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Sammit stupste mich mit dem Ellbogen in die Seite: „Ich habe dich gefragt, wo wir sind und deinem Gesicht entnehme ich, dass du es weißt. Lässt du mich bitte teilhaben an deinem geschätzten Wissen?“ „O Sem“, stöhnte ich, „entschuldige, aber es ist zu schrecklich! Herkon hat uns, wahrscheinlich durch einen Navigationsfehler von mir, in meine Heimatstadt gebracht.“ Ich deutete auf die Leuchtreklame. „In diesem Haus dort drüben kaufen die Menschen meiner Welt Möbel ein. Tische, Stühle, Bänke, Regale, Schränke. Nein, bitte, ich will jetzt nichts hören! Lass uns lieber überlegen, wie wir Herkon wieder auf die Beine oder besser auf die Flügel bekommen, denn wir müssen schnellstens hier weg. Ich weiß nämlich nicht, ob die Bewohner meiner Welt einem Drachen wohlgesonnen sind. Sie haben in der Regel nie einen ... Ich meine: Noch nie einen in natura ... lebendig gesehen.“
In diesem Moment trat Tsambilia zu uns. „Herkon ist wieder einigermaßen in Ordnung, aber sehr erschöpft. Er schläft jetzt, unruhig zwar, weil es so kalt ist, doch er ruht.“ Ihr Blick fiel auf die Leuchtreklame. „Was, bei der Göttin ist das?“ schrie sie entsetzt. „Pscht, nicht so laut, Tsambi, es sind Leute in der Nähe, die uns möglicherweise feindlich ges ...“ „Woher willst du das wissen“, fuhr sie mich gereizt an. „Du warst keinen Schritt weg von hier!“ Sie drehte sich in die Richtung, aus der die Stimmen kamen. „Ich weiß es Tsambi“, beharrte ich. „Ich kann dir nicht alles erklären, was geschehen ist. Aber ... du weißt nicht alles über mich. Ich komme aus einer anderen Welt und in diese Welt hat Herkon uns gebracht, unwissentlich und durch Zufall.“ Was für eine Art, ihr in einem Halbsatz das Wesentliche zu erläutern. Klasse! Warum hatte ich es ihr nicht schon früher erzählt? Weil ich mich bei ihr wie ein Fasanthiole gefühlt hatte. Weil ich sie für ein Kind hielt. Weil sie es nicht hatte wissen wollen.
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Ein Fantasy-Abenteuer voller Magie
„Aus den Augenwinkeln nahm ich eine Bewegung wahr. Ich hob den Blick und suchte den Himmel ab. Da war ein Drache! Im Gleitflug schwebte er über den Hügeln. Einen Augenblick später war er verschwunden. "Herkon!", rief ich in der Gedankensprache. Tsambilia neben mir schnappte nach Luft und stöhnte. Mir schien, der Drache hätte eine schwache Antwort gegeben. Doch ich hörte nur das laute Pochen des Blutes in meinen Ohren und fühlte Tsambis Arme um mich.“
Alexander, Sammit, und Tsambilia sind in Würzburg gestrandet. Sie waren mit dem Drachen Herkon zu Ritter Tjammits Burg unterwegs gewesen, als sie durch magische Kraft aus Fasanthiola hinausgeworfen wurden. Während der Drache aus eigener Kraft in seine Welt zurückkehren kann, verfällt Xander in seine alten Verhaltensweisen. Er zieht sich zurück und lässt niemanden an sich heran. Als es Tsambi und Xander endlich gelingt, nach Fasanthiola zurückzukehren, ist dort nichts mehr, wie es war.
Die Felsenstadt Semal Rethis ist der zweite Band des Fasanthiola - Zyklus. Weitere Bände sind in Vorbereitung.
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