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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Die schwarzen Steine, Rike Moor
Rike Moor

Die schwarzen Steine



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Absolute Stille herrschte so kurz vor der morgendlichen Dämmerung. Lediglich die Geräusche der Jagdgruppe, die sich ihren Weg durch das Unterholz bahnte, störten die alles vereinnahmende Ruhe zu einer Zeit, wenn selbst der Dschungel schlief. Dichter Nebel bedeckte den Waldboden am zweiten Tag nach dem Kampf in der Höhlenschlucht. Die letzte Rast hatte nicht länger als nötig gedauert, zum einen, weil sich das Gelände für einen längeren Aufenthalt schlichtweg nicht eignete, und zum anderen, weil alle Manori das Lager am See so schnell wie möglich erreichen wollten, da dort ihre zurückgelassenen Stammesmitglieder auf sie warteten. An dieser Entschlossenheit änderten auch die davon getragenen Verletzungen nichts, die allesamt nicht lebensgefährlich waren, aber dafür zahlreich. Am schlimmsten hatte es die Krieger erwischt, während die Jäger glimpflicher davongekommen und die Späher nahezu unverletzt geblieben waren. So stellte es für sie auch kein Problem dar, die Gruppe zielsicher durch das unwegsame Gelände zu führen. Ihr silbernes Auge erlaubte ihnen zu sehen, als wäre es Tag. Dafür sorgte der Silberfaden, eine besondere Pilzart des Dschungels, der durch eine symbiotische Verwachsung mit dem Auge und dem angrenzenden Gesichtsfeld seinem Träger eine besonders gute Nachtsicht verlieh.

Auch Nairi besaß so ein silbernes Auge. Obwohl ihr derzeit keine Aufgabe zufiel und sie innerhalb der Jagdgruppe entspannt hätte mitlaufen können, glitt ihr Blick aufmerksam umher. Als Späherin lag es ihr schlichtweg im Blut. Gelegentlich nahm sie das fluoreszierende Glimmen anderer Silberfäden in der Nähe wahr, wenn sich deren Träger in ihre Richtung umsahen. Bis auf dieses herausstechende Merkmal gehörte Nairi, zumindest vom Aussehen her, zu den eher unscheinbareren Vertretern ihres Volkes. Ihre blaue Hautfarbe zählte zu einer der häufigsten bei den Stämmen der Manori. Die volkstypische, gewellte Stirnplatte überragte den Haaransatz um die Breite von gut vier Fingern, während das dunkelblaue Haar offen auf ihren Schultern lag und den entlang des Genicks und dem Kinnansatz verlaufenden, hellblauen Fadenpilz verbarg. Anders als der Silberfaden diente dieser Pilz nur der Verschönerung ihres Körpers und hatte bei der Verwachsung ein ganz individuelles Muster ausgebildet. Die Verzierung breitete sich in Form von feinen, flachen Verästelungen bis zum Genick und den Schultern aus, um von dort großflächig den Rücken, die Außenseite von Armen und Beinen sowie die Finger und Zehenspitzen zu überziehen. Der Großteil dieses Musters lag jedoch verdeckt unter ihrer Kleidung. Den Aufgaben einer einfachen Späherin angemessen, trug Nairi lediglich eine knielange Lederhose, eine ärmellose Stoffweste mit Lederbesatz an den Seiten und weiche Lederschuhe, die sich dazu eigneten, nahezu lautlos auf jedem Untergrund vorwärtszukommen.

Anders als sonst bemühte sie sich nicht um geräuscharme Schritte und richtete nach einer Weile ihren Blick hinauf zum Himmel. Das nächtliche Gewand mit seiner sternenlosen Dunkelheit wirkte düster und geheimnisvoll, unangenehm geheimnisvoll für ihren Geschmack. Dennoch barg es zusammen mit den abwesenden Tierlauten das Versprechen auf baldige Veränderung und entlockte Nairi ein leises Seufzen. Im Moment fühlte sie sich während dieser dunklen Tageszeit mehr als unwohl.

„Ist mit dir alles in Ordnung?“, hörte sie Yriiel von der Seite her leise fragen.

Seit die Jagdgruppe die Höhlenschlucht verlassen hatte, war er ihr ständiger Begleiter geworden und ließ sie nur noch in Ausnahmefällen aus den Augen. Nairi schenkte ihm einen längeren Seitenblick, ehe sie wieder nach vorne sah. Selbst ohne die hervorragende Nachtsicht des silbernen Auges, wäre es ihr möglich gewesen, ihn zu erkennen. Denn seine orangefarbene Haut, eine der seltensten Färbungen unter den Manori, und der rotstichige, gelbe Haarschopf hoben sich deutlich von dem nächtlichen Umfeld ab. Ebenso problemlos erkannte sie den Verlauf der Giftranke an seinem nackten Oberkörper und den Armen sowie seinen knielangen, ledernen Lendenschurz.

