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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Das Auge des Horus, Pascal Wokan
Pascal Wokan

Das Auge des Horus


Göttersturm

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Re stand an der Spitze der Pyramide und überblickte das gesamte Ausmaß der Schlacht. Geräusche drangen zu ihm nach oben, Geschrei von sterbenden Wesen, Metall klirrte auf Metall und ab und an gab es eine Explosion. Das einstmals weiße Meer aus Sand war blutrot gefärbt von dem vielen Blut. Leichen bedeckten den Boden, verstümmelt, geköpft oder bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Dazwischen lagen seltsam verdrehte und finstere Geschöpfte, die sich nach und nach zu schwarzen Schatten zersetzten, um sich wieder mit dem Urchaos zu vereinen.
Niedere Dämonen und Chaosgeister.
Manche waren nicht mehr als dunkle Schatten, andere nahmen die Form von Menschen an. Wiederum andere sahen aus wie verhornte Ungeheuer, die nur der Vorstellung des Chaos entsprungen sein konnten. Wenn Re seinen Blick zum Himmel richtete, konnte er sehen, wie das Firmament von einer sich windenden Finsternis angegriffen wurde. Sie hämmerte brutal darauf ein und zu manchen Zeiten glaubte er ein rotglühendes Paar Augen dahinter zu erkennen.
Apophis, die Urschlange des Chaos.
Es würde nicht mehr lange dauern und der Körper von Nut würde nachgeben. Selbst Geb, der Gott, der mit seinem Körper die Erde formte, würde der Göttin des Himmelskörpers dann nicht mehr helfen können. Wenn dies geschehen würde, wären sie Apophis auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Ein Schrei ließ Re herumfahren. Nicht weit von der Pyramide entfernt konnte er Sachmet wüten sehen. Die löwenköpfige Göttin war seine Rache, seine Waffe in diesem Krieg, der bereits seit der Urzeit wütete. Sie tat, was getan werden musste. Ihr Chepesch-Krummschwert mähte einen Dämon nach dem anderen nieder und ihre Stangenwaffe wirbelte herum und brachte vielen den Tod. Das war es aber nicht, was seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Eine Frau in einem weißen, hauchdünnen Kleid, dessen Saum mit goldenen Plättchen und verspielten Mustern bestückt war, stürmte durch das Meer aus Feinden und bahnte sich einen Weg zu ihm. Sie war von einem sanften Schimmer umhüllt, wie es bei jedem Gott der Fall war. Mit ihren langen Krallen teilte sie das Gesicht eines Dämons entzwei und stürmte anschließend die Pyramide hoch. Es war Bastet, die ägyptische Katzengöttin und seine treue Beschützerin. Einst war sie eine Liebesgöttin gewesen, doch wie so viele von ihnen hatte sie sich im Laufe der Zeit verändern müssen.
»Es sind zu viele«, keuchte sie, als sie neben ihm stehen blieb. Unter dem durchscheinenden Katzenkopf war das schmale und anmutige Gesicht einer jungen Frau erkennbar. Ihre langen, schwarzen Haare fielen in Wellen über ihre Schultern, auf ihrer Brust ruhte ein grüner Anhänger, der zu manchen Zeiten die Form eines Skarabäus annahm. »An der Südflanke werden wir hart bedrängt, Amun-Re. Wir werden nicht mehr lange durchhalten.«
Re ließ seinen Blick umherschweifen und erkannte in weiter Entfernung den Gott Seth, der Sandstürme herbeirief und Dutzende Dämonen zerfetzte. Sein schwarz geschupptes Was-Zepter schwang er wie eine Sense, während die Lefzen seines Schakalkopfes hochgezogen waren. Darunter waren die stolzen Gesichtszüge eines Mannes erkennbar, der sich öfter als einmal als Verräter entpuppt hatte. Am Ende stand er ihnen jedoch zur Seite, denn er wusste, dass die gesamte Schöpfung auf dem Spiel stand.
Noch während Seth einen weiteren Sturm herbeirief, stellte sich ihm einer der abtrünnigen, dämonischen Götter in den Weg, die Apophis bei seinem Vorhaben unterstützten. Dieser besaß den Kopf eines Pavians und einen ungewöhnlich muskulösen Körper. Mit lautem Gebrüll stampfte er mit einem Fuß auf und riss den Boden unter Seth auseinander. Im letzten Moment konnte der Gott des Chaos ausweichen, wurde aber sogleich von weiteren Dämonen attackiert.
»Babi ist also übergelaufen«, stellte Re fest und schnalzte missbilligend mit der Zunge. »Das war zu erwarten.«
»Seine dämonische Natur zwingt ihn dazu«, hielt Bastet dagegen. »Wir sollten ihm deshalb keine Vorwürfe machen.«
»Du gibst nie den Glauben an das Gute auf, nicht wahr?«
»Niemals! Es ist … ich …« Sie verstummte und senkte den Kopf.
