Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Kinderbücher > Adrians abenteuerlicher Flug ins
Belletristik Bücher
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Kinderbücher
Buch Leseprobe Adrians abenteuerlicher Flug ins , Verena Leinemann
Verena Leinemann

Adrians abenteuerlicher Flug ins


Traumland

Bewertung:
(3)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
113
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
www.catbooks.de
Drucken Empfehlen

„Was glaube ich euch nicht? Was müsst ihr mir erzählen?" Ratlos sah Adrians Mutter von einem verlegenen Amadeus zu einem knallroten Adrian.
„Also, Mutti, das ..., das ... ist so ...", begann Adrian herumzustottern. „Halt uns jetzt bitte nicht für verrückt ...", und er berichtete ihr alles, was seit dem Moment geschehen war, als ihm zum ersten Mal der dunkelblaue Luftballon begegnet war.
Adrian erzählte und erzählte. Ab und zu ergänzte Amadeus seinen Bericht mit ein paar Einzelheiten aus dem Traumland.
„Das ist unglaublich! Einfach unglaublich!", rief Adrians Mutter, nachdem die beiden schließlich ihre Geschichte zu Ende erzählt hatten. „Seid ihr auch sicher, dass ihr keinen Sonnenstich habt? Vielleicht sollte ich bei euch mal Fieber messen?"
„Uns geht's prima", versicherte Amadeus, der wieder mutiger wurde. „Nur hab ich wieder dieses komische Gefühl, das ihr Hunger nennt. Wie wär's mit etwas zu essen?"

Kurze Zeit später saßen sie alle um den Küchentisch und aßen Pfannkuchen, die Adrians Mutter schnell gebacken hatte.
„Allmählich denke ich, mir bleibt gar nichts anderes übrig, als euch eure Geschichte zu glauben", seufzte Adrians Mutter. „Denn so etwas Unglaubliches hättet ihr euch doch nicht ausdenken können. Trotzdem - das ist einfach fantastisch! Meint ihr nicht, ich könnte mal jemanden aus diesem Traumland treffen, damit ich sehe, dass es wirklich existiert?"
„Sie könnten ja mal mit Adrians Ballon hinfliegen", schlug Amadeus vor.
„Cool! Das wäre echt stark", fand Adrian. „Traust du dich das wirklich, Mutti?"
„Nun, das scheint mir doch ein wenig drastisch zu sein. Gibt es denn keine einfachere Lösung? Könnte ich nicht hier irgendjemanden treffen? Kennt ihr denn niemanden, der auch ins Traumland fliegt?"
Adrian und Amadeus schwiegen und dachten nach. Wie konnten sie Adrians Mutter nur dazu bringen, ihnen zu glauben?
„Ich kenne da vielleicht jemanden", meinte Amadeus plötzlich überraschend. „Ich war einmal der Traumgefährte von einem Jungen, der auch in dieser Stadt wohnte. Vielleicht lebt er immer noch hier und kann sich noch an mich erinnern."
„Gut. Weißt du noch seinen Namen? Dann finden wir seine neue Adresse bestimmt im Telefonbuch", schlug Adrians Mutter vor.
Adrian flitzte gleich los und holte das Telefonbuch.
„Rainer Maria Ringeltaube", antwortete Amadeus wie aus der Pistole geschossen.
Aufgeregt blätterten sie bis zum R und beugten sich eifrig über das aufgeschlagene Telefonbuch.
„Rel - Rhe - Rie - Ringeltaube! Hier ist er!", rief Adrian und deutete auf die Stelle. „Fischergasse 14 wohnt er", las Adrians Mutter vor.
„Dann kommt mal mit, dort fahren wir jetzt hin!"

Nach einer kurzen Autofahrt erreichten Amadeus, Adrian und seine Mutter die Fischergasse. Das Haus mit der Nummer 14 hatten sie schnell gefunden und tatsächlich - auf dem Türschild stand: „Rainer M. Ringeltaube".
„Nun bin ich gespannt. Hoffentlich hält er uns nicht für total übergeschnappt", meinte Adrians Mutter nervös und drückte auf den Klingelknopf.
Auch Adrian war sehr gespannt auf Amadeus' früheren Träumer. Doch als die Tür geöffnet wurde, erlebten sie alle eine große Überraschung: vor ihnen stand die Luftballonverkäuferin.
Sofort entstand ein unglaublicher Tumult. Während sich Adrians Mutter für die Störung entschuldigte, rief Adrian: „Endlich weiß ich, wo Sie wohnen! Ich habe Sie ja soo gesucht, als ich meinen Ballon verloren hatte."
Und Amadeus schüttelte sich vor Lachen und prustete zwischendurch: „Du ... solltest ... ihnen ... wirklich ... sagen ... wer ... du ... bist."
Endlich kam auch die Luftballonverkäuferin zu Wort und sagte mit erstaunlich tiefer Stimme: „Kommt doch alle erst mal rein. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, mich umzuziehen. Wenn ihr mich also einen Moment entschuldigt. Ich bin gleich wieder da."
Adrian und seine Mutter sahen ziemlich verständnislos drein, als sie dem immer noch vor sich hin kichernden Amadeus ins Wohnzimmer der Luftballonverkäuferin folgten. Dort stupste Adrian Amadeus in die Seite und sagte ärgerlich: „Jetzt hör schon auf, dauernd so zu lachen. Erklär uns lieber mal, was hier los ist."
„Ja, habt ihr das denn nicht verstanden? Die Luftballonverkäuferin ist Rainer Maria Ringeltaube!"
„Wirklich?!", staunte Adrian. „Warum verkleidet er sich denn als Luftballonverkäuferin?"
Auch Adrians Mutter wunderte sich. „Diese Geschichte wird wirklich immer verrückter. Ein Junge, der aus dem Traumland kommt, ein Mann, der sich als Luftballonverkäuferin verkleidet, was wird da wohl als nächstes passieren?"


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Sponsoren

© 2008 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!
suchbuch.de wird unterstützt von loadplanet.de


ExecutionTime: 0 secs