Auf seine Frage hätte sie am liebsten geantwortet, dass alles in Ordnung sei. Doch anlügen wollte Nairi ihn nicht, dafür mochte sie Yriiel inzwischen zu sehr. Irgendetwas entwickelte sich spürbar zwischen ihnen beiden, etwas, das ihr durchaus gefiel, aber dem sie noch nicht traute. Die Ungewissheit hinsichtlich seiner Einstellung zu ihrem wohlgehüteten Geheimnis, das er inzwischen kannte und ein großer Teil ihres bisherigen Lebens darstellte, zogen Zweifel nach sich. Konnte Yriiel sie mit diesem Wissen vorbehaltlos akzeptieren? Selbst wenn, so existierte noch ein anderes Problem, das ungeachtet seiner Haltung alles zunichtemachen konnte.

„Es geht schon“, meinte Nairi daher ausweichend.

Umgehend spürte sie den auf ihr ruhenden Blick. Yriiel glaubte ihr nicht und sie konnte ihm seine Reaktion nicht verübeln. Seine Zweifel waren berechtigt. Die Nächte riefen die Erinnerungen an das Schattenreich wach, durch das sie vor einigen Tagen unfreiwillig hatte marschieren müssen. Es war ein fürchterlicher Ort. Nichts existierte dort wirklich, dort gab es nur die schattenhaften Umrisse dieser leider viel zu realen Welt. Aber am schlimmsten empfand Nairi das verdorbene Makra. Diese magische Strömung war dort allgegenwärtig, es hatte keine Möglichkeit gegeben, ihr zu entfliehen. Alleine bei dem Gedanken daran spürte sie erneut das schmerzhafte Prickeln auf der Haut, das in genau jenem Moment zu einem eiskalten, brennenden Schmerz herangewachsen war, als sie das Tor zum Schattenreich und zurück durchquert hatte. Zum Glück war die jetzige Empfindung nichts als eine Einbildung und verflog so schnell wie die Gedanken daran aufgekommen waren.

„Wenn dennoch etwas nicht stimmt“, entgegnete Yriiel behutsam und zog ihre Aufmerksamkeit wieder in seine Richtung, „dann weißt du ...“

„Danke“, fiel Nairi ihm leise ins Wort. „Aber nicht jetzt. Vielleicht später.“

Was genau später bedeutete, wusste sie selbst nicht und zu ihrer Erleichterung akzeptierte Yriiel diese Antwort, ohne jene zu hinterfragen. Während sie schweigsam weiter nebeneinander hergingen, warf Nairi dem Himmel gelegentlich absichernde Blicke zu und beobachtete dabei die einsetzende, morgendliche Dämmerung. Mit dem ersten Licht des Tages erwachte der Dschungel zu neuem Leben. Nach und nach erhoben sich zahlreiche Tierlaute über die von der Jagdgruppe erzeugten Geräusche und erlösten sie von den letzten Erinnerungen an das Schattenreich. Bereits kurz nach Sonnenaufgang herrschten Temperaturen wie zur restlichen Zeit des Tages. An das schwüle Tropenklima ihrer Heimat gewöhnt marschierten die Manori unbeirrt in die von den Spähern festgelegte Richtung.

Hin und wieder wurden gefüllte Wasserschläuche oder auch die haltbare, immer karger werdende Marschverpflegung untereinander herumgereicht. Zwischendurch ergaben sich vereinzelte Gespräche. Auch jetzt legte Nairi keinen Wert darauf mit Yriiel, ihren Freunden, die seit dem Aufbruch der Höhlenschlucht auf Abstand blieben, oder irgendwem anderen zu reden. Nur beiläufig verfolgte sie das gesprochene Wort zwischen den einzelnen Männern und Frauen in ihrer Nähe, wenn einige Gesprächsfetzen ungefragt an ihre Ohren drangen. Denn in Gedanken weilte Nairi bereits bei Kantaro, von dem sie inzwischen wusste, dass er aus seiner lebensbedrohlichen Bewusstlosigkeit erwacht war, während sie und Landir sich in der Gewalt der Nasrime befunden hatten. Trotz ihrer Vorfreude ihn bald wiederzusehen, fürchtete Nairi sich auch etwas davor, da ihr ehemaliger Lehrmeister nur kurz zuvor ihren Verstoß gegen eine der obersten Regeln ihres Volkes miterlebt hatte. Immerhin war es nur den Mitgliedern der Kaste der Segnung gestattet Magie einzusetzen, niemanden sonst.