Er legte ihr eine Hand auf die Schulter. »Es ist nicht deine Schuld. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich Apophis aus eurem gemeinsamen Gefängnis befreien konnte. Du hast gut gekämpft, doch am Ende haben wir alle verloren. Es ist Schicksal.«
»Noch ist nicht alles verloren! Solange wir kämpfen, werden wir ihn aufhalten können.«
»Sieh dich um!« Er breitete die Arme aus und drehte sich im Kreis. »Chaos. Vernichtung. Tod. Je mehr wir uns dagegen wehren, desto schlimmer wird es.«
»Dann willst du also einfach aufgeben?«
»Das habe ich nicht gesagt. Wir werden nur nicht gewinnen können, indem wir weitere Vernichtung bringen.«
Sein Herz wurde schwer, als er sah, wie Imhotep von mehreren Chaosgeistern niedergerungen wurde. Goldene Flüssigkeit spritzte in hohem Bogen auf – das Blut der Götter – und dann verschwand schlagartig das Leuchten, das von seinem Körper ausging. Imhotep war von ihm einst von einem Menschen zu einem Gott erhoben worden. Der Verlust schmerzte sehr und es würde lange dauern, bis sie alle Splitter seines Daseins gesammelt hatten, um ihn wiederauferstehen zu lassen.
Ein Schlag hallte durch die Luft, dicht gefolgt von einem lauten Krachen.
Re sah nach oben und erkannte, wie das Himmelsgewölbe immer weiter auseinanderbrach. Apophis grub seine Fangzähne in Nuts Körper und war kurz davor durchzubrechen.
»Wie konnte das nur geschehen?«, flüsterte Bastet neben ihm.
»Du weißt ganz genau, wie es geschehen konnte«, sagte er, ohne sie anzusehen. »Jemand hat dich und Apophis aus eurem gemeinsamen Gefängnis befreit. Jemand hat die drei Schlüssel genutzt, um die Grenze zwischen dem Duat und der Welt der Menschen zu zerreißen, um das Chaos freizulassen.«
»Ich weiß.«
»Du kannst spüren, wer es gewesen ist.« Die Worte standen wie eine Kluft zwischen ihnen. Er konnte das Wort fast auf der Zunge schmecken: Chaosbringer.
»Es wiederholt sich«, murmelte Bastet. »Wird es jemals aufhören?«
Re streckte seine Hand nach oben und ballte sie zur Faust. Weiter hinten brach eine riesige Hand aus dem Boden und brachte etlichen Dämonen den Tod.
»Nein«, antwortete er mit harter Stimme, »es wird niemals enden. Es wird sich wiederholen, bis wir Isfet erreicht haben. Irgendwann werden wir ein Gleichgewicht herstellen können, irgendjemand wird einen Sinn hinter der kosmischen Ordnung erkennen.«
»Du wirkst überzeugt.«
»Das bin ich. Bis es aber soweit ist, werden wir kämpfen.«
Eine Gruppe Magier, die erst kürzlich dazu gestoßen waren, rang Babi nieder, als dieser einen Moment unachtsam war. Das Leuchten des dämonischen Gottes verschwand und der Körper zerfiel zu Sand und Staub. Die Magier stießen einen Jubelschrei aus und schlossen wieder zu demjenigen auf, der sie in der Schlacht anführte: Horus, der Gott des Himmels, der ihnen einen Splitter seines Ka überließ. Er war das Sinnbild eines Kriegers, stolz und unnachgiebig, aber auch unbeschreiblich stur und eitel. Seltsamerweise war er von den Menschen fasziniert – Re konnte es nicht zur Gänze nachvollziehen.
»Horus hatte recht«, sagte er und es fiel ihm schwer, sich dies einzugestehen. »Die Menschen sind stark geworden. Sein Orden könnte den entscheidenden Unterschied in diesem Krieg bilden.«
»Sie sind sterblich und sie werden den Duat nicht mehr verlassen können, wenn es soweit ist.« »Das ist mir bewusst.«
»Sie wissen, dass jeder Atemzug ihr letzter sein könnte und doch kämpfen sie für uns.«
»Sie kämpfen nicht nur für uns, sondern auch für sich selbst«, hielt er dagegen und hob erneut seine Hand. Der Boden erbebte, klaffte auf und verschluckte mehrere Dutzend Chaosgeister.
»Aber woher kommt dieser unerschütterliche Mut?«, fragte Bastet.
