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Nip und Muc


Ein total normales Leben

von C. K. Franklin

fantasy
Ausstattung:
210 Seiten und 18 lustige Zeichnungen
Preis:
12.95 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
Muc Spassverlag
Kontakt zum Autor oder Verlag:
MucMcMiccs@web.de
Leseprobe

Muc kam wie jedes Kind mit neun Jahren in die Schule, und es hatte Niemand glauben wollen, aber er hatte es geschafft. Im Jahr 2002, also nach nur 18 Jahren, bekam er sein hart verdientes Fachabitur. Wer nun glaubt, Muc hatte ein leichtes Leben, der irrt sich.

Die 2. Klasse war die Lieblingsklasse von Muc, deshalb hat er sie auch dreimal besucht. Als er mit der Grundschule fertig war, hat er es geschafft sein derzeitiges Lebensziel zu erreichen, er durfte auf die Hauptschule gehen. Mit 14 Jahren besuchte er die 5. Klasse der Hauptschule. Doch sein Glück war aufgebraucht. Als Mucs Eltern davon erfahren haben, sagten sie ihm, dass er bitte nicht böse sein soll, aber sie können keinen Streber in der Familie dulden. Da er ja schon 14 war und alleine onanieren konnte, haben seine Eltern ihn rausgeworfen.

Nun stand er da, nass vom leichten Münsterregen, und eine Träne bahnte sich ihren Weg zu seinen Lippen. Als Muc den salzigen Geschmack der Träne schmeckte, der ihn an das Meer erinnerte, zog er von Dannen.

Er zog in das heruntergekommenste Hochhaus der Stadt. Der Ausblick aus dem Fenster war nicht sehr aufregend, da er sich nur ein kleines Zimmer im Keller leisten konnte. Eigentlich war es die Abstellkammer, der senilen, grauhaarigen Oma Biggs. Da Oma Biggs kaum Geld hatte, war die Miete auch nicht sehr billig. Muc musste jede Woche zwei Gramm bestes Peace an die nette alte Dame zahlen.

Als Muc dann 1994 in die 7. Klasse kam, lernte er einen anderen aus Überzeugung begeisterten Kiffer kennen, sein Name war Nip. Die Lebensgeschichte von Nip werde ich später ausführlich erzählen.
In demselben Jahr machte Muc ein Mopedführerschein und er tapperte sich ein schwarzen Piaggio Typhohn den er noch flugs frisierte. Das Moped mit einem 180ccm Leichtmetalzylinder und einem Tuningauspuff ausgestattet war schon recht zügig, leider konnte niemand sagen wie schnell es war, da der Tachometer nur bis 120 Km/h anzeigte. Passanten sollen der Polizei aber berichtet haben, dass ein durchgeknallter Teenager mit ca 200 km/h auf einem Roller in der Innenstadt unterwegs gewesen sei.

Da Muc in regelmäßigen Abständen nach Holland böschte, hatte das Moped, das er auch heute noch fährt, nach neun Jahren schon 3 243 400 km gelaufen.
Nip Nipponsipp war am 20.04.1975 in Münster geboren. Als er den Hauptschulabschluss geschafft hatte, baute er auf das schönste Hochhaus der Stadt ein Spitzdach und zog dort ein. Ärgerlich war nur, dass er keinen eigenen Eingang hatte, nur eine Strickleiter, die bis zum Boden reichte.

Nip hatte alles was sich Muc auch gewünscht hatte. Er hatte ein Sofa, einen Stuhl, einen Fernseher, zwei Rippenunterhosen, und sogar ein eigenes Bett.

Die wahre Geschichte, die ich euch in diesem Buch erzähle, fängt aber erst an, als Muc sein Fachabitur gemacht hat und sich vorgenommen hat die Sommerferien auf 3 bis 4 Jahre zu verlängern.