Der Umstand, dass sie seit Jahren die Schülerin von Landir, einem als Späher getarnten Mando`kii, gewesen und in dem Wissen sowie Gebrauch der Magie geschult worden war, hatte das zwischen ihnen existierende Vertrauensverhältnis stark erschüttert. Die Geschehnisse, die kurz darauf beinahe seinen Tod zur Folge gehabt hätten, hatten es Nairi versagt, sich ihm gegenüber zumindest ansatzweise zu erklären. Außer ihm wussten nur noch Yriiel und dessen Vater davon. Beide bewahrten seither aus unterschiedlichen Gründen Stillschweigen über diese Angelegenheit. Ob ihr Geheimnis letzten Endes doch noch aufflog oder nicht, hing nun alleine von Kantaro und seinem Handeln ab. Nairi wusste, was er von ihr und Landir verlangt hatte, damit zumindest sie unbeschadet aus dieser misslichen Lage herauskommen konnte. Doch trotz allem schlugen noch immer zwei Herzen in ihrer Brust. Das eine war jenes einer Späherin, das andere eines einer angehenden Mando`kii. Eines davon musste sie loslassen, sich davon abwenden. Obwohl Landir ihr geraten hatte, nicht das Risiko einer Verbannung einzugehen, hatte Nairi das Ende der Jagd abwarten wollen.

Nun war es so weit. Aber es gab keine wirkliche Entscheidung mehr zu treffen. Sie stand alleine da. Landir war fort, wenn man es so ausdrücken wollte. Nach Ende des Kampfes hatte Tirea zwar seinen leblosen Körper aus einer der Höhlen in der Schlucht geborgen, doch aus ungeklärten Gründen war er vorgestern in der Nacht zum Totenritual verschwunden. Seither fehlte von ihm jede Spur. Es war keinem Späher gelungen aufzuklären, wie es dazu kommen konnte. Seither klammerte Nairi sich an die Hoffnung, dass er noch am Leben war. Die Vorstellung nahm ihr die Schwere, die sein Tod ansonsten hinterlassen hätte. Darüber in Gedanken versunken bekam sie nicht mit, dass es allmählich Mittag wurde und die Sonne den Zenit erreichte. Erst, als die Gruppe plötzlich anhielt, kehrte ihre Aufmerksamkeit schlagartig zurück. Irritiert schaute Nairi sich um.

\"Endlich, wir sind da\", murrte Yriiel leise, er klang erleichtert und auch erschöpft.

Im selben Moment ertönten freudige Rufe ihrer hier zurückgebliebenen Stammesmitglieder und bestätigten ungewollt die ihnen vorangegangenen Worte Yriiels. Aufgeregt hielt Nairi Ausschau. An beiden Seiten des Sees, den ein kleiner Fluss mit dazugehörigem Wasserfall speiste, befanden sich höher gelegene, terrassenartige Aussparungen. Dort standen ihre Leute bei den Lagerfeuern und winkten ihnen einladend zu. Umgehend löste sich die Jagdgruppe auf.

„Siehst du Kantaro hier irgendwo?“, fragte Nairi, da sie ihn nicht entdecken konnte und mit suchendem Blick an Ort und Stelle verharrte.

„Nein, leider nicht“, kam als Antwort zurück. „Vielleicht sollten wir ...“

„Nairi!“

Der unerwartete Ruf ihres Namens unterbrach Yriiel. Ruckartig drehte sie sich in die Richtung um, aus der die Stimme kam, und sah Kantaro. Er eilte ihnen vom See her entgegen. In der Aufregung hatte Nairi ihn glatt übersehen, was nicht schwer war, da ihr derzeitiger Standort etwas abschüssiger lag, als das Ufer vom See.

„Meister Kantaro“, rief sie erleichtert ungeachtet seines Anblickes.

Er sah mitgenommen aus. Seine hellgrüne Haut wirkte ebenso wie das silberne Auge mit den gleichfarbigen Verzierungen, die einen Großteil seiner linken Gesichtshälfte einnahmen, blasser als sonst. Aber Kantaro schien weitestgehend gesund zu sein. Innerlich hin und hergerissen zwischen Freude und Sorge, kämpfte sie gegen den Drang an ihm entgegenzulaufen und zu umarmen, so glücklich war Nairi, ihn lebend wiederzusehen. Allerdings herrschten in den Kasten der einzelnen Stämme bestimmte Verhaltensregeln vor, besonders gegenüber ranghöheren Mitgliedern, die sie keinesfalls brechen wollte, und beherrschte sich. Als ihr ehemaliger Lehrmeister schließlich bei ihnen ankam, verhielt Nairi sich respektvoll und streckte ihm zur Begrüßung den Arm entgegen. Kantaro erwiderte die Geste auf dieselbe Weise. Gemeinsam umfassten beide den Unterarm des jeweils anderen knapp unterhalb des Ellenbogens und übten einen angemessenen Druck aus. Normalerweise dauerte diese Art der Begrüßung nur wenige Augenblicke, doch statt von ihr abzulassen, umarmte Kantaro sie anschließend auf väterliche Weise. Obwohl im ersten Moment davon überrascht erwiderte Nairi seine Zuneigung, die ihr unter den hiesigen Umständen zu verstehen gab, dass er ihr verziehen hatte.