»Vielleicht ist genau das die Antwort. Sie wissen, dass irgendwann alles zu Ende sein wird. Das macht das Leben kostbar und wertvoll.«
Sie warf ihm einen schiefen Seitenblick zu. »Es klingt fast, als würdest du sie darum beneiden.«
War es so? Beneidete er die Menschen um ihre Sterblichkeit? Ein Gott konnte nicht sterben – nicht vollständig zumindest. Er konnte sich allerdings nicht von selbst wieder zusammenfügen, dafür benötigte es andere. Wenn die Splitter seiner Seele in alle Himmelsrichtungen verteilt waren und sein Geist träge umherwirbelte, dann war er weder tot, noch lebendig. Er existierte. Sollte Apophis den Krieg jedoch für sich entscheiden, dann könnte alles enden. Das Leben. Die Schöpfung. Maat.
»Ich muss nicht Nephthys sein, um die Wahrheit zu erkennen«, sagte Bastet mit erstickter Stimme. »Du bist müde, Amun-Re.«
Er antwortete nicht, weil es unsinnig war, das Offensichtliche auszusprechen. Er war müde und erschöpft. Er war ein Gott, der König der Götter, und so mächtig, wie die Sonne selbst. Durfte ein Gott solche Gedanken besitzen? Er lebte schon, seit sich aus der Schöpfungskraft der Urhügel gebildet hatte. Wenn man einmal so alt war wie er, dann betrachtete man das Leben aus einem ganz anderen Blickwinkel. In den Jahrtausenden, seit die Menschheit entstanden war, fühlte er sich seltsam. Er dachte nach, über das Leben und das Ende. Es kam ihm fast vor, als würde er menschliche Züge annehmen. Wie überaus merkwürdig.
Erneut erbebte der Nachthimmel über ihnen. Dahinter pulsierte es in blutroter Farbe.
»Amun-Re, wir müssen handeln!«, drängte Bastet. Sie war vergleichsweise jung und voller Tatendrang. Sie glaubte an das Gute in der Schöpfung, obwohl sie ein ganzes Zeitalter lang mit Apophis eingesperrt gewesen war, um ihn an einer Flucht zu hindern. Es muss fürchterlich gewesen sein und doch hatte es ihr die Hoffnung nicht genommen.
Re nickte und breitete seine Arme aus. Sie veränderten sich, formten nach und nach die Schwingen eines Falken und brachten ihn schließlich in die Luft. Die Welt stand in Flammen und der Boden war getränkt von Leben und Tod. Weiter hinten erkannte er das Ende eines weiteren Gottes. Die Splitter von Ptahs Seele flogen davon und Re wusste nicht, ob es ihnen jemals gelingen würde, diese zusammenzusetzen. Das hieß, sollte es ihnen überhaupt gelingen Apophis zurückzudrängen.
Er flog über das Schlachtfeld und fühlte die Müdigkeit mehr denn je. Es war sinnlos, das Chaos würde immer wieder mit Fingern des Todes nach ihnen greifen. Dabei war der Tod an sich nicht ihr Feind. Er konnte Osiris sehen, der in diesem Moment das Innere der Pyramide betrat. Hinter ihm lief einer von Horus‘ Magiern. Der Hohepriester des Ordens der Magier, wenn er es richtig erkannt hatte. In Osiris Händen sah er einen der drei Schlüssel, die älter als die Zeit waren. Es war der Dolch.
Was hat er vor?
Es brachte nichts, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Der Gott des Totenreichs wusste, was er zu tun hatte. Vermutlich versuchte er einen Weg zu finden, wie Apophis doch noch geächtet werden konnte, obwohl sie es schon mehrfach versucht hatten. Osiris gab nicht auf, das tat er nie.
Re ging in Sturzflug über, landete auf der harten Erde und schickte einen Ring aus Sand aus, der einen Pulk aus Feinden zu Staub verarbeitete.
»Du wirst es nicht mehr aufhalten können.«
Re wandte sich dem Sprecher zu, einem großen Mann in Mumiengestalt und einer Mondsichel über dem Kopf. »Chons, du bist also auch übergelaufen?«, fragte er.