Muc und Nip waren die besten Freunde, sie haben sich acht Tage in der Woche getroffen. Andere soziale Kontakte haben sie nicht gepflegt. Die meisten Mitmenschen machten sich über Muc und Nip lustig, weil sie scheiße aussahen. Muc hatte rote strubbelige Haare, eine Kassenbrille und dunkele Kotletten. Nip hatte schöne lange braune Haare und wenn da nicht diese sehr auffallende, maskuline, gigantische Nase gewesen wäre, hätte man ihn für einen femininen Mitmenschen halten können. „Es muss spät geworden sein gestern Abend“ dachte Muc bei sich als die ersten Sonnenstrahlen der Nachmittagssonne seine Füße, die weit aus dem Bett ragten, wärmten. Muc wohnte in einem kleinen Kellerzimmer, doch es reichte ihm. Es war genug Platz für ein Bett, welches tagsüber als Sofa umgebaut wurde. Also die Bettdecke wurde in die Ecke geschmissen und man stetzte sich auf die Isomatte. Dann war da noch ein Sitzsack und ein aus der Dunkelheit hervorschimmernder Hocker. Auf diesem Hocker befand sich das Heiligtum von Muc und seinem Freund Nip, eine ca. 50cm hohe, knallrot leuchtende Wasserpfeife. Sie war aus alten Quattro Röhren gebaut, die Muc und Nip in den letzten Sommerferien im Zeltlager haben mitgehen lassen. Verstreut auf dem Boden lagen zahlreiche Dosen sowie Zigarettenstummel und anrüchige Zeitschriften.

Nachdem Muc noch einige Zeit liegen geblieben war um die wohlige Wärme, die unter seiner Decke herrschte zu genießen und seinen letzten Rest aus der Wodka Flasche, die neben dem Bett lag, zu leeren, drehte er sich ganz langsam aus seinem Bett heraus. Als seine Füße den Teppich mit der doch sehr interessanten Braunfärbung erreichten, durchfuhr ihn ein Kribbeln und er entledigte sich seines allmorgendlichen Rülpsers.

Auf der Suche nach einem noch rauchbaren Rest einer Zigarette oder eines Joints, den er nicht rauchen wollte, weil er süchtig war, sondern nur aus Gewohnheit, trat er, wie jeden Morgen, auf seinen gelben Sack der sich mit jedem Tag ein bisschen mehr in Richtung Mülleimer zu bewegen schien.

Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren dachte sich Muc, er lässt das Baden heute mal weg. Es wäre auch ein bisschen schwer geworden da Muc keinen eigenen Wasseranschluss besaß und seine Nachbarn gestern das Wasser aus ihrem Gartenteich abgelassen hatten.

Schnell noch eine Morgentüte gefriemelt und schon machte er sich auf den Weg zur Garage. Ein wenig langsam und unbeholfen zog er die Abdeckplane von seinem Motorroller und schob ihn in Richtung Ausgang. Dort angekommen, das zweite Problem: Muc hatte in der einen Hand den Joint, mit der anderen Hand notdürftig den Roller gestützt. Doch Muc hatte bereits Übung darin das Garagentor mit den Zähnen aufzumachen um dann anschließend seinen Kopf gegen das Tor zu drücken und es aufzuschieben. Man konnte bereits einen bräunlichen Abdruck seiner nicht gerade kleinen Frisur an dem Tor erkennen. Ein bisschen erinnerte dieser Fleck an einen über-dimensionalen Pinsel.

Draußen angekommen kniff Muc seine Augen schützend zusammen und versuchte sich allmählich an die grelle Sonne zu gewöhnen. Er schnipste mit einer flüssigen Handbewegung seinen Joint in Nachbars Garten, schwang sich auf seinen Roller und versuchte verzweifelt diesen anzutreten. Nach vier oder sechs Versuchen stotterte der Roller kurz auf, Muc zog kräftig am Gashahn, der Roller heulte auf, sein Hinterreifen krallten sich in den Asphalt der Garagenausfahrt und zog den restlichen Roller scheinbar zeitverzögert hinter sich her.

Tschil wollte einen Joint rauchen, fand aber kein Feuer. Deswegen rauchte er sich eine Zigarette.

Der Roller knatterte wie ein alter Rasenmäher und bei jedem Zug am Gashahn schossen kleine Rauchschwarden aus den vielen kleinen Löchern des Auspuffes heraus. An Mucs Fahrstil erkannte man wie aufgeregt er war, denn Nip hatte heute eine neue Sorte Gras bekommen. Muc schaute auf seinen Arm und hoffte eine Uhr zu entdecken. Er dachte dabei laut „Hoffentlich is Nippi schon wach, is ja noch früh van daag“. Im selben Augenblick verdunkelte sich der Himmel, es war rabenpechschwarze Nacht. Ein wenig verwundert schaute Muc gen Himmel. Was er dort sah hätte er niemals für möglich gehalten, am Himmel schwebte ein riesengroß gigantischer Luftballon. Da Muc nicht dull war, ist ihm sofort bewusst gewesen, dass es sich nur um einen Zeppelin handeln kann. Als Muc die Werbung auf dem Zeppelin mit der Aufschrift „Klecks´s, das Kopfschmerzen-Bier“ las, kam ihm schlagartig die Erinnerung an den vorherigen Abend. Er verdränkte dieses Gefühl gekonnt.