„Ich bin so froh dich lebend wiederzusehen“, flüsterte er.

„Ich ebenso, Meister Kantaro. Ich dachte ...“

Bei der reinen Vorstellung, was ihm im schlimmsten Fall hätte zustoßen können, zitterte ihre Stimme. Die restlichen Worte gingen in einem unverständlichen Gemurmel unter, das Kantaro nicht hinterfragte. Er verstand auch so und zeigte dies, indem er Nairi noch einmal fest an sich drückte, ehe beide voneinander abließen und wieder einen respektvollen Abstand zueinander einnahmen. „Natürlich freut es mich auch, dich gesund wiederzusehen“, sprach Kantaro an Yriiel gewandt.

„Die Freude ist ganz meinerseits“, entgegnete er und begrüßte den oberen Späher der Ai`Pal genauso respektvoll wie Nairi eben, allerdings ohne Umarmung. „Wie ich sehe, habt ihr euch recht gut erholt.“

„Es könnte besser sein.“ Kantaro lächelte flüchtig. „Aber das wird schon.“

Nach diesem erleichternden Moment des Wiedersehens machten sich Kadvos, Fleeja und Aedres bemerkbar, die etwas abseits von ihnen standen und warteten. Kantaro nickte beiden verabschiedend zu, bevor er zu den Kastenmeistern hinüberging. Um zu wissen, was nun folgte, musste Nairi keine Hellseherin sein. Es würde eine ausführliche Besprechung geben, die unweigerlich die Befragung aller beteiligten Manori zur Folge haben würde. Zwei der wichtigsten Augenzeugen der Geschehnisse in der Höhlenschlucht, nämlich Yriiel und Tirea, hatten dieses Gespräch schon hinter sich. Nairi selbst stand die Befragung allerdings noch bevor. Aedres hatte sich bisher dafür eingesetzt, sie noch zu schonen, aufgrund der Trauer, die durch den Verlust eines Freundes begründet war. Das entsprach zwar nicht ganz der Wahrheit, aber stellte auch keine Lüge dar. Bislang respektierte jeder in der Gruppe diese Vorgehensweise, obwohl alle über Landir Bescheid wussten. Immerhin bedeutete die Freundschaft zu ihm noch lange nicht, dass sie auch von seiner Existenz als Mando`kii wusste, ein Umstand, der ihr sehr zugute kam. Denn ansonsten hätten weitaus mehr Männer und Frauen unter dem Verdacht gestanden, in seine regelmissachtenden Taten verwickelt gewesen zu sein. Zwar war auch Nairi während der Jagd für alle sichtbar auffällig geworden, aber was das anging, so gab es bisher keine eindeutig erklärbare Verbindung zu Landir. Es blieben Merkwürdigkeiten, nicht mehr und nicht weniger, die allerdings für vielfältige Spekulationen sorgten.

Doch nun, zwei Tage nach den zurückliegenden Ereignissen und in Anbetracht einer länger andauernden Rast, würde die Befragung mit Sicherheit nicht länger auf sich warten lassen. Sie musste sich schleunigst ihr weiteres Verhalten überlegen und sah nachdenklich sowie besorgt den Kastenmeistern hinterher, die auf ein abseits gelegenes Lagerfeuer zugingen.

„Wir sollten uns einen Schlafplatz für die Nacht sichern, auch wenn der Abend noch fern ist“, meinte Yriiel auffordernd und holte Nairi damit aus ihrer Gedankenwelt.

„Wie?“ Etwas irritiert schaute sie ihn an und brauchte einen Moment, um seine Worte zu verstehen. „Achso ... ja ... das ... sollten wir.“

Mit einem richtungsweisenden Nicken ging Yriiel voraus, ohne ihre Zustimmung abzuwarten. Nairi war das gleich. Dabei hoffend, auf nicht zu viel Gesellschaft zu treffen, folgte sie ihm. Immerhin musste sie sich noch so einiges überlegen und wer wusste schon, wie viel Zeit ihr dafür noch blieb. Ruhe und Abgeschiedenheit waren Nairi daher lieber als die lebhafte Gemeinschaft, die für gewöhnlich an den Lagerfeuern herrschte.


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