im Tannenwald und hörte schon wieder ein Tier in Not. Der kleine Drache lächelte. Was soll’s, dachte er, dann helfe ich eben heute noch einmal. Schließlich ist Weihnachtszeit. Fröhlich flog er tiefer und sah sich auf dem weißen Waldboden suchend um. Wo kam denn der Hilferuf her? Da sah er eine Hasenmama, die aufgeregt im Schnee nach ihren Kindern suchte. Puff Puff landete neben ihr. „Kann ich dir helfen?“, fragte er höflich und die Hasenmutter sah ihn erst ängstlich an. Schließlich fasste sie Vertrauen und sagte mit zitternder Stimme: „Ja, meine Kinder sind verloren gegangen. Bitte hilf mir, sie zu suchen.“ Puff Puff dachte kurz nach und fing wieder an zu pusten. Dabei wirbelte der frisch gefallene Schnee auf und der darunter liegende Waldboden leuchtete grün-braun hervor. Den ganzen Vormittag pustete er Schnee fort, als er schließlich in einer kleinen Höhle zwei verängstigte Hasenkinder fand, die sich zitternd im Arm hielten. Die Hasenmutter hoppelte auf die beiden Kinder zu und nahm sie erleichtert in die Arme. Als sie sich zum Dank umdrehen wollte, war Puff Puff schon wieder in der Luft und rief: „Fröhliche Weihnachten!“ Der Zauberschlitten Elviva und Puff Puff standen oben auf einem Hügel – vor sich einen Schlitten, der schon aufgeregt mit seinen Kufen hin und her schlitterte. „Kann es gleich los gehen?“, fragte der Schlitten piepsig. Puff Puff lachte und zwinkerte Elviva verschwörerisch zu. Dann hopste er gefolgt von Elviva schnell auf den Schlitten, stupste sich mit seinem Schwanz ab und der Schlitten raste den Berg hinab. Kreischend krallte sich Elviva an Puff Puff fest und sie lachten laut. Wenn sich ihnen ein Baum in den Weg stellte, flog der Schlitten einfach darüber hinweg. Oder fuhr einen großen Bogen, um ihm auszuweichen. Am Fuß des Berges angekommen, flog der Schlitten mit ihnen gemeinsam wieder hinauf und die Fahrt ging von vorne los. Erst abends gaben sie erschöpft auf und Elviva verteilte ihren leckeren Zauberhexenkakao und Drachenkekse. Dann fing es wieder an zu schneien und sie standen mit offenen Mündern da und fingen die Schneeflocken auf. „Elviva“, fragte Puff Puff und sah sie an. „Ja“, antwortete die kleine Hexe und öffnete den Mund gleich wieder. „Was wünscht du dir vom Weihnachtsmann?“ Beide schauten in den Himmel. „Nichts, kleiner Drache. Ich möchte, dass alles genauso bleibt, wie es gerade ist“, antwortete sie. „Ich auch“, murmelte der kleine Drache. „Ich auch.“


 


 


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Sponsoren

© 2008 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!
suchbuch.de wird unterstützt von loadplanet.de


ExecutionTime: 1 secs