Klappentext

C.K.R.R.W.J.A. Franklin

 

Ein total normales Leben

Das offizielle Buch zum Film „Se Muwi“

 

Warnung

Bitte niemals nüchtern lesen.

Please do never read without gras and / or alcohol.

 

Ein Buch. geschrieben von C.K.R.R.W.J.A. Franklin

Erschienen bei Muc Spassverlag ©

Hergestellt von WaveProductions Inc ©

 

KOMENTARE

 

    „...ein deutliches Zeichen für die Verwahrlosung der Jugend und unser Kultur

Otto Hermann (Stitftung Kultur und Kammerspiel)

 

    „Dieses Buch zu lesen ist so interessant wie einer Kakerlake beim Scheißen zuzusehen. Es ist schlecht geschieben und beruht auf keinerlei fundierter Erkenntnis. Es steht zu Recht auf dem Index der Jugendgefährdenden Schriften.“

Wilhelmine Schnackefatz (Tagesblatt Aktuell)

 

    „Ich hab selten so gelacht. Weißt bescheid?“

Klumklum (Obdachloser / Köinig bei den Kurredutten)

 

    „Eines der wenigen Bücher die ich schon nach fünf Seiten weggelegt habe.“

Ursula Meier (Verlegerin und Kinderbuchautorin)

 

    „Dieses Buch ist nicht lesenswert. Die Geschichte ist nur ein verrücktes Hirngespinst eines einsamen, alten Mannes. Aber woher weiß er das mit meinem Garten?“

Herr Menzel (Lehrer)

 

    „Diese absurden Geschichten sind von einem antichristischem, gottlosem Gehalt. Die Ehrfurcht vor dem Vater und Jesus wird ins Lächerliche gezogen.“

Martin Scheinheilig (Gemeindepfarrer)

 

    „Ein Taugenichtsroman wie Hesse und Böll ihn geschrieben haben könnten. Sie verwechseln Realität und Wirklichkeit. Ein Comic ohne Bilder.“

Nip Nipponsipp (Hauptcharakter eines Buchs)

 

    „Sehr amüsant, aber das Ende ist Scheiße. Bekommt Muc jetzt seine angebetete Angie oder nicht? Ich muss es wissen!“

Muc McMiccs (Dorftrottel)

 

    „Ich hab´ das Buch gar nicht gelesen. Es hat mir aber trotzdem weiter geholfen. Man kann da prima Papierfilter draus drehen.“

Tschil Chillum (Marijuana-Großhändler)

 

„Ich kann kein deutsch, aber die Internetseite des Buches gefällt mir gut, bis auf die Tatsache das dort keine nackten Frauen zu sehen sind“
Prinz Harryson Tronnachfolgerson

 

„Wie man aus Scheiße Geld macht hat uns Helge Schneider ja schon bewiesen, aber das hier widerspricht jeder menschlichen Logik“

Kalle Blomquist (Tageswoche Abendblatt)

 

Einleitende Zitate

 

„Kein Mensch ist vollkommen, solange er nicht von einem vollkommenen Menschen gesagt bekommt er ist vollkommen.“

J.R. Peacehill

 

 

Wir sind alle Wellen in einem Ozean, und wir werden an der Küste zerschellen, dass ist unsere Bestimmung. Wenn eine Welle Angst vor dem Zerschellen hat, hat sie nicht verstanden, dass sie nicht nur eine Welle, sondern hauptsächlich ein Teil des Ozeans ist.“

The Thurthday-Man

 

„Man kann den Sinn des Lebens erst verstehen, wenn man den Tod begriffen hat.“

The Thurthday-Man

 

Rezension

Das Buch ist niveaulos und schlecht geschrieben, macht aber jede Menge Spaß beim Lesen. Die Buchstaben sind etwas größer, damit man es auch betrunken lesen kann.

 

Der Autor

 

PS: Die Inhalte auf dieser Website sind aus der unkorrigierten Rohversion. Das gedruckte Buch ist weitgehend fehlerfrei. Wer trotzdem Fehler findet kann sie dem Regenwald spenden.