»Was hast du erwartet? Ihr habt mich gemieden und als Unheilbringer dargestellt, wodurch ich viele meiner Anhänger verloren habe. In euren Augen bin ich nichts wert.«
»Suche nicht die Schuld bei uns für deine Vergehen!«
»Meine Natur zwingt mich dazu. Aber es ist unwichtig, denn du hast eines nicht erkannt.« Chons mumifizierter Körper näherte sich langsam. »Du hast erkannt, dass Apophis auch einen Neuanfang bedeuten könnte.«
»Nein, das glaube ich nicht!«, entgegnete Re und ging leicht in die Knie. »Aus Chaos und Zerstörung kann keine Schöpfung entwachsen. Es steht Maat gegenüber, es ist nicht Isfet!«
»Du bezeichnest dich als Sonnengott und König der Götter, trotzdem hast du wenig Ahnung davon, welche Möglichkeiten sich uns ergeben könnten.«
Re zögerte. »Du weißt nicht, wovon du sprichst.«
»Das denke ich sehr wohl. Du sprichst davon, dass die Weltenschlange das Böse ist, doch das ist nur eine fadenscheinige Erklärung für deine Zweifel. Auch du bist grausam. Auch in dir verbirgt sich das Böse!«
Eine Gruppe Dämonen sprang ihm in den Weg. Ihre Köpfe waren seltsam verformt und dort, wo Hände sein sollten, befanden sich lange, verhornte Stacheln. Mit einer achtlosen Geste fegte Re sie zur Seite und stellte sich dem abtrünnigen Gott in den Weg. »Ich stehe für Maat ein, das ist alles, was zählt.«
»Und dann? Wollen wir das alles wiederholen?« Chons lachte auf. »Die Götter auf der einen Seite, das Chaos auf der anderen. Diese kleinen Menschen, die Horus so lieb gewonnen hat, werden sterben. Zu Tausenden. Immer und immer wieder. Dämonen werden zerfetzt und im Chaos neugeboren. Ein ewiger Kreislauf ohne Gewinner. Verstehst du es?«
Re benötigte nicht mehr als einen Gedanken und er war bei ihm. Er presste seine stählernen Finger um dessen Hals und stand kurz davor die Seele des Gottes in alle Himmelsrichtungen zu zerstreuen.
»Und nun … nun wirst du mich vernichten«, keuchte Chons lächelnd. »Du … du beweist damit nur …«
Plötzlich zerfiel Chons zu Staub. Sein Ka platzte und verschwand. Es geschah so unvorbereitet, dass Re einen Augenblick wie betäubt auf die Überreste des ehemaligen Gottes starren musste, und während er dies tat, dämmerte es in seinen Gedanken.
Chons war geächtet worden, geächtet von einem anderen Gott.
Nein!
Mit aufgerissenen Augen blickte er sich um und sah, wie weitere Götter einem Ächtungszauber zum Opfer fielen. Sachmet, Isis, sogar Horus zerfielen zu Staub und ihre Ka zerbrachen in unzählige Splitter. Von der anderen Seite rannte Bastet auf ihn zu, in ihren Augen stand Panik. Mitten im Lauf zerplatzte sie zu Sand und wurde vom Wind davongetragen.
Wer verfügt über das Wissen …
Er hielt erschrocken inne. Es gab nur einen Gott, der über das Wissen verfügen könnte, um seine Brüder und Schwestern zu ächten. Ein Gott, der Herr über Tod und Leben war. Osiris.
Weshalb tut er das?
Weitere Götter wurden geächtet, darunter auch diejenigen, die zu Apophis übergelaufen waren.
Re blickte zum Himmel, als ein berstendes Geräusch erklang, wie von abertausend Splittern. Das Himmelsgewölbe zerbrach. Er breitete seine Schwingen aus und erhob sich in die Lüfte. Immer weiter hinauf, während das Land unter ihm zurückblieb. Eine rotpulsierende Schlange wand sich über ihm und öffnete den Rachen, um die Fänge in das Fleisch der Erde zu bohren und die letzte Hürde auf seinem Weg zu vernichten. Re war die Sonne und die Sonne war er. Mit aller Macht, die ihm als König der Götter geboten war, stellte er sich Apophis in den Weg und zwang ihn zu einer letzten Konfrontation.
Du hast verloren, zischte es in seinem Kopf.
»Noch nicht!«, spie ihm Re entgegen und entfesselte seine gesamte Macht. Er war die Sonne und leuchtete heller als die Sterne. Das Feuer brandete heran und entlud sich in einer gewaltigen Explosion.
Dann geschah allerdings etwas, womit beide nicht gerechnet hatten: Re bewegte sich auf Apophis zu, ohne dass er es verhindern konnte. Sie prallten aufeinander, die Sonne und die Finsternis, und in einem Strudel aus unsäglichen Schmerzen und Qual zerfielen ihre Körper zu Staub und die Ka in mehrere Splitter. Dunkelheit bildete sich um die Reste von Res Bewusstsein und ein großer Seelensplitter wurde zusammen mit der Weltenschlange in einer alten, unscheinbaren Tontafel eingesperrt. Osiris hatte ihn und Apophis geächtet. Er hatte einen Weg gefunden, das Schicksal der Welt aufzuschieben. Es war grausam, aber vielleicht die einzige Möglichkeit.
Re schrie und schrie, bis in alle Ewigkeit.


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